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  • Von: Frank Schneede
  • Datenbank
  • 19.06.2015

Einfaches Upgrade auf Oracle Database 12c mit dem DBUA

Zurzeit befassen sich viele Oracle Anwender mit der Planung des Umstiegs auf Oracle Database 12c, die schon im Sommer 2013 offiziell vorgestellt worden ist. Ein Weg zum einfachen Upgrade auf Oracle Database 12c führt dabei über den Database Upgrade Assistant (DBUA). Dieser ist für viele Oracle Datenbanken geeignet, um zügig und mit wenig Aufwand auf Oracle Database 12c zu gelangen.

Zurzeit befassen sich viele Oracle Anwender mit der Planung des Umstiegs auf Oracle Database 12c, die schon im Sommer 2013 offiziell vorgestellt worden ist. Ein Weg zum einfachen Upgrade auf Oracle Database 12c führt dabei über den Database Upgrade Assistant (DBUA). Dieser ist für viele Oracle Datenbanken geeignet, um zügig und mit wenig Aufwand auf Oracle Database 12c zu gelangen.

Mit der Datenbank-Version 12.1.0.1 ist der DBUA erweitert (Doc-ID 1493645.1) und in seiner Erscheinung dem Oracle Universal Installer (OUI) angepasst worden. Er führt interaktiv durch alle drei Phasen Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Upgrades. Die Schritte, die früher manuell ausgeführt werden mussten, werden durch den DBUA automatisiert, können jedoch zu jeder Zeit beeinflusst werden. Ein direkter Upgrade ist nur für die finalen Releases der jüngeren Datenbankversionen (10.2.0.5, 11.1.0.7 und 11.2.0.2 oder höher) vorgesehen.

Um ein einfaches Upgrade mit dem DBUA durchzuführen, empfiehlt es sich, gemäß der MOS Note Doc-ID 1516557.1 zu verfahren. Nach der Installation der aktuellen Software einschließlich des letzten Patchsets in ein neues Homeverzeichnis kann der DBUA im Grunde unmittelbar gestartet werden. Zu den ersten Schritten gehört die Ausführung der Skripte preupgrd.sql und utluppkg.sql,  die alle Upgrade-Voraussetzungen prüfen und ggf. Fixup-Skripte erzeugen. Mit denen kann der DBA vor oder auch nach dem eigentlichen Upgrade korrigierend eingreifen. Notwendige Korrekturmaßnahmen können aus der grafischen Oberfläche des DBUA heraus gestartet werden. Alle Skripte und Korrekturmaßnahmen erzeugen Protokolldateien, durch die der Upgrade Vorgang lückenlos dokumentiert und nachvollzogen werden kann.

Sobald die Voraussetzungen für das anstehende Upgrade erfüllt sind, wird das eigentliche Upgrade ausgeführt. Das erfolgt seit der neuen Version standardmäßig parallelisiert, wobei der Grad der Parallelisierung mit 4 vorbelegt ist. Auf diese Weise können unabhängige Upgrade-Schritte parallel ausgeführt werden, was den Zeitbedarf minimiert. Abhängigkeiten der einzelnen Upgrade-Schritte werden hierbei berücksichtigt. Nach der Festlegung weiterer Optionen wie zum Beispiel der Registrierung für „Enterprise Manager Cloud Control“ oder der Einrichtung von „Enterprise Manager Database Express“, das das bisherige Database Control ersetzt, wird noch konfiguriert, welche Listener in das neue Oracle-Home -Verzeichnis migriert oder neu erzeugt werden sollen.

Zum Abschluss muss noch eine Fallback-Strategie angegeben werden, falls wider Erwarten doch etwas im Ablauf schiefgeht und das Upgrade zurückgesetzt werden muss. Anschließend werden die getätigten Eingaben bestätigt und der Upgrade-Prozess startet. Der Ablauf erfolgt in mehreren Phasen, die in Einzelschritten verfolgt werden können. Ein Verlaufsbalken, der nach jeder Upgrade-Phase aktualisiert wird, zeigt den ungefähren Zeitbedarf in Prozent an. Activity Log und Alert Log geben Aufschluss über alle Schritte und aufgetretenen Probleme – falls vorhanden. Zu guter Letzt wird das Ergebnis des Upgrades in einem Bildschirm zusammengefasst.