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  • Von: Johannes Ahrends
  • Themen
  • 06.05.2016

Außergewöhnliche Konferenz auf hoher See: Die Oracle User Group Norway 2016

Vom 10. bis 12. März 2016 fand die Konferenz der Oracle User Group Norway an einer ganz besonderen Stätte statt: Schauplatz war die „Color Fantasy“, einem Fährschiff zwischen Oslo und Kiel. Johannes Ahrends, Geschäftsführer der CarajanDB GmbH und DOAG-Themenverantwortlicher Datenbankadministration sowie Standard Edition, war als Referent mit an Bord. Hier berichtet er von seinen Erlebnissen.

Vom 10. bis 12. März 2016 fand die Konferenz der Oracle User Group Norway an einer ganz besonderen Stätte statt: Schauplatz war die „Color Fantasy“, einem Fährschiff zwischen Oslo und Kiel. Johannes Ahrends, Geschäftsführer der CarajanDB GmbH und DOAG-Themenverantwortlicher Datenbankadministration sowie Standard Edition, war als Referent mit an Bord. Hier berichtet er von seinen Erlebnissen.

Die Konferenz bot mit ihren Räumlichkeiten auf dem Wasser, die sich mit konstanter Geschwindigkeit zwischen Oslo und Kiel bewegten, eine recht außergewöhnliche Kulisse. Über 300 Teilnehmer und rund 90 Referenten bildeten für 48 Stunden eine eingeschworene Gemeinschaft und redeten über alle Themen der Oracle-Welt. Angefangen bei der „Core Technology“ über APEX und Forms bis hin zu den „Business Solutions“ konnten die Teilnehmer in bis zu sieben parallelen Streams ihre Kenntnisse vertiefen. 

Einige Präsentationen waren zwar auf Norwegisch, aber das sehr gute Englisch der Skandinavier sorgte dafür, dass sich auch das internationale Publikum wohlfühlte. Dabei schienen alle Kontinente vertreten zu sein. Allerdings war es gar nicht so einfach, in den Präsentationen für die nötige Aufmerksamkeit zu sorgen. Denn auch wenn die Qualität – zumindest kann ich das für den Core-Bereich sagen – sehr hoch und die Referenten erstklassig waren, schweiften die Blicke dann doch des Öfteren durch die komplett verglaste Seitenwand auf den schneebedeckten Oslo-Fjord.

Außerdem konnte man seine Geschicklichkeit in vier hochwertigen Rennsimulatoren unter Beweis stellen. Gar nicht schlecht, um zwischen den umfangreichen Diskussionen mal wieder den Kopf freizubekommen. Denn wie üblich boten die Pausen mit Gesprächen zwischen Referenten und Teilnehmern viel Unterhaltung und Wissenstransfer.

Ein wenig ruhiger ging es am Freitagmorgen zu, als einige Teilnehmer den kurzen Zwischenstopp in Kiel für einen kurzen Abstecher auf festen Boden nutzten. Dagegen konnten auch die noch so spannenden Vorträge nicht bestehen. Allerdings hatte die Konferenzleitung, denen ich hier ein großes Lob machen muss, auch daran gedacht, und die Anzahl Vorträge am Morgen etwas heruntergefahren. Als es um 14 Uhr am Freitag wieder „Leinen Los“ hieß, waren die Säle wieder voll.

Als Fazit bleibt ein unvergessliches Erlebnis, dass ich mit vielen netten Leuten aus der ganzen Welt teilen konnte. Ship O´hoi und vielen Dank an Ann-Sofie Often und Jon Petter Hjulstad sowie das gesamte Norwegische Team.