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		<title>DOAG News</title>
		<link>http://www.doag.org/de/</link>
		<description>Aktuelle Meldungen der DOAG</description>
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			<title>DOAG News</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen der DOAG</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 15:42:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>DOAG 2012 Applications: Weiterbildung und Networking waren groß geschrieben</title>
			<link>http://www.doag.org/de/de/home/aktuelle-news/article/doag-2012-applications-weiterbildung-und-networking-waren-gross-geschrieben.html</link>
			<description>Nach drei intensiven Tagen ist die DOAG 2012 Applications zu Ende gegangen. Über 450 Teilnehmer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Aus den parallelen Tracks mit Vorträgen zu Strategien, Lösungen und Produkten, bewährten Best Practice-Lösungen und richtungsweisenden Keynotes konnten die Besucher ihren spezifischen Informationsbedarf befriedigen. Während der erste Tag der Konferenz eher übergreifenden Strategie- und Business-Themen gewidmet war, lieferte der zweite Konferenztag konkrete Lösungsansätze zu den jeweiligen Software-Lösungen aus dem Hause Oracle. Am dritten Tag wurden Workshops für dedizierte Zielgruppen angeboten. 
&quot;Dass die Teilnehmerzahlen der DOAG 2012 Applications gegenüber dem Vorjahr noch einmal gesteigert werden konnten, unterstreicht die Wichtigkeit einer solchen Veranstaltung im deutschsprachigen Raum“, betont Dr. Frank Schönthaler, Leiter der Business Solutions Community bei der DOAG. „Gerade die positiven Stimmen der ‚echten‘ Applikationskunden zeigen, welchen Beitrag die Konferenz in puncto Weiterbildung und Networking leisten kann.“ <br />Trotz guter Bilanz sehen die Organisatoren durchaus noch Verbesserungspotential, besonders im Hinblick auf die Einbeziehung der Endanwender. „Als Wermutstropfen sehen wir das nach wie vor große Potenzial von Anwendern, die das Konferenzangebot nicht wahrgenommen haben“, schlussfolgert Schönthaler. Die Verantwortlichen hätten sich deshalb vorgenommen, den Nutzen des Konferenzbesuchs für die Anwendungskunden im nächsten Jahr noch einmal deutlich zu erhöhen, sei es durch die bessere Fokussierung des Vortragsprogramms oder durch die Optimierung der Veranstaltungslokation im Hinblick auf die Networking-Bedürfnisse der Besucher.
Die Anliegen der Oracle-Anwender waren auch Thema der Podiumsdiskussion am zweiten Konferenztag. Gegenüber Michael Schimmel, Applications Lead bei Oracle Deutschland, kritisierte Schönthaler als Vertreter der Oracle-Partner die Lizenzpolitik von Oracle: Seiner Auffassung nach seien die Lizenzen für die Applications Software-Produkte in Ordnung, andererseits reichten die mitgelieferten Restricted Use-Lizenzen&nbsp; in konkreten Kundenprojekten zumeist nicht aus, so dass regelmäßig Middleware und Datenbank zusätzlich „full use“ lizenziert werden müssten. Dies führe im Vergleich zu Marktbegleitern zu Wettbewerbsnachteilen. 
Zentrales Thema der Podiumsdiskussion, die von Sven Tissot von pdv TAS GmbH moderiert wurde, war die Entwicklung des deutschsprachigen Applications-Markts. Es wurde noch einmal deutlich, dass Oracle im deutschsprachigen Raum seinen Bekanntheitsgrad als Business Software-Anbieter deutlich steigern muss, um Marktanteile hinzuzugewinnen. „In Deutschland ist Oracle für viele ausschließlich ein Datenbankhersteller. Die Diskussion hat gezeigt, dass Oracle in punkto Applications dringend mehr in Marketing und Kommunikation investieren muss, um der zu geringen Sichtbarkeit im Markt entgegenzuwirken“, betont Saacke. Diese Ansicht teilten sowohl Professor Gronau von der Universität Potsdam als auch Jürgen Wolf von Hofmeister &amp; Meincke GmbH &amp; Co., der als Vertreter des Mittelstands an der Podiumsdiskussion teilnahm. 
