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  • Von: DOAG Online
  • Infrastruktur & Middleware
  • 12.08.2015

OpenStack – Das Trend-Thema unter der Lupe

Wer eine private Cloud in seinem Unternehmen aufbauen will, kommt an der Open-Source-Architektur OpenStack kaum noch vorbei. Am 24. September findet deshalb der DOAG OpenStack Day 2015 statt. DOAG Online hat bei Heiko Stein, einem der Organisatoren des Events, nachgefragt, was die Teilnehmer erwartet.

Wer eine private Cloud in seinem Unternehmen aufbauen will, kommt an der Open-Source-Architektur OpenStack kaum noch vorbei. Am 24. September findet deshalb der DOAG OpenStack Day 2015 statt. DOAG Online hat bei Heiko Stein, dem DOAG Themenverantwortlichen für Virtualisierung sowie Hardware & Betriebssysteme, nachgefragt, was die Teilnehmer erwartet.

Heiko, du organisiert den DOAG OpenStack Day mit. Wie kam es zu der Idee, eine Veranstaltung zu diesem Thema durchzuführen?

Cloud Computing gilt als eines der strategischen Trend-Themen in der derzeitigen IT. Daher war es naheliegend, eines der am stärksten nachgefragten Themen – OpenStack – in einer Veranstaltung zu präsentieren.

Kannst du das Format der Veranstaltung kurz beschreiben?

Wir haben uns an dem Format der damaligen SIG-Veranstaltungen orientiert. Ziel des Events ist die Vermittlung von anwendbaren Kenntnissen zu OpenStack, der Software-Architektur, der Positionierung und eine Praxisvorführung mit Workshop-Charakter.

Was ist eigentlich OpenStack?

Das OpenStack-Projekt bietet ein modular aufgebautes und erweiterbares Framework an, welches zum Multi-Tier-Deployment von Cloud-Services und -Applikationen eingesetzt werden kann. Im Prinzip ein Baukasten für eigene Cloud-Architekturen. OpenStack ist Open Source unter der Apache License 2.0, und unterstützt eine Vielzahl der gängigen Betriebssysteme und Hypervisor. Außerdem hat es eine breite und kontinuierlich wachsende Unterstützung innerhalb der Industrie. Firmen, wie unter anderem Oracle, SUSE Linux, Red Hat, HP, SAP und IBM, tragen zur Absicherung der Arbeit der Foundation bei. Diese koordiniert die Entwicklung sowie die Verteilung von OpenStack.

Kannst du einige konkrete Beispiele nennen, wo das Framework zu diesem Zeitpunkt bereits Verwendung findet?

Da wären die Bereiche Deployment von Test- und Developmentumgebungen, die Bereitstellung eigener „Private Cloud“-Umgebungen sowie -Services und natürlich Deployments in kosten-optimierten Infrastrukturen.

Was macht OpenStack interessant für Oracle-Anwender?

Da wären zum einen die bereits vorhandenen Integrationen von OpenStack in Oracle Solaris 11.2 und in Oracle Linux sowie die geplanten Integrationen von weiteren Oracle-Produkten in naher Zukunft. Die Mitarbeit von Oracle als Corporate Member der Open Stack Foundation lässt zudem auf eine gezielte und kontinuierliche Weiterentwicklung schließen. Interessant ist auch die Nutzung von Oracle Solaris/Oracle Linux und OpenStack für das Deployment von Database-as-a-service (DBaas) in privaten Clouds.

Wie schätzt du die Entwicklung des Projekts ein?

Alles in allem sehen wir großes Potenzial in dem OpenStack-Projekt und freuen uns auf zahlreiche zukünftige Releases.

 

Alle Interessierten finden auf den Veranstaltungsseiten weitere Informationen sowie die aktuelle Agenda. Sie können sich hier für den DOAG OpenStack Day anmelden.