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  • Von: DOAG Online
  • Development
  • 24.05.2018

Oracles Aktivitäten beim Thema „Blockchain“: Was kommt über „Hyperledger“ hinaus?

Thomas Kurian, President of Oracle Product Development, kündigte laut Medienberichten Anfang Mai 2018 im Unternehmenssitz an, dass im Bereich "Blockchain" die Markteinführung von Platform-as-a-service-(PaaS)-Produkten noch im Mai 2018 sowie von Decentralized Ledger-basierten Anwendungen für den nächsten Monat vorgesehen ist.

In Zusammenarbeit mit der Banco de Chile sei zudem die Umsetzung einer eigenen Transaktionsplattform auf Basis eines Hyperledgers geplant. Als weiteren Kunden habe Oracle den Berichten zufolge die nigerianische Regierung, die Zollaufzeichnungen mit Hilfe der Blockchain dokumentieren will. Auch Pharmaunternehmen seien interessiert.

Zum Hintergrund: Oracle arbeitet am Open Source-Projekt „Hyperledger“ mit, das branchenübergreifender Blockchain-Technologien entwickelt. Das globale Projekt wird von der The Linux Foundation gehostet.
Oracle will mit der Mitarbeit die drei wichtigsten Herausforderungen für eine größere Akzeptanz meistern: Skalierbarkeit, Vertraulichkeit und eine erfolgreiche Entwicklung von Smart Contracts. Das Unternehmen untersucht weiterhin auch andere Distributed Ledger- und verwandte Blockchain-Technologien.

Laut eigener Aussage plant Oracle, die eigenen Blockchain-Produkte in Bare Metal Cloud (BMC) und Oracle Cloud Machine (OCM) zur Verfügung zu stellen, allerdings nicht mit allgemeiner Verfügbarkeit.

Sudhir Menon Gangadharan, „Cloud Evangelist and PAAS Specialist” bei Oracle, beschrieb bereits im Februar 2018 im Oracle-Firmenblog, dass Oracle kein Business-Netzwerk in der Blockchain aufbaut: Das Unternehmen stellt vielmehr eine Blockchain-Cloud-Plattform zur Verfügung, mit der Kunden und Partner Konsortien und Unternehmensnetzwerke aufbauen können.