Neben dem Vortragsprogramm boten moderne Networking-Elemente viel Raum für den persönlichen Austausch. „Der Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern stand in diesem Jahr ganz klar im Mittelpunkt. Es ist erfreulich zu beobachten, dass diese Möglichkeit in Anspruch genommen wird. So stellt sich die DOAG ihre Rolle als Vermittler vor“, sagte Dr. Dietmar Neugebauer, Vorstandsvorsitzender der DOAG. Auch auf der begleitenden Ausstellung kamen die individuellen Gespräche nicht zu kurz. Als Top-Marktplatz für Services und Produkte rund um Oracle Applications sorgte die großzügig ausgerichtete Ausstellung für Markttransparenz.]]></content:encoded>
			<category>Business Solutions</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr Storage-Optionen, verbessertes HD Multimedia, erhöhte Sicherheit: Oracle präsentiert neue Versionen im Desktop Virtualization-Portfolio</title>
			<link>http://www.doag.org/de/de/home/aktuelle-news/article/mehr-storage-optionen-verbessertes-hd-multimedia-erhoehte-sicherheit-oracle-praesentiert-neue-ver.html</link>
			<description>Oracle hat die neuen Versionen von Oracle Virtual Desktop Infrastructure 3.4, Sun Ray Software 5.3...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Oracle ist der einzige Anbieter, der alles aus einer Hand für eine vollständige Desktop-Virtualization-Lösung anbietet – von der Hardware bis zur Software“, sagte Wim Coekaerts, Senior Vice President Linux and Virtualization Engineering bei Oracle. Mit den laufenden Weiterentwicklungen der Oracle Desktop-Virtualization-Lösung werde es für IT-Abteilungen leichter und kosteneffektiver, zentral verwaltete und sichere Dienste auf Endgeräte zu bringen. Anwender erhielten damit Zugang zu Unternehmenssoftware von nahezu allen beliebigen Orten über nahezu alle beliebigen Endgeräte, betonte der Oracle-Manager. <br /><br />Für ein Plus an Sicherheit sorgen Angaben des Herstellers zufolge neue Funktionen, wie zum Beispiel die Unterstützung für 802.1x identitätsbasierte Netzwerk-Authentifizierung. 
Mit Virtual Desktop Infrastructure 3.4 und Sun Ray Software 5.3 sollen jetzt Anwender HD Videos mit einer Auflösung von bis zu 720p auf Oracle Sun Ray Thin-Client-Geräten abspielen können. 
Oracle Virtual Desktop Infrastructure 3.4 bietet auch erweiterte Storage-Möglichkeiten, so dass Kunden aus einer Vielzahl von Storage-Produkten von Oracle oder Drittanbietern auswählen können. Zudem ermögliche Oracle Virtual Desktop Client 3.1 nun Copy &amp; Paste zwischen lokalen Anwendungen auf dem Endgerät und Virtual Desktops. 
Mit diesen Produkten sollen Anwender Zugang zu ihrer persönlichen Desktop-Computing-Umgebung, Unternehmensanwendungen und -daten erhalten, ohne dass sie an ein bestimmtes physikalisches Endgerät gebunden sind. Oracle verspricht somit eine höhere Mobilität und Datensicherheit sowie eine einfachere und zentralisierte Verwaltung.]]></content:encoded>
			<category>Infrastruktur</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 17:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Oracle gegen Google: Google will neuen Prozess</title>
			<link>http://www.doag.org/de/de/home/aktuelle-news/article/oracle-gegen-google-google-will-neuen-prozess.html</link>
			<description>Weil die Geschworenen in der ersten Phase des Prozesses von Oracle gegen Google keine eindeutige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Aus diesem Grund sollte es für Oracle schwer sein, die angestrebte Schadenersatzsumme zu bekommen. Nun folgt die Beweisanhörung für die zweite Phase des Prozesses, in der die Patentverletzungen untersucht werden. ]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Matthias Forkel ist DOAG Botschafter Applications 2012</title>
