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SIG Middleware - Termin verschoben

21. Januar 2014 in Frankfurt am Main

SIG (IMW) Middleware (Architektur und Administration)

-Termin verschoben-

Entscheidungen im Unternehmen – mit der Oracle Plattform auf dem Weg in die Zukunft der Arbeit

Was haben BI, BPM, Rule Engine und Business Activity Monitoring gemeinsam? Wenn man die Besucherströme auf der DOAG betrachtet, scheinen Welten dazwischenzuliegen: Die BI-Experten und die SOA-Gurus verursachen doch recht unterschiedliche Trampelpfade in ihre jeweiligen Sessions. Die letzte Oracle Open World hat jedoch gezeigt: Es tut sich was, diese Themen wachsen zusammen. Ja, wir BPM Leute müssen auch BI und Analytics verstehen lernen – und umgekehrt.


Was diese Themen zusammenführt sind die Fragestellungen, die heute an die IT und uns im Unternehmen gestellt werden: Wie können wir die Risiken in unseren Prozessen minimieren? Welche Lösungsstrategien bewähren sich – und warum? Wie können wir Daten und Analysen so aufbereiten, dass wir in unseren Prozessen und im Management bessere Entscheidungen treffen - Entscheidungen, die auf fundierten Grundlagen abgesichert sind?


Unter diese Fragestellungen stellen  wir die DOAG SIG Middleware im Januar. Bei diesen Themen zeigt sich die Mächtigkeit der Oracle-Plattform. Wenn sie noch nicht komplett ist, so nähert sie sich dem doch an. Und ist damit das Ökosystem, die Plattform, auf der bald Prozess Engines, Rule Engines, BAM und BI Dashboards unter der Haube eng zusammenarbeiten um dem Prozessverantwortlichen das Entscheidungs-Cockpit der Zukunft an die Hand zu geben.

Agenda

Torsten Winterberg OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH

In Banken, Versicherungen und Behörden stellt sich die Frage, wie IT strategisch helfen kann, das Risiko möglichst weitgehend aus den Kern-Prozessen herauszunehmen: Wie können wir Daten und Analysen so aufbereiten, dass wir in unseren Prozessen und im Management bessere Entscheidungen treffen - Entscheidungen, die auf fundierten Grundlagen abgesichert sind?

 

Hier greift nicht die einzelne Lösung; die Silos, aus denen BI oder BPM heraus getrieben werden verstellen eher den Blick auf die benötigte Lösung. Die besteht in einem modernen Werkzeugkasten - einem Ökosystem, einer umfassenden Plattform, auf der bald Flowcharting und ACM Engines, Rule Engines, BAM und BI Dashboards unter der Haube eng zusammenarbeiten um dem Prozessverantwortlichen das Entscheidungs-Cockpit der Zukunft an die Hand zu geben.

 

 

Hajo Normann Accenture

BPM ist aktuell sehr im Aufwind. Vielfältige Nutzen für Business und IT haben sich herumgesprochen. In manchen Situationen ist der Aufwand zur Prozessautomatisierung aber sehr hoch, weil etwa extrem viele Prozessvarianten vorliegen, die Modelle extrem komplex würden oder schlicht mehr Freiheitsgrade für den Systemanwender benötigt werden, als dies bei klassischen Workflows realisierbar ist. Diese Session stellt kurz ACM als neues Feature der Oracle BPM Suite vor. Anschließend wird darauf aufbauend beleuchtet, wie man sich pragmatisch dem Thema BPM nähern kann, in dem soziale Elemente, Kopplung mit BI und die Trampelpfadtheorie so ins Spiel gebracht werden, dass BPM auf Basis der Oracle FMW Plattform sehr schnell nutzbringend wird. 

 

Torsten Winterberg Danilo Schmiedel

Extreme Datenmengen und zeitnahe Datenverarbeitung sind zwei wesentliche Aspekte in Big Data-Systemen. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Aspekte schwierig miteinander zu vereinbaren. Sind traditionelle Software-Architekturen für solche Systeme noch zeitgemäss? Oder braucht es neue, revolutionäre Architektur-Ansätze, um die Anforderungen von Big Data zu meistern?

Diese Session präsentiert die Idee der Lambda-Architektur für Big Data-Systeme, welche von einer Zweiteilung der Datenverarbeitung ausgeht: Bei der Batch-Verarbeitung (i) wird ein zeitlich definierter, grosser Datensatz klassischen ETL- oder auch MapReduce-Prozessen zugeführt. Parallel dazu übernimmt die Online-Verarbeitung (ii) die Berechnung jener Daten, die während der Batch-Verarbeitung laufend dem System zugeführt werden. Damit wird eine zeitnahe Datenaufbereitung erreicht, welche das Treffen von raschen Entscheidungen im Unternehmen unterstützt.

In dieser Session identifizieren wir die technischen Herausforderungen in Big Data-Systemen mit zeitnaher Datenverarbeitung, stellen Lösungsansätze für diese visionäre Idee vor und zeigen, wie sich eine solche Architektur mit Hilfe von Oracle Produkten wie Oracle NoSQL, Oracle Event Processing und Hadoop umsetzten lässt.

