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  • Von: DOAG Online
  • Development ADF APEX
  • 20.01.2016

DOAG DevCamp: „Jeder Teilnehmer kann zum Teilgeber werden.“

In gut vier Wochen findet zum dritten Mal das DOAG DevCamp statt. Und zwar als Barcamp – ein Tagungsformat, das immer mehr Anhänger findet. Im Interview beschreibt Robert Szilinski, Leiter der Development Community, die Vorteile gegenüber klassischen Formaten. Außerdem spricht er über Neuerungen und verrät seine persönlichen Highlights für dieses Jahr.

Neue Frameworks, Technologien, Möglichkeiten: Im Development-Umfeld tut sich derzeit jede Menge. Was können die Teilnehmer vor diesem Hintergrund vom DevCamp erwarten?

Das stimmt, und gerade die große Auswahl kann die Anwender verwirren. Das Devcamp bietet in erster Linie die Möglichkeit, sich sehr eng und effektiv in der Community auszutauschen. Dabei geht es aber nicht nur um die neuesten Trends. Bei typischen Konferenzen wird häufig so getan, als sei nur das gut, was modern ist. Die Realität sieht freilich anders aus, und beim Devcamp profitieren die Teilnehmer eben auch von den Erfahrungen anderer Firmen und deren Tipps. Falls sich aus den Diskussionen neue Themen ergeben, werden diese ebenfalls ins Programm aufgenommen. Das gibt es so offen nirgendwo sonst.

Diese Eventform ist vielen möglicherweise unbekannt. Wie läuft ein Konferenztag ab?

Das Devcamp wird im Barcamp-Format durchgeführt. Das heißt: alle Teilnehmer können auch zu Teilgebern werden. Jeder kann offen über seine aktuellen Themen aus dem Projektalltag sprechen und sich mit Gleichgesinnten austauschen. Die Erfahrung zeigt, dass es davon mehr gibt, als man manchmal denkt.

Gibt es trotzdem konkrete Themen?

Für dieses Jahr haben wir uns zum Ziel gesetzt, neben dem kompletten Spektrum an klassischen Oracle-Entwicklerthemen – Forms, PL/SQL, APEX, ADF, SOA/BPM – auch über mobile Lösungen, Oracle JET und das Internet der Dinge zu sprechen. Hintergrund dafür ist, dass die Grenzen zunehmend verschwimmen und eine Technologie alleine meist die konkreten Probleme im Projekt nicht löst, zum Beispiel wenn wir an die Herausforderungen der Digitalisierung denken. Das ist die große Stärke des Barcamp-Formats: Themen unabhängig von Streams auch übergreifend beleuchten zu können. Übrigens: in den letzten beiden Jahren waren es viele „weiche Themen“ wie die Führung eines Projektteams oder der Umgang mit agilen Entwicklungsmethoden, die in den Sessions besonders heiß diskutiert wurden. Das wird sicherlich auch in diesem Jahr wieder eine große Rolle spielen.

Hast du ein persönliches Highlight?

Für dieses Jahr konnten wir unter anderem Sascha Wolter von der Telekom gewinnen, der in Deutschland einer der großen IoT-Gurus ist. Auf seinen lockeren und spannenden Vortragsstil freue ich mich besonders. Für den Tagesausklang haben wir eine tolle Abendveranstaltung organisiert, bei der man in gemütlicher Atmosphäre in einer eigens angemieteten Ski-Hütte direkt am Rhein mit anderen Teilnehmern „networken“ kann.

Neu in diesem Jahr sind auch verschiedene Workshops.

Genau, die Teilnehmer waren im letzten Jahr von der Vielfalt der Themen begeistert, und schon während des DevCamps juckte es einigen in den Fingern, Dinge direkt auszuprobieren. Deshalb haben wir beschlossen, dieses Jahr auch von der Community organisierte Hands-Ons anzubieten. Außerdem wird das ADF Fitness Center – bisher eine separate Oracle-Veranstaltung – in das DevCamp integriert. Durch die gute Zusammenarbeit mit Oracle konnten wir einige Produktmanager gewinnen – so haben wir für das DevCamp Zugriff auf die neusten Oracle Cloud-Produkte, die jeder in praktischen Sessions ausprobieren kann. Es ist auch möglich, zusammen mit anderen Teilnehmern spontan Technologien zu testen – dafür haben wir dieses Jahr viel Raum eingeplant.

Welche Rückmeldungen gab es grundsätzlich von den Teilnehmern?

Das DevCamp findet inzwischen zum dritten Mal statt und das Feedback der Teilnehmer war bisher überragend. Ich bin sehr froh, dass das Barcamp-Format immer mehr Anhänger findet – von den intensiven und offenen Diskussionen kann jeder enorm profitieren. Ich gehe soweit zu sagen: wer einmal mit dem Barcamp-Virus infiziert ist, den lässt es nicht mehr los! Für dieses Jahr freue ich mich aber auch auf viele neue Teilnehmer, die sich vielleicht das erste Mal trauen, ein echtes Wow-Erlebnis zu haben.

Interview: Jan Peterskovsky