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  • Von: DOAG Online
  • Data Warehouse Data Integration
  • 05.03.2014

"Die Veranstaltung hat viele Bedenken und Ängste einer Migration von OWB zu ODI ausgeräumt"

Als Antwort auf die DOAG-Umfrage zu der Abkündigung vom ETL-Tool Oracle Warehouse Builder (OWB), deren Ergebnisse auf der DOAG 2013 Konferenz + Ausstellung vorgestellt wurden, hat Oracle im Frühjahr eine Veranstaltungsreihe zum Thema Migration von OWB nach ODI (Oracle Data Integrator) angeboten. Der letzte von insgesamt zehn Terminen ging vergangene Woche über die Bühne. DOAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Dietmar Neugebauer, der beim Nürnberger Termin anwesend war, zieht ein positives Fazit: " Die Veranstaltung hat viele Bedenken und Ängste einer Migration von OWB zu ODI ausgeräumt", betont er. "Die Oracle-Mitarbeiter haben meiner Ansicht nach eine sehr gute Arbeit geleistet."

 

Als Antwort auf die DOAG-Umfrage zu der Abkündigung vom ETL-Tool Oracle Warehouse Builder (OWB), deren Ergebnisse auf der DOAG 2013 Konferenz + Ausstellung vorgestellt wurden, hat Oracle im Frühjahr eine Veranstaltungsreihe zum Thema Migration von OWB nach ODI (Oracle Data Integrator) angeboten. Der letzte von insgesamt zehn Terminen ging vergangene Woche über die Bühne.

DOAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Dietmar Neugebauer, der beim Nürnberger Termin anwesend war, zieht ein positives Fazit: " Die Veranstaltung hat viele Bedenken und Ängste einer Migration von OWB zu ODI ausgeräumt", betont er. "Die Oracle-Mitarbeiter haben meiner Ansicht nach eine sehr gute Arbeit geleistet."

Im Fokus der Roadshow stand neben allgemeinen Informationen zur Oracle-Strategie in puncto Datenintegration, Roadmap und Aktualisierungen in ODI 12c insbesondere das speziell für die anstehende Umstellung entwickelte Migrationswerkzeug. Einen Überblick der Funktionalitäten hatte die DOAG bereits im Januar veröffentlicht.

Auch aus Oracle-Sicht war die Veranstaltung erfolgreich: Um der Nachfrage gerecht zu werden, musste das deutsche DHW-Team die Termine von ursprünglich acht auf zehn aufstocken. Insgesamt nahmen rund 150 Personen an der Veranstaltungsreihe teil. Des Weiteren hätten einige Teilnehmer bereits mitgeteilt, zeitnah mit einer Migration starten zu wollen.

Paradebeispiel der Zusammenarbeit zwischen Oracle und DOAG

Für Neugebauer stellt die Behandlung des Themas OWB/ODI "ein Paradebeispiel der kritisch-konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Anwendergruppe" dar. Einziger Wermuttropfen bleibt weiterhin die Lizenzierungsfrage. Während OWB ohne Zusatzkosten im Rahmen einer Datenbank-Lizenz genutzt werden konnte, muss ODI getrennt lizenziert werden. Neugebauer hält es vor allem im Hinblick auf den Mittelstand für eine bedeutende Hürde: "Wenn Oracle ein attraktives Lizenzierungsmodell für kleinere und Mittlere Unternehmen anbieten würde, würden mit hoher Wahrscheinlichkeit viele den Schritt einer Migration wagen", so der DOAG-Vorsitzende.

Nachdem die DOAG ihre Bedenken in Bezug auf das Lizenzmodell bereits im Herbst 2013 an Oracle herangetragen hatte und für eine kostenfreie, abgespeckte Alternative zum ODI plädiert hatte, hatte Oracle-Produktmanager Kulvinder Hari DOAG.tv im November 2013 mitgeteilt, dass Oracle sich über ein Preismodell beraten würde. Eine Auskunft des Unternehmens zu dieser Frage steht allerdings noch aus. Darüber hinaus empfahl Hari im Interview, die Lizenzfrage von Fall zu Fall auf dem kleinen Dienstweg im Dialog mit dem Vertrieb zu klären.

Die Migration von OWB nach ODI wird auch auf der DOAG 2014 Business Intelligence Konferenz thematisiert. Neben Oracle teilen auch mehrere Oracle-Partner ihre konkreten Erfahrungen mit dem ODI. Das Programm ist online abrufbar.