DOAG Deutsche ORACLE-Anwendergruppe e.V.
 
   
09.04.2013 - 10.04.2013
09:00 - 17:00 Uhr

Berliner Expertenseminar: APEX für Experten mit Niels de Bruijn und Oliver Lemm

Ort: DOAG Dienstleistungen GmbH Tempelhofer Weg 64 12347 Berlin
Kontakt: Cornel Albert

 

Thema: APEX für Experten
Referenten: Oliver Lemm, Niels de Bruijn, MT AG

Erleben Sie eine 2-tägige Intensiv-Schulung für Experten rund um die Oracle Application Express (APEX) mit den Experten Niels de Bruijn und Oliver Lemm.

Der erste Tag des Expertenseminars geht schwerpunktmäßig auf die Neuerungen für Experten in der APEX Version 4.2. ein. Am zweiten Seminartag zeigen wir Ihnen, wie Sie komplexe APEX-Anwendungen meistern.

Techn. Voraussetzung für das Seminar: die Teilnehmer brauchen für die Hands-on Session ein Laptop inkl. Browser (Firefox).

 

  • AGENDA:

Tag 1: Neu in APEX 4.2

1. Teil: Neues aus 4.2 für Experten

Innerhalb der Version 4.2 wurden als zentrale Themen die Mobile Entwicklung, HTML 5 Unterstützung, Packaged Applications und RESTful Web Services in den Mittelpunkt gestellt. Neben diesen Hauptthemen, werden Änderungen bezüglich folgender Punkte erläutert:

  • jQueryMobile & jQuery
  • Global Page/Page 0
  • Grid Layout
  • Neue Features für die Mobile Entwicklung
    • List View Region
    • Mobile Calendars
  • Verbesserungen/Erweiterungen bei den Dynamic Actions
  • Cloud Unterstützung
  • APEX Listener 2.0
  • Verbesserungen im CSV-Upload
  • Verbesserungen innerhalb der Plugin-Entwicklung

Alle Neuigkeiten werden in Detail live demonstriert.

2. Teil: Webanwendungen für mobile Endgeräte entwickeln (Workshopcharakter)

In Bezug auf die Einführung der mobilen Entwicklung in APEX 4.2 wird auf die Integration des neuen Themes und der Verknüpfung von „Application – UI-Type – User Interface – Theme“ Mechanik eingegangen. Es werden die Unterschiede zwischen einer bisherigen Datenbankanwendung und einer mobilen Anwendung herausgestellt. Mögliche Szenarien einer Anpassung von der bisherigen Anwendung für mobile Endgeräte werden erläutert.

Innerhalb des Workshops wird exemplarisch der Umbau einer kleinen Anwendung durchgeführt und die neuen Komponenten Stückweise eingeführt.

3. Teil: Responsive Web Design

Neben der Möglichkeit eine Anwendung gezielt für mobile Endgeräte zu entwickeln existiert ein zweiter Ansatz „Responsive Web Design“, welcher die Unterstützung von mobilen Endgeräten und Standardsystemen vereint.

Es wird erläutert wo die Grenzen und Besonderheiten liegen und an welchen Stellen auch Risiken vorhanden sind, sowie manuelle Arbeitsschritte neben den deklarativen Features von APEX benötig werden.

4. Teil: Möglichkeiten mit PhoneGap in Verbindung mit APEX 4.2 (inkl. Demo)

Will man innerhalb einer APEX Anwendung auf native Fähigkeiten des mobilen Endgeräts zugreifen, so muss man den Weg über ein Framework oder die gezielte Erstellung einer nativen Anwendung gehen.

An dieser Stelle wird PhoneGap als Möglichkeit vorgestellt wie man die Kombination von APEX & nativen nutzen kann.

In der Demo wird ein Beispiel vorgeführt, in welchem auf die Kamerafunktion eines Handy zugegriffen wird und dies innerhalb einer APEX Anwendung benutzt wird.

 

Tag 2: Komplexe APEX-Anwendungen meistern

1. Teil: APEX Deployment u.A. mit Hudson

Ein zentraler Punkt in der Entwicklung von größeren Applikationen ist der Prozess diese automatisiert auf verschiedenen Systemen zu installieren und zu versionieren. Mögliche Schritte einer solchen Automatisierung werden erläutert und es wird auf die Besonderheiten der Installation der Datenbankobjekte eingegangen. Ein Kernpunkt dieses Ansatzes ist die Möglichkeit auch Skripte „re-run-fähig“ zu gestalten und so vorhandene Produktionsumgebungen mit bestehenden Daten zu aktualisieren.

2. Teil: Dialoge der komplexen Art umsetzen (Workshopcharakter)

Neben der Ausrichtung in den mobilen Bereich gibt es in vielen Projekten den Ansatz hin zur Entwicklung sehr komplexer Masken/Dialoge. Für solche Masken reichen die Standard „deklarativen“ Features von APEX meist nicht aus. Hier werden einerseits Möglichkeiten beschrieben, wie man solche Masken innerhalb von APEX mit Hilfe von eigens entwickelten Prozessen & Mechaniken erreichen kann.

Neben diesem Ansatz wird die Benutzung von FOEX als Framework bestehend aus verschiedenen Plugins vorgestellt. Hier sind neben der Möglichkeit komplexe Anforderungen auf einer Seite umzusetzen auch die Unterstützung von dynamischer Verarbeitung integriert.

3. Teil: QS unterstützte Entwicklung (inkl. Demo)

Innerhalb jeder Entwicklung ist ein Ziel innerhalb der gesamten Anwendung alle Vorgaben umzusetzen, sowie alle Fehler frühzeitig darzustellen.

Dafür wurde innerhalb der MT AG ein Package entwickelt, welches innerhalb der Entwicklung zur Laufzeit dem Entwickler als auch der QS zur Verfügung steht und vorhandene Fehler bzw. Missachtungen der Vorgaben automatisiert pro Seite ermittelt.

In der Demo wird beispielhaft dargestellt, wie diese Integration funktioniert und wie schnell man gezielt und qualitativ hochwertig entwickeln kann.