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DOAG Data Integration Day

09. Dezember 2015 in Sulzbach

SIG (BI) BI und DWH

Sie haben bislang den Oracle Warehouse Builder (OWB) genutzt und möchten wissen, wie Sie fehlerfrei zu seinem Nachfolger, dem Oracle Data Integrator (ODI), migrieren? Oder haben Sie gar mit dem Gedanken gespielt, eine Alternative zum OWB einzusetzen? Dann besuchen Sie am 9. Dezember 2015 den Data Integration Day in Sulzbach (Taunus). Fünf Experten zeigen Ihnen in einem ganztägigen Programm, was das Erfolgsrezept für den Umzug zu ODI ist und welche Alternativen Sie zur Auswahl haben.

Programm Stand 05.11. Änderungen vorbehalten.

Agenda

Oracle Warehouse Builder wird von Oracle nicht weiterentwickelt und der Standard Support endet bereits in naher Zukunft. Gerade Kunden welche keine 12cR1 installieren wollen sind gezwungen sich nach Alternativen umzusehen. Oracle stellt mit dem Data Integrator einen würdigen Nachfolger bereit, allerdings verbunden mit Lizenzkosten.

Der Vortrag zeigt auf welche Alternativen zu einer ODI Migration möglich sind, einen groben Überblick über die Vor- und Nachteile sowie grundsätzliche Veränderungen bei der Entwicklung.

Schwerpunkte liegen hier im Bereich Oracle Data Integrator, Informatica Powercenter, Talend und PL/SQL.

 

Michael Klose CGI Deutschland Ltd. & Co. KG

OWB-zu-ODI-Migrations-Erfahrungen zu sammeln und Probleme zu identifizieren ist eines, die passenden Lösungen für auftretende Probleme zu kennen das andere. Mit den richtigen Tools können Schwachstellen bereits vor der Migration erkannt werden. Und da sowohl im OWB mit OMB+ als auch im ODI mit Groovy mächtige Skriptsprachen zur Verfügung stehen, können Korrekturen auch im Migrationsvorgang bzw. nachträglich vorgenommen werden. Der Vortrag erklärt und zeigt Methodik und Tools für die Migration nach ODI.

Es wird darauf eingegangen, was die Schwachstellen des Migration Utility sind und wie man diese präventiv identifizieren und zu grossen Teilen beheben kann. Ein weiteres schlagkräftiges Argument für Tools ist, dass mit einer Liste der Schwachstellen sowie eine Kategorisierung der Arbeitsaufwände eine stark verbesserte Planungssicherheit für das Migrationsprojekt aufgebaut werden kann.

 

Maarten de Gooijer Trivadis AG

In diesem Vortrag wird kurz die Lizenzierung des OWB (Basic-ETL und Enterprise ETL) vorgestellt um danach die Lizenzierung des Oracle Data Integrator Enterprise Edition vorzustellen, die in der Vergangenheit kleine Änderungen erlebt hat.

Darüber hinaus steht Zeit für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

 

Michael Paege - OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH

Oder: OWB ohne OWB? Wie rette ich meine ETL-Sourcen nach 12c Rel.2?

In dem vorliegenden Vortrag wird eine Möglichkeit vorgestellt, die mit dem OWB erzeugten ETLs, ohne den OWB und damit potentiell auch unter Oracle Database 12c Rel.2 weiter zu nutzen.


Dazu wurde ein Workframe geschaffen, der die fehlenden OWB-Runtime Komponenten ersetzt und so eine Lauffähigkeit der Sourcen ohne Installation des OWB ermöglicht.