 

 

Guido Schmutz Trivadis

In der Projektpraxis stellen wir immer wieder fest, dass man mit BI und SOA/BPM nicht nur zwei IT-Disziplinen scharf voneinander trennt, sondern schlimmer noch, auch die Menschen, die BI'ler und die SOA/BPM'ler, voneinander nicht allzu viel wissen. Jede Gruppe hat ihre wertvolle Fachexpertise, aber meist ein klares Silodenken. Da stöhnt der BI'ler, was der SOA/BPM-Mensch da wieder für einen Unsinn gemacht hat, weil vielleicht ein ETL-Prozess viel effizienter gewesen wäre. Da stöhnt der SOA/BPM 'ler, weil er in seinen Prozessen wertvolle Unternehmenseinsichten wähnt, die in Echtzeit Entscheidungen verbessern könnten, der BI'ler aber meist Infos nur aus seinem (nachts geladenen) DWH zieht. Diese Session liefert das nötige BI-Grundwissen, das jeder SOA/BPM'ler haben sollte.

 

 

Axel Stoye Torsten Winterberg

In diesem Vortrag werden verschiedene Methoden und Algorithmen im Bereich Predictive Analytics vorgestellt und anhand von Beispielen erklärt, wann die unterschiedichen Verfahren zum Einsatz kommen. Es wird ein kurzer Überblick des Programmpakets R für statistische Berechnungen gegeben und dann auf die speziellen Predictive Analytics

Erweiterungen von Oracle Enterprise R (ORE) eingegangen. Wir zeigen, wie man die R Umgebung zur Datenanalyse, Visualisierung und Modellierung von Prediction Models nutzt und wie diese Modelle dann in einer BPM Umgebung zur Entscheidungsfindung herangezogen werden können.In diesem Vortrag werden verschiedene Methoden und Algorithmen im Bereich Predictive Analytics vorgestellt und anhand von Beispielen erklärt, wann die unterschiedichen Verfahren zum Einsatz kommen. Es wird ein kurzer Überblick des Programmpakets R für statistische Berechnungen gegeben und dann auf die speziellen Predictive Analytics Erweiterungen von Oracle Enterprise R (ORE) eingegangen.

Wir zeigen, wie man die R Umgebung zur Datenanalyse, Visualisierung und Modellierung von Prediction Models nutzt und wie diese Modelle dann in einer BPM Umgebung zur Entscheidungsfindung herangezogen werden können.

 

Ralf Müller ORACLE Deutschland B.V. & Co.KG

Der Hauptteil des Sourcecodes für Applikationen besteht aus if-then-else Konstrukten. Diese Konstrukte basieren hoffentlich auf den Vorgaben der Fachnutzer, die letztendlich Ihre Anforderungen umgesetzt sehen wollen. Ohne eine Umsetzung solcher Regeln mit einer Rule-Engine sind die Fachnutzer nicht in der Lage, die verwendeten Regeln zu verstehen. Der Vortrag beleuchtet die grundlegenden Konstrukte einer Rule Engine und gibt einen Ausblick auf die nächste Version der Regelsprache in der Oracle SOA Suite.

 

Steffen Miller ORACLE Deutschland B.V. & Co.KG

Oracle Endeca ist eine Datenermittlungsplattform für Unternehmen, die der anspruchsvollen, aber dennoch intuitiven Untersuchung und Analyse komplexer und vielschichtiger Daten dient. Informationen werden aus von einander getrennten Quellsystemen geladen und in einem vielseitigen Datenmodell gespeichert, das sich dynamisch ändernde Daten unterstützt. Über interaktive und konfigurierbare Anwendungen werden diese integrierten und umfassenden Daten für Such-, Ermittlungs- und Analysezwecke zur Verfügung gestellt.

Diese Session zeigt, wie sich Oracle Endeca nutzen lässt und wie es helfen kann, Entscheidungsprozesse im Unternehmen zu verbessern.

 

 

Guido Schmutz Trivadis

Die Entscheidungsfindung mit mobilen Endgeräten und mit Hilfe von Enterprise Social Networks gewinnt in einer sich transformierenden Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Privat haben sich Facebook, Twitter, Google+ und Co. längst etabliert und werden inzwischen auch bevorzugt auf mobilen Endgeräten genutzt. In dem Vortrag wird aufgezeigt, wie sich die Anforderungen der modernen Arbeitswelt an Firmen bereits heute mit Oracle Fusion Middlewarekomponenten umsetzen lassen und welchen Herausforderungen sich Unternehmen zukünftig noch stellen müssen, um vernetzt bessere Entscheidungen treffen zu können.

 

Robert Szilinski esentri AG

Wenn Menschen in Geschäftsprozesse involviert sind, kann Prozessautomatisierung sie einerseits unterstützen, andererseits aber auch einschränken. Eine BPM-Engine führt strukturierte BPMN 2.0 Prozesse aus, berücksichtigt jedoch nicht, dass die Teilnehmer im Prozessablauf sich miteinander austauschen können und wollen. Menschliche Kommunikation im Prozesskontext führt zum Austausch wichtiger Informationen, die als Grundlage für Entscheidungen innerhalb des Prozesses dienen. Auch bei der Prozessmodellierung im Team gestalten Menschen das Modell gemeinsam und tauschen sich dabei aus. Social BPM unterstützt mit geeigneten Tools und Konzepten solche Kollaborationsszenarien und macht so menschliche Kommunikation im Kontext der Prozesse transparent und Entscheidungen nachvollziehbar.

 

Kersten Mebus ORACLE Deutschland B.V. & Co.KG

Details zum Termin

Uhrzeit: 09:00 - 17:30 Uhr

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Teilnahmegebühr

bis 23. März 2017

  • 100,00 Mitglieder
  • 200,00 Nicht-Mitglieder

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