			<link>http://www.doag.org/de/de/home/aktuelle-news/article/matthias-forkel-ist-doag-botschafter-applications-2012.html</link>
			<description>Die Auszeichnung „DOAG Botschafter Applications“ geht in diesem Jahr an Matthias Forkel, IT-Leiter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Matthias Forkel hat sich insbesondere mit seinen Vorträgen und Diskussionsbeiträgen bei mehreren DOAG-Konferenzen und SIG-Veranstaltungen um den Erfahrungsaustausch zwischen den Anwendern engagiert. Das Markenzeichen seiner Vorträge ist die Praxisorientierung – deshalb waren sie auch immer gut besucht. Darüber hinaus war Matthias Forkel als einer der treibenden Anwender mit beteiligt, dass Oracle die GOB-Zertifizierung der E-Business Suite durchgeführt hat.“
„Ich fühle mich durch die Auszeichnung gehrt“, freut sich Matthias Forkel. „Antrieb für mein Engagement bei der DOAG war immer der Erfahrungsaustausch mit anderen Anwendern sowie die gemeinsame Interessensvertretung gegenüber Oracle. Insbesondere die Lokalisierung der deutschen Besonderheiten in den Business-Applikationen ist für mich ein wichtiges Thema, bei dem Oracle gefordert ist.“]]></content:encoded>
			<category>Vereinsleben</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>SAP Anwendungen für Oracle SPARC SuperCluster zertifiziert</title>
			<link>http://www.doag.org/de/de/home/aktuelle-news/article/sap-anwendungen-fuer-oracle-sparc-supercluster-zertifiziert.html</link>
			<description>SAP Anwendungen sind jetzt für die Nutzung mit Oracle SPARC SuperCluster T4-4 zertifiziert. Wie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Laut Oracle könnten mit Oracle SPARC SuperCluster T4-4 die Konfigurationszeiten sowie die Betriebskosten stark reduzieren werden.&nbsp;Auch die Abfragegeschwindigkeit und der tägliche Datenladeprozess sollen mit dem Engineered System drastisch erhöht werden.]]></content:encoded>
			<category>SAP &amp; Oracle</category>
			<category>Infrastruktur</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DOAG geht auf Collaborate 2012 Kooperation mit IOUG ein</title>
			<link>http://www.doag.org/de/de/home/aktuelle-news/article/doag-geht-auf-collaborate-2012-kooperation-mit-ioug-ein.html</link>
			<description>&quot;Daten sind das Öl der Zukunft&quot; – diese Botschaft von Eric Sall, Vice President bei IBM, war eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Vorträge der Collaborate 2012 waren in diesem Jahr qualitativ hochwertig und vermittelten den Besuchern nützliches Wissen und wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Oracle-Produkten. Auch die Konkurrenz schlief nicht: Neben IBM waren auch SAP und Rimini Street mit Vorträgen und einer großen Ausstellungsfläche vertreten.
Über 6.000 Teilnehmer und 260 Aussteller besuchten in diesem Jahr das Event, das jährlich von den Anwendergruppen IOUG (<link http://www.ioug.org/>Independent Oracle Users Group</link>), OAUG (<link http://www.oaug.org/>Oracle Applications Users Group</link>) und Quest (<link http://www.questdirect.org/>Quest International Users Group</link>) organisiert wird. 
Mehr noch als die Hersteller war der Erfahrungsaustausch zwischen Oracle-Anwendern Dreh- und Angelpunkt des internationalen Treffens. Als Vertreter der DOAG waren Vorstandsvorsitzender Dr. Dietmar Neugebauer, Leiter der Business Solutions&nbsp; Community Dr. Frank Schönthaler sowie Leiter der JD Edwards Community Kasi Färcher-Haag vor Ort. Die Delegation war mit einem Ausstellungsstand vertreten und stand den Besuchern Rede und Antwort. 
