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  • Von: DOAG Online
  • Themen
  • 21.06.2013

Oracle stagniert bei einem Jahresumsatz von 37 Milliarden Dollar

Oracle hat es nicht geschafft, seinen Jahresumsatz im Vergleich zum vergangenen Jahr zu steigern: Der IT-Konzern schließt das Geschäftsjahr 2013 mit einem Ergebnis von rund 37 Milliarden und liegt somit genau beim Ergebnis von 2012. Bezogen auf das vierte Quartal (März bis Mai) gibt die Firma ein ähnliches Bild ab und stagniert bei einem Umsatz von 11,9 Milliarden Dollar. In EMEA (Europe, Middle East, Africa) indes, schließt Oracle das Jahr mit einem Umsatzzuwachs von immerhin rund 4 Prozent ab.

Oracle hat es nicht geschafft, seinen Jahresumsatz im Vergleich zum vergangenen Jahr zu steigern: Der IT-Konzern schließt das Geschäftsjahr 2013 mit einem Ergebnis von rund 37 Milliarden und liegt somit genau beim Ergebnis von 2012. Bezogen auf das vierte Quartal (März bis Mai) gibt die Firma ein ähnliches Bild ab und stagniert bei einem Umsatz von 11,9 Milliarden Dollar. In EMEA (Europe, Middle East, Africa) indes, schließt Oracle das Jahr mit einem Umsatzzuwachs von immerhin rund 4 Prozent ab.

Besonders die Einnahmen im Software- und Cloud-Geschäft erweisen sich als enttäuschend: Galt die Sparte in der Vergangenheit als Wachstums-Garant, so erzielt sie in diesem Quartal lediglich ein Plus von einem Prozent. Im dritten Quartal war der Umsatz sogar um zwei Prozent gesunken. Das enttäuschende Ergebnis ist auf den zurückgehenden Umsatz in Asien zurückzuführen: In der Region verbucht der Software-Riese im vierten Quartal ein Minus von 12 Prozent. Sowohl in EMEA (+5%) als auch in Amerika (+3%) hingegen steigt der Umsatz weiterhin.

Besser sehen die Ergebnisse im Bereich Software-Updates und -Support aus: Im vierten Quartal schneidet Oracle mit einem Plus von vier Prozent ab. Im Fiskaljahr 2013 erzielt das Unternehmen somit eine Steigerung von sechs Prozent. Insgesamt macht der Software-Spezialist übrigens 77 Prozent seines Umsatzes mit Software-Aktivitäten (Neue Software und Cloud: 37%, Updates und Support: 40 %).

Auf der Hardware-Front ist an den Umsatzzahlen so gut wie keine Änderung zu beobachten. Im letzten Quartal sehen die Zahlen zwar weniger dramatisch als die anderen drei aus (Hardware: -13%; Support: -3 %) – allerdings ist der Zeitraum zwischen März und Mai immer der umsatzstärkste.

Auf die Gesamtwertung hat es im Endeffekt wenig Einfluss: Insgesamt macht Oracle im abgeschlossenen Fiskaljahr ein Minus von rund 21 Prozent mit dem Verkauf von Hardware. Im Support-Bereich erzielt der Hardware-Hersteller eine Senkung von sieben Prozent.

Dass die Hardware-Sparte Oracle Schwierigkeiten bereitet, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Doch laut Ellison könnte es sich bald ändern: „Wir haben über 1.200 Engineered Systems in diesem Quartal verkauft und mehr als 3.000 im ganzen Jahr.“ Das Geschäft mit den Engineered Systems umfasse dem Oracle-Chef zufolge inzwischen ein Drittel des Hardware-Gesamtumsatzes. Es sei einer der Gründe, weshalb Oracle denke, dass die Hardware-Einnahmen im Fiskaljahr 2014 wieder steigen werden. Es ist nicht das erste Mal, dass Oracle dies in Aussicht stellt. Die Hardware-Sparte stellt derzeit knappe 13 Prozent des Gesamtumsatzes dar (8 % Produkt, 5 % Support). Weitere zehn Prozent werden durch Dienstleistungen erzeugt.

Aufgrund von Kosteneinsparungen gelang es Oracle, seinen Gewinn im Schlussquartal zu steigern. Darüber hinaus will das Management eigene Aktien für weitere bis zu zwölf Milliarden Dollar zurückkaufen. Auch verdoppelte es die Dividende. Für eine Überraschung sorgte der Konzern mit der Ankündigung, den Börsenplatz zu wechseln. Statt an der Technologiebörse Nasdaq sollen die Aktien ab dem 15. Juli an der New York Stock Exchange gehandelt werden.