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  • Von: Kasi Färcher-Haag
  • Veranstaltung Community
  • 06.02.2019

Hot Topics und Prophezeiungen: Die Oracle OpenWorld Europe

Mit der Oracle OpenWorld Europe (OOW Europe) am 16. und 17. Januar beging Oracle das neue Jahr fulminant. Es gab viel zu sehen – und zu hören!

Mit dem 2-Tages-Event in London (später dann auch noch in Dubai und Singapur) bot Oracle seinen Kunden und Partnern eine Zusammenfassung der Key-Themen von der Oracle OpenWorld 2018 in San Francisco an. Und das erstaunlicherweise kostenlos! Etwa 10.000 Personen hatten sich zu der Veranstaltung angemeldet; aus einer vertrauenswürdigen Quelle war zu erfahren, dass ca. 6.000 Teilnehmer den Weg nach East London an die Royal Docks gefunden haben. So sind auch die langen Schlangen bei der Registrierung zu erklären, mit denen Oracle wohl doch nicht gerechnet hat. Etwa die Waage hielt sich die Aufteilung der Besucher nach den Interessensgebieten Technologie und Applications. Über die Aufteilung der Teilnehmer nach Kunden, Oracle und Partnern ist nichts bekannt; es ließ sich jedoch beobachten, dass viele Oracler den Kunden und Partnern offensichtlich sehr nahe sein wollten. Zur geographischen Herkunft der Teilnehmer war zu beobachten (und zu hören), dass es sich um ein multinationales, multikulturelles Publikum aus allen Teilen Europas handelte. Natürlich waren die Lokalmatadoren dennoch in der Überzahl.

Wir dürfen übrigens durchaus noch zwei Wiederholungen der OOW Europe im ExCel in London erwarten, da Oracle den Standort offenbar für drei Jahre reservieren musste.  

Bei den 25 Sponsoren unterschiedlicher Größe waren all jene dabei, die im Markt Rang und Namen haben. Damit hat Oracle sicherlich eine gute Summe des Investments kompensieren können.
Eine begleitende Ausstellung auf zwei Ebenen mit sicherlich 50 Anbietern war informativ und gab Raum für intensive Demos und Gespräche.

Themen für jeden – und ein Fokus für alle

Insgesamt hatte Oracle mit seinem Programm über 280 Sessions (Keynotes, Breakout Session, Hands-On, Demos) ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt, bei dem für jede/n etwas dabei war.

Die von Oracle ausgesuchten Hot Topics umfassten natürlich Oracle Cloud - in diesem Falle vornehmlich die SaaS-Anwendungen, Künstliche Intelligenz, Machine Learning sowie Autonomous Database. Durch Erfahrungsberichte von europäischen Kunden wurde in vielen Präsentationen ein gewisser „Lokaler Touch“ eingebracht. Gerade im Zusammenhang mit der zur selben Zeit aktuellen Brexit-Diskussion sind Entscheidungen, die Kunden heutzutage treffen, von weitreichender Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und ihrer Kunden. Folgt man nicht dem technologischen Fortschritt, wird die digitale Transformation eher ein unerreichbares Ziel bleiben. Demnach war der Fokus auf der OOW Europe auch sehr stark davon geprägt, nach vorne zu blicken und Inspiration in der Zukunft zu suchen. Einige Keynotes und Fachbeiträge von Zukunftsforschern im Bereich der digitalen Transformation der weltweiten Systemintegration belegten dies eindrucksvoll.

Die Zukunft kommt per Videocall

Die mit Spannung erwartete Keynote von Mark Hurd hat die Erwartungen gänzlich erfüllt. Leider konnte er nicht persönlich in London sein, sondern wurde per Videocall zugeschaltet. Zunächst hat er seine Zukunftsprognosen aus den Jahren 2015/2016/2017 auf den Prüfstand gestellt und sie mit einigen Ergebnissen der führenden Marktforschungsinstitute verglichen. Siehe da, alle Vorhersagen haben sich bestätigt. Das hat Mark Hurd natürlich darin bestätigt, erneut seine prophetischen Fähigkeiten zu demonstrieren, indem er für das Jahr 2025 neue Voraussagen aufgestellt hat, wie:

100% von Cloud Apps werden AI integriert haben

85% von Interaktionen mit Kunden werden automatisiert sein; vornehmlich durch AI

60% der IT Jobs müssen neu erfunden werden. Hierzu zählen u.a. Data Professionals, Roboter Supervisor, UX Spezialisten für Mensch-zu-Maschine-Interaktionen, Designer für Smart-City-Technologie …

…um nur ein paar zu nennen. In seiner Zusammenfassung machte er noch einmal deutlich, dass die Zukunft durch Innovationen bestimmt wird. Die Umkehr von hohen Kosten für den Betrieb von antiquierter Software hin zum Einsatz moderner, neuer Technologien in der Cloud wird die Produktivität immens steigern und Budgets freisetzen für den Einsatz von Modern Best Practices. Natürlich mit Oracle.