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  • Von: DOAG Online
  • Infrastruktur & Middleware Development SOA & BPM Java
  • 06.05.2013

DOAG 2013 IMC Summit: Gipfel bezwingen und zur Spitze gelangen

Es ist der kleine Neuling der DOAG-Familie: Der 2013 IMC Summit. Ist die Veranstaltung neu, so sieht es mit den Aufgebot von Referenten anders aus: Die Teilnehmer können am 6. Juni in Mainz mit Vortragenden rechnen, die es faustdick hinter den Ohren haben. Von den Engineered Systems über Virtualisierungstechnologien und Solaris bis hin zur kompletten Fusion-Middleware-Suite – in den drei Streams bedient sich das Konferenzprogramm aus der gesamten Themenbandbreite, die Oracle-Anwendern dabei hilft, zur Spitze zu gelangen.

Es ist der kleine Neuling der DOAG-Familie: Der 2013 IMC Summit. Ist die Veranstaltung neu, so sieht es mit den Aufgebot von Referenten anders aus: Die Teilnehmer können am 6. Juni in Mainz mit Vortragenden rechnen, die es faustdick hinter den Ohren haben. Von den Engineered Systems über Virtualisierungstechnologien und Solaris bis hin zur kompletten Fusion-Middleware-Suite – in den drei Streams bedient sich das Konferenzprogramm aus der gesamten Themenbandbreite, die Oracle-Anwendern dabei hilft, zur Spitze zu gelangen. 

Für die erste Auflage haben die Organisatoren alles auf den Kopf gestellt. Entgegen der DOAG-Gepflogenheiten findet die Keynote von Matthias Marschall zur Entwicklungsmethode DevOps am Vorabend statt. So will das Team um Community-Leiter Björn Bröhl mehr Freiraum für Networking-Elemente schaffen. Im Klartext: Nach der Keynote treffen sich die Teilnehmer zur Fortführung anregender Diskussionen bei einem Bier.

Blick unter die Haube von Solaris

Am nächsten Tag geht es dann mit einem anspruchsvollen Programm weiter. Den Konferenzbesuchern wird ein Blick unter die Haube von Solaris‘ Platten-und Netzwerk-IO gewährt und die Fähigkeiten des Systemwerkzeugs DTrace  nähergebracht – unter anderem im Hinblick auf die zunehmende Konvergenz im Bereich der Speichernetzwerke und Server-Virtualisierung.

In Puncto Virtualisierung geht es dann mit Oracle VM 3 und den kleinen "Problemzonen" der x86-Virtualisierungsplattform weiter: Neben Eigenartigkeiten bei Migrationen, Updates, Installationen oder Host-Fehlern zeigen die Referenten, wie sich das Produkt bei einem Backup & Recovery von virtuellen Maschinen verhält.

Engineered Systems näher gebracht

Wesentlicher Baustein einer funktionierenden Virtualisierung ist das Ressourcenmanagement. Wer sich mit den Grundprinzipien der Ressourcenzuteilung vertraut machen will, kann es auch auf dem IMC Summit tun. Angesprochen werden Partitionierung, Kappung und Scheduling von Ressourcen in Hinblick auf CPU, Hauptspeicher, virtuellem Hauptspeicher und I/O. Darüber hinaus wagt der Referent einen Rundgang durch die verschiedenen Virtualisierungstechnologien aus dem Hause Oracle.

Eine besondere Aufmerksamkeit genießen im Stream Infrastruktur unter anderem auch die Oracle Engineered Systems, die die DOAG zum Jahresthema 2013 gewählt hat. Aus diesem Grund führt der Verein in Zusammenarbeit mit der Experton Group bis zum 14. Mai eine Online-Befragung mit dem Fokus Appliances. Die Ergebnisse wird Andreas Zilch, Analyst und Vorstandmitglied der Experton Group, exklusiv auf dem IMC Summit vorstellen.

Darüber hinaus nimmt der Summit die Appliances der Exa*-Familie unter die Lupe und erörtert, wie diese mit dem Oracle Enterprise Manager betrieben werden können. Hinzu kommt noch einen Vortrag zur Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery mit SPARC SuperCluster.

Jede Menge Stoff zur Middleware-Infrastruktur

Natürlich gibt es auch jede Menge Vorträge zur Middleware-Infrastruktur. Ob BAM, SOA, BPM oder OSB, WebLogic, Glassfish – alles, was man beim Erstellen oder Administrieren großer Landschaften begegnet, hat einen Platz ins Konferenzprogramm gefunden.

Im Middleware-Stream liegt der Fokus auf WebLogic. Bei der Fülle an Strategien und Tools ist es nicht immer einfach, das richtige Werkzeug für das Deployment auf dem WebLogic-Server zu finden. Deswegen prüft der IMC Summit die wesentlichen Deployement-Strategien auf Herz und Nieren und stellt nun Best Practices anhand konkreter Projekterfahrungen vor. Die Reise führt die Besucher dann zum Monitoring- und Diagnotics-Framework WLDF, das Sammeln, Auswerten und Archivieren von Daten ermöglicht. Halt machen die Teilnehmer noch beim Betrieb von Anwendungen auf dem WebLogic, die für OC4j-Container entwickelt wurden.

Was mit der Oracle BPM Suite 11g und der BMPN 2.0-Notation alles möglich ist, erfahren die Besucher in Praxisberichten. Nach einer Live-Demo wagen die Referenten auch einen Ausblick auf die neuen ACM-Features. Einen Blick in die Zukunft gewährt den Zuhörern auch ein Vortrag über die Oracle SOA Suite, während eine weitere Präsentation sich der Überwachung der Middleware-Infrastruktur mit Oracle BAM widmet.

Selber Hand anlegen? Das geht!

Weil die Organisatoren großen Wert auf den praktischen Bezug legen, haben die Referenten ihre Vorträge um konkrete Beispiele, Erfahrungsberichte und Live Demos bereichert. Wer außerdem selber Hand anlegen möchte, wird im Lab Track gut aufgehoben sein. Dies führt die Teilnehmer durch die Erstellung einer Webanwendung, welche die neuen Funktionen von JAX-RS 2.0 verwendet.

Wer zwischendurch mal durchatmen möchte, kann natürlich auch jederzeit die begleitende Ausstellung besuchen oder anregende Gespräche bei einem Kaffee vertiefen.