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  • Von: DOAG Online
  • Themen
  • 16.03.2017

Oracles Cloud-Geschäft wächst weiter

Trotz nach wie vor rückläufigem Lizenz- und Hardware-Geschäft hat Oracle seinen Gewinn im dritten Geschäftsquartal um fünf Prozent auf 2,24 Milliarden US-Dollar steigern können. Grund dafür ist vor allem das boomende Cloud-Geschäft, mit dessen Umsatz der Hersteller ein Plus von 62 Prozent erzielen konnte.

Das dritte Geschäftsquartal schloss Oracle mit einem Gesamterlös von 9,2 Milliarden US-Dollar ab. Das entspricht im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum einer Steigerung von zwei Prozent. Die Erlöse aus dem Cloud-Geschäft machten einen Anteil von 1,2 Milliarden US-Dollar aus. Hier wurde erneut das größte Wachstum erzielt. Das Geschäft mit SaaS- und PaaS-Lösungen sei dabei sogar um 73 Prozent auf eine Milliarde US-Dollar gestiegen. Das entspricht 11 Prozent des Konzernumsatzes.

Weniger rosig steht es nach wie vor um das Geschäft mit den Software-Lizenzen. So musste Oracle erneut deutliche Abstriche machen und verzeichnete im Verkauf von neuen Software-Lizenzen einen Rückgang um 16 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar. Immerhin ein leichtes Plus gab es im Bereich Software-Lizenz-Updates und Produkt-Support: Hier stiegen die Einnahmen um zwei Prozent auf fünf Prozent. Aber auch in der Hardwaresparte gab es Einbußen: Der Gesamt-Ertrag lag hier bei einer Milliarde US-Dollar, einem Rückgang um neun Prozent. Der Verkauf von Hardware-Produkten brach dabei um 14 Prozent ein, und auch die Support-Umsätze sanken um vier Prozent.

Oracle-CEO Mark Hurd nutzte die Gelegenheit, zu betonen, dass Oracle im letzten Jahr mehr SaaS- und PaaS-Lösungen als Salesforce.com verkauft habe und damit drei Mal so schnell wachse. Damit sei es nur eine Frage der Zeit, bis man den Konkurrenten hinsichtlich des Cloud-Umsatzes überholen würde.