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  • Von: wta
  • Development
  • 30.01.2014

DevCamp 2014: Ein neues Veranstaltungskonzept der DOAG kommt bei den Teilnehmern sehr gut an

Alle kamen gespannt in die Münchner Allianz Arena. Eine Veranstaltung ohne festes Programm hat es bei der DOAG noch nie zuvor gegeben. Lediglich das Thema war bekannt: Moderne Softwareentwicklung im Oracle-Umfeld.

Robert Szilinski bei der BegrüßungAlle kamen gespannt in die Münchner Allianz Arena. Eine Veranstaltung ohne festes Programm hat es bei der DOAG noch nie zuvor gegeben. Lediglich das Thema war bekannt: Moderne Softwareentwicklung im Oracle-Umfeld.

Nach einem kurzen „Get Together“ stellte Robert Szilinski, Leiter der DOAG Development Community und Hauptinitiator des DevCamp 2014, das Konzept der Veranstaltung vor:

  • Alle Teilnehmer sind für diesen Tag per du
  • Wer immer an einer Session teilnimmt, ist exakt der Richtige, weil er sich genau für dieses Thema entschieden hat
  • Jeder kann in eine Session kommen und diese verlassen, wann immer er möchte
  • Findet man keine Session, die einen interessiert, geht man zum Networking in den Catering-Bereich

 

Buddhistische Züge hatten die letzten Regeln:

  • Was immer in einer Session geschieht, das geschieht
  • Die Session beginnt, wann sie beginnt, und endet, wann sie endet

 

Nach dieser Einführung stellten alle Teilnehmer, die ein bestimmtes Thema im Sinn hatten, ihren Vorschlag für eine Session vor und brachten ihn in die Planung ein. Im Nu waren die zwanzig Slots gefüllt. Die Themenvielfalt war enorm.

 Die Gruppen trafen sich in den jeweiligen Räumen und begannen mit der Arbeit. Manchmal stellte der Ideengeber selbst ein Projekt zur Diskussion; manchmal holte er sich bei den Teilnehmern Informationen und Erfahrungen ein.

Das Ergebnis war in beiden Fällen ein angeregtes Gespräch. Gelegentlich begann eine Gruppe beim Thema „A“ und landete beim Thema „B“.

 

Das Feedback zu den Sessions war durchgehend positiv: Manch einer war überrascht, dass viele Teilnehmer sich bereits im Vorfeld sehr intensiv mit dem Thema der Session beschäftigt hatten. In den meisten Fällen blieb man nicht nur an der Oberfläche sondern konnte sehr tief ins Detail gehen. Alle Teilnehmer haben sich eingebracht und es konnte jeder etwas für sich mitnehmen. Hervorgehoben wurden auch die lockere Atmosphäre und der hohe Informationsgehalt der Sessions. So wurde auch fleißig getwittert.

Robert Szilinski zeigte sich begeistert über die Bereitschaft der Teilnehmer, ihr Wissen auszutauschen. So war es auch passend, dass am Ende bei der Stadionführung in der Allianz Arena über Lautsprecher die Champions-League-Hymne erklang: „We are the Champions“ galt diesmal den Teilnehmern des DevCamp 2014.

Das abschließende „Get Together“ bei Currywurst und Bier bot noch einmal viel Raum zum Networking und Austausch der Kontaktdaten. Alle waren sich einig: Ein solches Veranstaltungsformat soll es auch in Zukunft wieder geben.