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  • Von: DOAG Online
  • Development Data Warehouse
  • 05.08.2014

Big Data: einfache Statements und vielleicht sogar schon eigene Funktionen schreiben

Am 24. und 25. September organisiert die Development Community eine Veranstaltung für Oracle-Entwickler, die sich mit der Thematik Big Data konkreter auseinandersetzen wollen. Die zweitägige Schulung bietet einen ausgeglichenen Wechsel zwischen Theorie und Praxis. Wie man den Einstieg in die Praxis schafft, zeigt Referent Mathias Höreth anhand von konkreten Übungen. Wir haben uns im Vorfeld mit dem Referent unterhalten.

Am 24. und 25. September organisiert die Development Community eine Veranstaltung für Oracle-Entwickler, die sich mit der Thematik Big Data konkreter auseinandersetzen wollen. Die zweitägige Schulung bietet einen ausgeglichenen Wechsel zwischen Theorie und Praxis. Wie man den Einstieg in die Praxis schafft, zeigt Referent Mathias Höreth anhand von konkreten Übungen. Wir haben uns im Vorfeld mit dem Referent unterhalten.

Genau wie der Name ist auch das Thema an sich "Big". Wie kann man alles innerhalb von zwei Tagen unter einen Hut kriegen?

Das Stimmt. Das Thema ist sehr breit gefächert. Man braucht schon eine Person, die einen an der Hand führt. Zudem verhält sich die ganze Thematik Big Data auch noch sehr dynamisch: Was heute stimmt, ist morgen vielleicht obsolet. Deswegen ist es besonders wichtig, mit dem Thema anzufangen und dann am Ball zu bleiben.

Welche Inhalte bekommen die Veranstaltungsbesucher vermittelt?

Diese Veranstaltung bietet die Einsteiger-freundlichste Möglichkeit für Datenbank-Entwickler, ein Grundverständnis vom Thema zu bekommen. Wir werden explizit auf die MapReduce-Programmierung sowie auf das Hive-Ökosystem eingehen. Hive ist beim Einstieg das, was Datenbank-Experten am ehesten liegt. Was MapReduce anbelangt, kann man es folgendermaßen zusammenfassen: Wenn man es versteht, versteht man auch die Fragestellungen, die mit Big Data zusammenhängen. MapReduce ist zudem eine Voraussetzung, um Hadoop zu verstehen.

Welche Kenntnisse werden für die Veranstaltung vorausgesetzt?

SQL und Java. Ein grundlegendes Verständnis von objektorientierten Programmiersprachen sollte vorhanden sein.

Mit welchen Kenntnissen und Fähigkeiten werden die Teilnehmer die Veranstaltung wieder verlassen?

Innerhalb von zwei Tagen kann man natürlich nur an der Oberfläche kratzen. Aber einfache Sachen, die man mit der Datenbank machen kann, werden die Teilnehmer auch mit Big Data abbilden können. Wir werden das Thema Partitionierung streifen, einfache Statements und vielleicht sogar schon eigene Funktionen schreiben. Erste Analyse-Abfragen werden wir auch machen.

Wenn man im Nachhinein darauf aufbauen möchte, was ist dann der nächste Schritt?

Wer die Veranstaltung besucht, kriegt einen guten Eindruck von dem, was Big Data ist. Für tiefere Einblicke in die Materie sind solide Java- und Scala-Kenntnisse nötig. Für IT-Experten aus der relationalen Welt ist es sicherlich eine Herausforderung. Aber es lohnt sich, diesen Schritt zu wagen.