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  • Von: DOAG Online
  • Datenbank
  • 22.06.2015

DOAG 2015 Datenbank beleuchtet Trends und Chancen im Datenbank-Umfeld

Am 16. Juni war die DOAG 2015 Datenbank in Düsseldorf erneut beliebter Treffpunkt zum Wissenstransfer für Datenbankadministratoren und technisch Interessierte. Rund 200 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um sich in den spannenden Erfahrungs- und Projektberichten über die aktuellen Trends im Datenbank-Umfeld zu informieren, rege zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen. Die DOAG 2016 Datenbank soll erstmals zweitägig werden.

Am 16. Juni war die DOAG 2015 Datenbank in Düsseldorf erneut beliebter Treffpunkt zum Wissenstransfer für Datenbankadministratoren und technisch Interessierte. Rund 200 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um sich in den spannenden Erfahrungs- und Projektberichten über die aktuellen Trends im Datenbank-Umfeld zu informieren, rege zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen. Die DOAG 2016 Datenbank soll erstmals zweitägig werden.

Die Zahl erfolgreicher Datendiebstähle steigt rasant, gezielte Angriffe auf Top 50-Unternehmen sind fast schon an der Tagesordnung. Der IT-Security-Engineer Martin Dombrowski von Imperva sensibilisierte mit seiner unterhaltsamen Eröffnungskeynote „Next Generation eCrime“ die Konferenz-Teilnehmer dafür, dass die klassische IT-Security zum Schutz von hochsensiblen Daten heutzutage nicht mehr ausreicht. Mit einer anschaulichen Demo machte er sie auf die Lücken im System aufmerksam. „Der Schutz von unternehmenskritischen Daten hat eine völlig neue Dimension erreicht“, gab er den Teilnehmern mit auf den Weg.

Ein weiteres Thema, was heutzutage in der Datenverarbeitung und damit auch in der Oracle-Welt einen immer höheren Stellenwert einnimmt, ist In-Memory. Seit Mitte des Jahres 2014 ist die In-Memory-Option für die Oracle-Datenbank verfügbar und seitdem in aller Munde. Doch nicht immer ist der Einsatz von In-Memory sinnvoll. In seinem Vortrag ging der Datenbankspezialist Martin Klier (Performing Databases) speziell darauf ein, wie die In-Memory-Komponenten der Oracle-Datenbank intern funktionieren, und warum der Einsatz des In-Memory-Column-Store für bestimmte Zugriffe sinnvoll oder weniger sinnvoll ist. Er kam deshalb zu dem Schluss: „In-Memory ist cool. Cool reicht nicht. Der Usecase muss passen.

DOAG 2016 Datenbank wird zweitägig

In seiner Begrüßungsrede kündigte Christian Trieb, Leiter der DOAG Datenbank Community (Paragon Data GmbH), bereits die erstmals zweitägig stattfindende DOAG Datenbank-Konferenz im nächsten Jahr an. „Mit dem zusätzlichen Tag möchten wir insbesondere den Networking-Charakter der Veranstaltung weiter ausbauen und den Teilnehmern mit einer Abendveranstaltung die Gelegenheit geben, sich noch ausführlicher mit anderen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen“, begründete er die Entscheidung.

Über fehlende Vorträge zur Füllung des zusätzlichen Konferenztages müssen er und die Teilnehmer sich wohl keine Sorgen machen. Dafür dürfte die aktive Datenbank-Community sorgen: Allein für die DOAG 2015 Konferenz + Ausstellung im November sind so viele Vortragseinreichungen wie noch nie eingegangen, 250 Einreichungen gab es allein im Datenbank-Bereich.

Geballtes Expertenwissen bei „Datenbank hoch acht“

Ein weiteres Highlight der diesjährigen Veranstaltung war ein außergewöhnliches Format namens „Datenbank hoch acht“. Dabei standen dem Publikum unter der Moderation von ORACLE ACE Director Christian Trieb gleich acht DOAG-Themenverantwortliche der Datenbank- und Infrastruktur-Community Rede und Antwort. Mit dabei: Johannes Ahrends, Robert Marz, Andreas Ellerhof, Martin Klier, Jörg Hildebrandt, Bruno Cirone, Arne Hattendorf (in Vertretung für Oli Sennhauser und Matthias Jung) und Stefan Panek. Sie gingen in fünfminütigen Kurzvorträgen auf die Trends und Chancen im Datenbank-Umfeld ein und boten den Teilnehmern die Unterstützung der DOAG Datenbank Community an, sei es bei Upgrade-, Security- oder Lizenzsorgen, oder dem Einsatz von neuen Features. In der anschließenden Q&A-Session wurden von den Teilnehmern viele brennende Fragen angesprochen und durch die Themenverantwortlichen von allen Seiten beleuchtet.

Eigener Stream für Einsteiger

Berufsanfänger sowie Ein- und Umsteiger auf die Oracle-Datenbank kamen in diesem Jahr besonders auf ihre Kosten: ein eigener Stream widmete sich den Grundlagen der Oracle-Datenbank. Ob Mythen und Fakten zum Thema Tablespace-Management, nützliche PL/SQL-Packages oder die Vereinheitlichung von Installationen – mit dem Wissen aus diesen Vorträgen und einem umfassenden Einblick in die breite Themenpalette der Datenbank verließen die Einsteiger die Konferenz bestens gerüstet für den Berufsalltag.

„Ein großartiger Ort, um sich zu treffen“

In den Pausen und auf der begleitenden informativen Ausstellung boten sich für Konferenzbesucher viele Chancen, um mit anderen Teilnehmern sowie den ausstellenden Firmen ins Gespräch zu kommen. Der Referent Franck Pachot, Senior Consultant bei dbi services, freute sich besonders über die Möglichkeit, gleich mehrere Teilnehmer, die er bisher nur über Blogs und Twitter aus dem Internet kannte, auf nur einer Veranstaltung kennenzulernen. Die DOAG-Veranstaltung sei ein großartiger Ort, um sich zu treffen, so Pachot weiter. Er und die anderen Teilnehmer können sich also schon auf die zweitägige DOAG Datenbank-Konferenz im nächsten Jahr freuen.