Das Event war für die DOAG-Repräsentanten auch ein Anlass, die Beziehungen zu anderen Anwendergruppen zu vertiefen. So haben die DOAG und die <link http://www.ioug.org/ - - "Opens external link in new window">IOUG</link> vereinbart, ihre Beziehungen zu intensivieren. „Durch die Zusammenarbeit mit der IOUG erwarten wir einen Ausbau des Informations- und Wissenstransfer an unsere Mitglieder. Weiterhin verstärkt diese Zusammenarbeit natürlich auch die gemeinsame Präsenz der Usergruppen gegenüber Oracle“, betont Dr. Dietmar Neugebauer, Vorstandvorsitzender der DOAG. Gegenstand dieser Kooperation soll die Wissensvermittlung und die gegenseitige Bewerbung von Veranstaltungen sowie ein regelmäßigerer Austausch von Informationen und Aktivitäten auf Board-Ebene sein. Eine detaillierte Ausarbeitung der Vereinbarung wird in den kommenden Wochen erfolgen. ]]></content:encoded>
			<category>Vereinsleben</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Workaround statt Patch für die Oracle Datenbank: Oracle gerät aufgrund ungepatchter Sicherheitslücke in die Kritik</title>
			<link>http://www.doag.org/de/de/home/aktuelle-news/article/workaround-statt-patch-fuer-die-oracle-datenbank-oracle-geraet-aufgrund-ungepatchter-sicherheitslue.html</link>
			<description>Es ist ein Armutszeugnis für Oracle: Vor vier Jahren entdeckte der Security-Spezialist Joxean Koret...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als der Security-Spezialist Joxean Koret am 18. April 2012 einen <link http://seclists.org/fulldisclosure/2012/Apr/204>Blogeintrag</link> über die Sicherheitslücke TNS Poison verfasste, ging er davon aus, dass Oracle diese in dem April-CPU (Critical Patch Update) gefixt hatte und ergänzte seinen Eintrag mit folgender Bemerkung: „Allerdings habe ich es selber noch nicht getestet und, um ehrlich zu sein, ich bin die Oracle-Welt leid […]. Ich wäre nicht überrascht, wenn der Patch die Lücke nicht korrekt / vollständig behebt.“
Die Sicherheitslücke hatte Koret bereits 2008 gefunden. Nachdem Oracle versichert hatte, die Lücke im April-CPU behoben zu haben, hatte sich Koret entschlossen, nach vier Jahren Stillschweigen diese ausführlich zu beschreiben. Wie sich ein paar Tage später herausstellte, waren seine Zweifel gegenüber Oracle begründet:&nbsp; Auf Nachfrage habe ihm Oracle erklärt, dass ein Patch aufgrund der Komplexität der Lücke nicht in das CPU eingeflossen sei. Der Fehler solle aber im nächsten Release behoben werden. Koret blieb hartnäckig und fragte, ob alle aktuellen Datenbank-Versionen von der Schwachstelle betroffen seien und von welchem Release denn die Rede sei – &nbsp;11g R3 oder 12g. Die Antwort von Oracle war ernüchternd: „Um die Interessen unserer Kunden zu schützen, geben wir Informationen dieser Detailgenauigkeit (wie die betroffenen Versionen)[…] nicht Preis. Die künftigen Versionen werden das Update haben“, zitiert der Security-Experte in einem <link http://seclists.org/fulldisclosure/2012/Apr/343 - - "Opens external link in new window">zweiten Blogeintrag</link>.
Nun sollen die Oracle-Kunden für die Sicherheit ihrer Datenbank selber Sorge tragen. Dabei ist die Schwachstelle, die laut Koret die Version 8i bis 11g betrifft, ernst zu nehmen. Ein Angreifer kann remote und ohne Kennung auf dem Datenbankserver den Netzwerkverkehr der Datenbank auf seinen eigenen Server umleiten und somit mitlesen. 
Eine zentrale Rolle spielt dabei der TNS Listener, der für den Aufbau der Verbindungen zuständig ist. Diese Komponente leitet die Anfragen des Clients zu dem Datenbankserver weiter. Dabei werden die Instanzen registriert. Seit der Version 8i ist es möglich, weitere Listener anzumelden. Für Koret ist diese Remote-Registration die Ursache des Problems, wobei er einräumt, frühere Datenbank-Versionen nicht getestet zu haben.
Der Prozess Monitor (PMON) verbindet sich via TCP zu dem remote TNS Listener und trägt den Datenbankinstanz (SID) bzw. Oracle Servicenamen in den Listener ein. Wenn ein Angreifer-Listener sich für eine bereits registrierte SID bzw. Servicenamen registriert, geht der TNS Listener davon aus, dass es sich aufgrund der mehrfachen Registrierung um eine Cluster-Instanz handelt (Oracle Real Application Clusters). Deswegen werden die Client-Anfragen per Load-Balancing zwischen den vorhandenen Listenern verteilt.