Damit werden mehrere Ziele verfolgt:

1. Der zeitliche Druck, schon bei der Migration auf Oracle Database 12c Rel.2 alle ETLs, die mit dem OWB, erzeugt worden sind, auf ein neues Produkt umgestellt zu haben wird entschärft

2. Noch fehlende Funktionen (z.B. Pre- und Post-Map Trigger) des neuen ETL-Werkzeugs (z.B. ODI) können durch partiellen Einsatz der "alten" OWB-Mappings ausgeglichen werden

3. Migrationskosten werden reduziert, indem komplett vorhandene ETL-Strecken in das neue zu beschaffende Werkzeug integriert werden, sofern dieses in der Lage ist PL/SQL-Blöcke zu starten

4. Aufwendige Tests der 1:1 übernommenen ETLs entfallen, da hier der Source-Code nicht verändert wird

Durch das Erreichen dieser Ziele wird die Investitionssicherheit der mit dem OWB erstellten ETLs verbessert bzw. wieder hergestellt.

 

Sven Bosinger - its-people GmbH

Die Bewirtschaftung von Data Warehouse Systemen bis hin zur Auswertungsschicht gerät immer mehr in den Fokus von Anforderungen im Sinne einer „Operativen BI“. Oracle Golden Gate ist ein leistungsfähiges Werkzeug, mit dem im DWH Kontext heterogene Quellsysteme mit minimaler Verzögerung (im Sekundenbereich) in eine Landing Zone / Staging Area repliziert werden können.

Wie kann das Logfile-basierte Ladeverfahren von Golden Gate mit Hilfe von Oracle Data Integrator für die weiteren DWH-Schichten ausgenutzt werden? Lässt sich eine Near-Realtime Verarbeitung vom Quellsystem bis ins Core Data Warehouse und sogar zum Data Mart mit beiden Tools einfach realisieren? Wie nahtlos greifen die aktuellen Versionen von ODI und Oracle Golden Gate ineinander?

Auf Basis eines PoCs in einem Kunden-Projekt möchten wir Antworten auf die o.g. Fragen liefern.

 

Lutz Bauer MT AG

Der Vortrag zeigt, wie mächtig aber trotzdem einfach die Automatisierung durch groovy-Skripte ist. Durch Automatisierung und die Verwendung gleicher Patterns wird einerseits die Fehlerwahrscheinlichkeit (und potentielle Fehlerquellen) reduziert und andererseits können Änderungen schnell und einfach über eine Vielzahl von Artefakten ausgerollt werden. Der Fokus kann auf die Fachlichkeit gelegt werden und die Technik spielt in so einem Setup eine unterstützende, aber nicht zeitraubende Rolle. 

Dies spart wertvolle Zeit in der Testphase und ermöglicht ein agiles und iteratives Vorgehen.


Wir haben in zwei Projekten mit verschiedenen Ansätzen der automatischen Generierung bzw. Erweiterung von Mappings und anderen Artefakten durch Groovy-Skripte rund um ODI sehr gute Erfahrungen gemacht.


Die Funktionalität unserer Groovy-Generator Skripte gliedert sich in folgende Gruppen: 

1) Automatisierung von wiederkehrenden Aufgaben wie:

- Generierung von Stage Mappings mit automatischem setzen der technischen Felder

- Generierung von Core Mappings aus vom Business ausgefüllten XLS-Tabellen

- Validierung von Mappings mit einer Vorsortierung der Fehlermeldungen

- Generierung von Scenarios und Packages aus Mappings

- Generierung von Abhängigkeitsbäumen zwischen Mappings

2) Erweiterung von Mappings durch Business Logik

- Delta Erkennung über verschiedene Quelltabellen

- Segmentierungslogik

- Befüllung von Hub, Sat, Links in einem Data Vault(2) DWH

 

Thomas Strub CGI Deutschland Ltd. & Co. KG

Location

Adresse

CGI Deutschland Ltd. & Co. KG,

Am Limespark 2 | 65843 Sulzbach (Taunus) | Germany

 

Preise

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Teilnahmegebühr

  • 100,00 Mitglieder
  • 200,00 Nicht-Mitglieder

Buchungsbedingungen

 

 

 

Vertragspartner ist die DOAG Dienstleistungen GmbH.

 

 

 

 

 

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