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  • Von: DOAG Online
  • Infrastruktur & Middleware
  • 28.06.2013

Neuer Sparc Super Cluster T5-8 mit Super-Prozessoren und Hybrid Columnar Compression

Es ist laut Oracle die neue Wunderwaffe in Sachen Engineered Systems: Der SPARC Super Cluster T5-8. Wie seine Vorgänger vereint das System Datenbank- und Middleware-Layer - Exadata und Exalogic - in einer Maschine. Allerdings soll es laut Oracle bis zu 2,5 Mal leistungsfähiger als das Vorläufermodell sein. Auch die Hybrid Columnar Compression, die auf den Exadata-Storage-Zellen verfügbar ist, lässt sich auf der neuen Maschine nutzen. Allgemeine Verfügbarkeit sowie Preise der neuen Spitzenmodelle verriet Oracle nicht.

Es ist laut Oracle die neue Wunderwaffe in Sachen Engineered Systems: Der SPARC Super Cluster T5-8. Wie seine Vorgänger vereint das System Datenbank- und Middleware-Layer - Exadata und Exalogic - in einer Maschine. Allerdings soll es laut Oracle bis zu 2,5 Mal leistungsfähiger als das Vorläufermodell sein. Auch die Hybrid Columnar Compression, die auf den Exadata-Storage-Zellen verfügbar ist, lässt sich auf der neuen Maschine nutzen. Allgemeine Verfügbarkeit  sowie Preise der neuen Spitzenmodelle verriet Oracle nicht.

Der Sparc Syster Cluster T5-8 wird in zwei Größen angefertigt – Half Rack und Full Rack – und verfügt in beiden Fällen über zwei T5-8-Serverknoten. Je nach Konfiguration sind vier oder acht Exadata-Storage-Server eingebaut sowie eine „ZFS 7320 Storage“-Appliance.

In puncto Software werden Solaris 11.1, Solaris 10 1/13, Solaris Zones sowie der Enterprise Manager Ops Center 12c mitgeliefert. Die Datenbank läuft auf dem System in der Version 11gR2 und muss separat lizenziert werden. Das gilt im Übrigen auch für Exadata Storage Server , Exalogic Elastic Cloud Software und Solaris Cluster. Darüber hinaus ist mit Oracle VM auch Virtualisierung vorgesehen. Die Administration soll über den Enterprise Manager Ops Center 12c erfolgen.

Wie der Name schon suggeriert, basiert die Maschine auf dem acht-Socket-Server SPARC T5-8, den Oracle Ende März präsentiert hatte. Sie ist in der Half-Rack-Konfiguration mit vier Core SPARC- T5-Mikroprozessoren mit jeweils 16 Kernen ausgestattet und  soll somit laut Oracle bis zu 2,5 Mal leistungsfähiger als das Vorläufermodell sein. Darüber hinaus verfügt das System über 1024 GB Hauptspeicher und acht Festplatten von 900 GB, die 10.000 Umdrehungen pro Minute erreichen. Hinzu kommen noch vier InfiniBand-Port und sowie vier Ethernet-Ports.

Jeder Exadata Storage Server besitzt zwei 6-Core-Xeon-Prozessoren und 1600 GB Cache-Memory. Je nachdem, ob das Augenmerk auf Performance oder Kapazität liegt, ist die Maschine anders konfiguriert: Für mehr Performance hat sie zwölf Festplatten von 600 GB mit einer Geschwindigkeit von 15.000 Drehungen pro Minute, andernfalls von drei TB mit 7.200 Drehungen. Beide Maschinen haben auch eine ZFS 7320 Storage Appliance mit einer Kapazität von insgesamt 60 TB.