So kann der Angreifer mitlauschen und die Daten abfangen. Noch mehr: Er kann Befehle oder hijack connections einschleußen. Dafür muss der Angreifer nur warten, dass ein Client ein SQL-Statement beziehungsweise Query schickt, das er abfängt und dann durch seinen Code ersetzt. Um die Session zu hijacken, muss er nur die Verbindung zwischen dem Client und seiner Maschine schließen und die existierende Verbindung zwischen dem Datenbank-Server und seinem eigenen Server nutzen.
Das Fazit vom Sicherheitsexperten: Wir haben es mit einer Zero-Day-Schwachstelle zu tun, die Oracle auch jetzt noch nicht gepatcht hat. Also müssen Datenbankadministratoren selber aktiv werden. Um dieses Problem aus der Welt zu schaffen, schlägt Koret verschiedene Lösungen vor. 
Erst ein paar Tage nach seinem Blogeintrag kommt die Alarmmeldung von Oracle, in der zwei Notlösungen – einmal für RAC-Umgebungen, einmal für nicht-RAC-Umgebungen – beschrieben werden. Als die Anwender merken, dass es sich nicht um einen Patch handelt, sondern um eine manuelle Änderung, herrscht erst mal großes Staunen. Empfohlen wird das Einsetzen des Parameters Class of Secure Transport (COST), um die Verbindungen auf lokale Instanzen zu beschränken. Für RAC-Umgebungen empfiehlt Oracle (wie Koret) eine SSL/TLS-Verschlüsselung. 
Dafür musste der Datenbankhersteller sogar seine Lizenzbedingungen ändern und&nbsp; die kostenlose Nutzung der Oracle Advanced Security SSL/TLS im Zusammenspiel mit Oracle SE Oracle Real Application Clusters und Oracle Enterprise Edition Real Application Custumers (Oracle RAC) sowie Oracle RAC OneNode Options erlauben – Security-Optionen, für die Kunden normalerweise tief in die Tasche greifen müssen.
„Der Vorschlag, den Oracle macht, ist sicherlich sinnvoll. Aber es sollte beachtet werden, dass es sich um einen&nbsp;Workaround handelt“, betont der Security-Spezialist Alexander Kornburst von der Firma Red-Database-Security GmbH. „Damit dieser Workaround auf RAC-systemen überhaupt funktioniert, musste Oracle sogar seine Lizenzbedingungen ändern“. Da es nun einen Workaround gäbe, werde es so schnell von Oracle wohl keinen Patch für dieses Problem geben, mutmaßt Kornbrust.
Die Oracle-Lösung für nicht-RAC-Systeme wurde mittlerweile auf den Datenbankversionen 10.2.0.5 und 11.2.0.3 unter verschienden Betriebsystemen getestet. Kornbrust konnte dabei keine Probleme feststellen. 
<div><div><b>Update (04.05.2012):</b> Sofern mehrere Instanzen auf einem Listener registriert sind, müssen alle Instanzen geändert werden (&quot;alter system set local_listener='(DESCRIPTION=(ADDRESS=(PROTOCOL=IPC)(KEY=REGISTER)))' scope = both;&quot;), da sonst die unveränderten Datenbanken sich nicht mehr beim gesicherten Listener registrieren können.</div></div>
Der RAC-Workaround ist derzeit in Prüfung.&nbsp;
Da der Parameter COST erst ab Version 10.2.0.3. verfügbar ist, müssen für ältere Versionen andere Lösungen her. Für Datenbankadministratoren, die kein Clustering nutzen, ist es relativ einfach:&nbsp; Kornburst&nbsp; empfiehlt für nicht-RAC-Syteme die von Koret vorgeschlagene Lösung: Der Parameter dynamic_registration = off soll in die Konfigurationsdatei&nbsp; listener.ora hinzugefügt werden. 
