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  • Von: DOAG Online
  • Datenbank Infrastruktur & Middleware
  • 05.03.2013

Oracle Database Appliance X3-2 ermöglicht Virtualisierung

Die Oracle Database Appliance (ODA) ist in der Version X3-2 verfügbar. Verglichen mit der ursprünglichen ODA soll die Maschine die doppelte Leistungsfähigkeit und das Vierfache an Storage-Kapazitäten erreichen. Die ODA X3-2 ermöglicht nun mithilfe von Oracle VM (OVM) den Einsatz von Virtualisierungstechnologien.

Mit der neuen Appliance kann optional eine virtualisierte Plattform eingesetzt werden. Für ein schnelles Deployment sorgen laut Oracle bereitgestellte, vorkonfigurierte Oracle-VM-Templates für Oracle Database, Oracle Weblogic Server und ansatzweise auch für Anwendungen.

Das System besteht weiterhin aus zwei Servern mit jeweils zwei 8-core-Intel-Xeon-Prozessoren und einem Storage Server. Optional kann ein zusätzlicher Storage Expansion Shelf daran angeschlossen werden. Oracle hat auch an den Hardware-Komponenten geschraubt: Mit 512 GByte Speicher, 18 TByte SAS Festplattenspeicher und 800 GByte Flash soll sich die Performance der Maschine im Vergleich zu der ursprünglichen Version verdoppeln.

Was die Lizenzierung anbelangt, so müssen die Server nun nicht mehr wie bisher im zweier Schritt, sondern im vierer Schritt für 4, 8, 12 oder 16 Cores pro Server lizenziert werden. Dabei müssen beide Server die gleiche Anzahl von Cores verfügbar haben, wobei Anwendungen entweder für nur einen Server oder für beide lizenziert werden können. Eine Lizenzierung im zweier Schritt ist ab jetzt nur noch beim Einsatz von OVM möglich.