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  • Von: DOAG Online
  • Themen
  • 20.11.2012

Gelungener Auftakt für die 25. DOAG Konferenz + Ausstellung: „Ein echter Hingucker“

„Die Konferenz hat begonnen und sie ist für ihre 25 Jahre ein echter Hingucker“, kommentiert ein Teilnehmer den ersten Tag der DOAG 2012 Konferenz + Ausstellung auf Twitter. „Der erste Tag auf der #DOAG2012 ist zu Ende. Der Kopf qualmt und wird jetzt angemessen abgekühlt werden“, heißt es in einem weiteren Tweet. Ein anderer Besucher teilt auf dem gleichen Medium mit: „Größtenteils interessante Vorträge erlebt. Kann gerne morgen und übermorgen so weitergehen.“

 

Gemessen an dem Feedback auf Twitter könnte die Jubiläumsauflage der Konferenz als Erfolg betrachtet werden. Die rege Beteiligung deutet jedenfalls darauf hin, dass die morgige Keynote von Sascha Lobo zum Thema „Social Media“ und die darauffolgende Podiumsdiskussion auf Begeisterung stoßen dürfte. Doch bis dahin beschäftigen sich die Teilnehmer zum größten Teil mit konventionelleren Themen. 

Ob Neuigkeiten aus der Oracle OpenWorld, Erfahrungsberichte oder Best Practices – in den 20 parallelen Streams finden die Teilnehmer der diesjährigen Konferenz ein für sie passendes Angebot. Sehr beliebt sind die erprobten technischen Panel-Diskussionen zu APEX und RAC, bei denen Oracle-Management und Experten aus der Oracle-Szene Rede und Antwort stehen.  Zwei Keynotes runden den Tag ab und vermitteln die wichtigsten Botschaften von Oracle in puncto Strategie.

In seiner Eröffnungskeynote thematisiert Jürgen Kunz die zwei großen Herausforderung, die sich Oracle aufgrund gleichbleibender IT-Etats stellen müsse: Die Reduktion der Komplexität und die Customer Experience. „Die Budgets der Kunden ergeben ein erschreckendes Bild. Vor etwa sechs Jahren habe ich diese Slide schon mal präsentiert“, sagt Kunz. „Die IT-Budgets von deutschen Kunden bleiben unverändert“. Die besagte Powerpoint-Folie zeigt die Zahlen einer aktuellen Gartner-Studie, wonach lediglich etwa 16 Prozent  des IT-Budgets für Veränderungen verbleiben. Der Rest wird in bestehende IT-Systeme investiert, um das System überhaupt am Laufen zu halten und dem Datenwachstum gerecht zu werden. Es sei der Grund, weshalb eine Vereinfachung der IT notwendig sei, betont Kunz unter dem Stichwort „Simplify Technology“.  

 

Diese Kernaussage trifft auch auf die Keynote von Andrew Mendelsohn zu. Der  Senior Vice President Oracle Database Server Technologies stellt die Highlights der Oracle Database 12c vor, die vermutlich im Frühjahr 2013 heraus kommt. Mendelsohn holt Sebastian Solbach von Oracle Deutschland zu Hilfe, der in einer kurzen Demo zeigte, wie sich Oracle Datenbanken im Enterprise Manager als Pluggable Databases innerhalb eines Containers konsolidieren lassen. Neben einer Verbesserung der Serverauslastung kann mit Oracle 12c auch Speicherplatz gespart werden: Solbach demonstriert, wie Heat Map die Datennutzung analysiert, um diese dementsprechend zu komprimieren und verschieben. In einer weiteren Demo zeigt abschließend Ralf Durben von Oracle Deutschland, dass die Verschleierung von Informationen mit Oracle Database 12c direkt in der Datenbank stattfinden kann. So sei diese unabhängig von der Applikation und könne auch von Zugriffsrechten abhängig gemacht werden. 

Die Neuerungen auf der Konferenz sind aber nicht nur in den Keynotes live zu erleben. Neu in diesem Jahr sind auch die „Datenbank Community Lounge“ und die „Developer Zone“ in ihrem Baustellen-Look, in denen sich die beiden Communities jeweils zum Networking treffen. Auch die Unconference erlebt Unkonventionelles, als die Tweeterer ihre elektronischen Pinnwände verlassen, um sich zu einem spontanen Tweetup zu treffen. Und es folgen jetzt noch zwei weitere Tage, an denen die Teilnehmer weiterer Überraschungen beiwohnen könnten. Am Mittwoch beispielsweise: Da findet traditionell das Social Event statt. „Zum fünfundzwanzigsten Jubiläum der DOAG Konferenz + Ausstellung haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen“, teilt Fried Saacke, Geschäftsführer der DOAG mit.