Für Clustering-Lösungen sei es laut Koret ein bisschen komplizierter. Er beschreibt andere Ansätze, weist aber darauf hin, dass diese Angriffe erschwere, aber nicht komplett verhindern könnten: Da die Cluster-Instanzen in beiden TNS Listener registriert werden müssten, könnten DBAs Load-Balancing auch auf der Client-Seite implementieren, indem sie in die Konfigurationsdatei&nbsp; die komplette Liste der Oracle RAC-Knoten einfügten. Dafür müsse die Datei tnsnames.ora editiert werden. 
Alternativ könnten in manchen Fällen auf Server-Seite die Datei protocol.ora (früher sqlnet.ora) editiert und um folgende Befehle ergänzt werden: 
TCP.VALIDNODE_CHECKING = YES<br />TCP.INVITED_NODE = (Comma separated list of ALL valid, clients)
„Diese Empfehlung ist meiner Erfahrung nach nur selten umzusetzen, da oft wechselnde IP-Adressen verwendet werden“, kommentiert Kornburst.
Die DOAG empfiehlt den Oracle-Anwendern dringend die Umsetzung der im Security alert beschriebenen Maßnahmen. „Weiterhin wird seitens der DOAG von Oracle erwartet, dass diese seit Jahren bekannte Security-Lücke schnellstmöglich vollständig geschlossen wird“, sagt Dr. Dietmar Neugebauer, Vorstandsvorsitzender bei der DOAG. 
Alle Informationen zu dem Workaround erhalten Oracle Kunden im My ORACLE Support in folgenden Notes:
<ul><li>Ohne RAC-Umgebung: <link http://support.oracle.com/CSP/main/article?cmd=show&type=NOT&id=1340831.1 _blank>My Oracle Support Note 1340831.1</link></li><li>Mit RAC-Umgebung: <link http://support.oracle.com/CSP/main/article?cmd=show&type=NOT&id=1453883.1 _blank>My Oracle Support Note 1453883.1</link></li></ul>
<b>Update (10.05.2012):</b> SAP beschreibt in dem Hinweis 1714255 den Workaround für den Single Instance-Fall. Dieser ist für SAP-Kunden bereits freigegeben. Wie SAP mitteilte, wird der benötigte Patch 12880299 ab heute im Rahmen des Mai-SBP (201205) zur Verfügung gestellt. Der Workaround für RAC-Installationen und Exadata wird in SAP Hinweis 1714667 beschrieben. Laut SAP wird der Hinweis voraussichtlich Anfang nächster Woche verfügbar sein. ]]></content:encoded>
			<category>Datenbank</category>
			<category>Top News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 17:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues Tool für die Planung von Oracle E-Business Suite-Upgrades </title>
			<link>http://www.doag.org/de/de/home/aktuelle-news/article/neues-tool-fuer-die-planung-von-oracle-e-business-suite-upgrades.html</link>
			<description>Was ist in einem neuen Release anders? Bei der Menge an Informationen, die zu beachten sind, ist es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der EBS File Comparison Reports bietet einen umfassenden Vergleich von Datensytem-Artefakten zwischen verschiedenen Oracle E-Business Suite-Versionen für alle wichtige Dateitypen. Das Tool, das unter My Oracle Support verfügbar ist, beschreibt in detaillierter Form Änderungen zwischen den Releases 11.5.10.2 and 12.1.3 der Oracle E-Business Suite und untersucht folgende Dateitypen: 
<ul><li>Forms (.fmb files)</li><li>Libraries (.pll files)</li><li>Reports (.rdf files)</li><li>Java (.class files)</li><li>Java Server Pages (.jsp files)</li><li>Oracle Application Framework (OAF) Pages (.xml files) </li><li>Oracle Application Framework (OAF) Personalizations (.xml files)</li><li>Workflow Definition (.wft files)</li><li>Workflow Business Event System Object Definitions (.wfx files)</li><li>BI Publisher (XML Publisher) Reports - Layout template formats </li><li>BI Publisher (XML Publisher) Reports - Data Definition formats</li></ul>
Der EBS File Comparison Report ergänzt die bisher verfügbaren Tools <link https://metalink.oracle.com/metalink/plsql/showdoc?db=NOT&id=1290886.1>EBS Data Model Comparison Report Overview (Note 1290886.1)</link> und <link https://metalink.oracle.com/metalink/plsql/showdoc?db=NOT&id=1327399.1>EBS ATG Seed Data Comparison Report (Note 1327399.1) </link>&nbsp;und kann über die Note <link https://metalink.oracle.com/metalink/plsql/showdoc?db=NOT&id=1446430.1>EBS File Comparison Report (Note 1446430.1)</link> heruntergeladen werden.]]></content:encoded>
			<category>E-Business Suite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 17:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Backup-Appliance mit Hybrid Columnar Compression</title>
			<link>http://www.doag.org/de/de/home/aktuelle-news/article/neue-backup-appliance-mit-hybrid-columnar-compression.html</link>
			<description>Kurz nach der Ankündigung der dritten Oracle Sun ZFS Storage Appliance präsentiert Oracle jetzt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Engineered System bietet laut Hersteller ein Voll-Backup von bis zu 20 Terabyte pro Stunde und einen Durchsatz für die Datenwiederherstellung von bis zu 9,4 Terabytes pro Stunde. Der Backup-Durchsatz basiere auf Backups von eindeutigen Daten und benötige keine zusätzliche Software oder CPU-Ressourcen auf dem Host-Rechner. Die Appliance ist als Hochleistungs-Backup-Lösung für ‘Engineered Systems’ von Oracle wie Oracle Exadata Database Machine, Oracle Exalogic Elastic Cloud und Oracle SPARC SuperCluster T4-4 gedacht. <br /><br />Vor allem durch den Einsatz von Hybrid Columnar Compression (HCC) soll das integrierte System punkten. Nach Aussage des Herstellers sei die Appliance als einziges System in der Lage, mit HCC-komprimierten Datenbankkopien vollen Systembetrieb zu gewährleisten und diese zu klonen.
Snapshots von HCC-komprimierten Tabellen sollen ohne Dekomprimierungs-Overhead geklont werden und damit für Tests, Entwicklung, Qualitätssicherung, Reporting oder zusätzlichen Datenschutz eingesetzt werden können.<br /><br />Auch in Bezug auf die Oracle Sun ZFS Storage Appliance sieht sich Oracle gegenüber NetApp im Vorteil: Die dritte Generation der Oracle Sun ZFS Storage Appliances soll NAS-Funktionen für Unternehmensanwendungen, Virtualisierung, Cloud, Storage-Konsolidierung und Datensicherheit bieten. Die Oracle Sun ZFS Storage Appliance 7420 enthält nun einen Zwei-Knoten-Hochverfügbarkeits-Controller mit bis zu 2 Terabyte (TB) Speicher, bis zu 11 TB Flash-basiertem Read-and-Write-Cache und 80 CPU-Kerne. Mit diesen Erweiterungen soll ein einziger Sun ZFS Storage 7420 Appliance Controller nun 64-mal mehr Speicher und bis zu 10-mal mehr Kerne als ein NetApp FAS3270 Controller unterstützen. <br />Oracle stellt mit dem Familienmitglied Sun ZFS Storage 7420 Appliance einen Weltrekord für 2-Knoten-Syteme auf – mit 267,928 SPECsfs2008_nfs.v3 Operationen pro Sekunde bei einer Overall Response Time (ORT) von 1,31 Millisekunden. 
Mit dem Oracle VM Storage Connect Plug-in für die Sun ZFS Storage Appliance können Anwender nun Sun ZFS Storage Appliance LUNs nahtlos bereitstellen und verwalten. Darüber hinaus können sie erweiterte Datensicherheitsfunktionen direkt über die Oracle VM Storage Connect Console nutzen. 
Über das Sun ZFS Storage Appliance Plug-in lassen sich wichtige Informationen über die Appliance hinsichtlich Systemleistung, Zustand und Konfiguration an die Oracle Enterprise Manager Konsole übertragen. Administratoren erhalten damit die Möglichkeit, das System von einer zentralen Stelle aus zu analysieren.
Um wachsende Datenmengen im Unternehmen verwalten zu können bietet die Sun ZFS Storage Appliance nun 3 Terabyte große Kapazitätsoptimierte SAS-2-Festplatten innerhalb ihrer einzigartigen, voll-automatisierten Hybrid Storage Pool Environment. Die neuen Platten ergänzen die bereits verfügbaren leistungsoptimierten 15.000 RPM SAS-2-Platten und ermöglichen es damit, die Sun ZFS Storage 7420 Appliance bis zu einer Gesamtkapazität von über 1,7 Petabyte zu skalieren.]]></content:encoded>
			<category>Infrastruktur</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ran an die Migrationsplanung!</title>
			<link>http://www.doag.org/de/de/home/aktuelle-news/article/ran-an-die-migrationsplanung.html</link>
			<description>Business-Lösungen – landläufig bekannt unter dem Stichwort ERP – haben sich in den letzten zehn bis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach Aussage von Marktbeobachtern und Analysten wird im Jahr 2012 dieser Thematik erneut besondere Bedeutung zufallen, nicht zuletzt durch die Ankündigung vom (Mit-)Marktführer Oracle, seine neu entwickelten Fusion Applications in breiterem Maße auf den Markt zu bringen.<br /><br />Oracle hatte 2003 durch den Zukauf des Mitbewerbers PeopleSoft – und dabei zugleich JD Edwards als weiteren Keyplayer im ERP-Umfeld im Huckepack – klare Zeichen gesetzt: Der Datenbank-Hersteller entwickelte sich zu einem Anbieter von ganzheitlichen Industrie-Lösungen. Die nachfolgende Integration von Siebel im Jahr 2005 untermauerte dieses Vorhaben genauso wie die permanenten Zukäufe von Best-of-Breed-Software-Anbietern (Primavera, Hyperion, Agile, Taleo etc.) bis in die heutige Zeit. <br /><br />Die Fusion Applications sollten das Beste vom Besten werden, was natürlich auch Entwicklungszeit bedurfte, zumal die neue Suite von Produkten auf einer gänzlich neuen Plattform – basierend auf offenen Standards – entwickelt wurde. Auch vom „Gebrauch der Software“ bekam sie einen umfassend neuen Ansatz.<br /><br />Um die bestehenden Kunden seit dieser Entwicklung vor fast zehn Jahren jedoch nicht zu verlieren, wurden die bestehenden und zugekauften Produkte munter weiterentwickelt. Sie haben sich sogar gegenseitig befruchtet. Langfristige Service-Commitments und das Konzept „Apps Unlimited“ garantieren den Oracle-Kunden Kontinuität und einfache Migrationspfade.<br /><br />Damit aber nicht genug: Umfassendere ERP-Lösungen und vor allem ein permanenter Zugriff auf eine rollenbasierte Online-Sicht auf das Unternehmen haben die Anforderungen an Hardware und Middleware immens gesteigert. Der Betrieb solcher Lösungen stellt alle Unternehmen vor neue Herausforderungen. <br /><br />Aber es gibt ja Oracle. Nach dem Zukauf von Sun wird nun in eigener Verantwortung an Entwicklungen gearbeitet, die Hardware und Software immer näher zusammenrücken lassen, um damit die Grundlage für hochperformante Plattformen zu schaffen, die den Anforderungen der Kunden und der Benutzer genügen soll. 
Insofern sind Migrationsstrategien und Überlegungen zu neuen Servicekonzepten wie Outsourcing, Outtasking, Software as a Service bis hin zur Cloud – entweder von Oracle direkt oder von einem ständig wachsenden Partner-Ecosystem – brandaktuelle Themen, denen sich die neue Ausgabe unserer <link 247 - internal-link "Opens internal link in current window">Zeitschrift Business News (2012 - Ausgabe 2)</link> widmet. <br /><br />Ist die Zeit reif? Meines Erachtens ja. Einerseits hat Oracle in vielen Bereichen die technologische Grundlage geschaffen und andererseits wurden in den vergangenen Jahren – speziell im Mittelstand – nicht viele Investitionen im Bereich Re-Engineering der ERP-Landschaften getätigt. Doch der Betrieb veralteter Systeme wird immer teurer und riskanter; im gleichen Maße sind jedoch die Anforderungen an Umsetzung der Geschäftsprozesse ständig gewachsen. Also ran an die Migrationsplanung!<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Business Solutions</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:26:00 +0200</pubDate>
			
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