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  • Von: DOAG Online
  • Themen Datenbank
  • 07.10.2015

Oracles In-Memory-Datenbank-Strategie

Er ist Oracle Vice President in den Oracle-Teams Data Technologies und TimesTen, verfügt über 19 Jahre Erfahrung in der Oracle-Datenbank-Organisation und besitzt 18 Patente. Auch die neue In-Memory-Option für die Oracle-Datenbank hat Tirthankar Lahiri, zusammen mit seinem Team, entwickelt. Auf der DOAG 2015 Konferenz + Ausstellung stellt er in seiner Keynote Oracles In-Memory-Datenbank-Strategie vor.

Er ist Oracle Vice President in den Oracle-Teams Data Technologies und TimesTen, verfügt über 19 Jahre Erfahrung in der Oracle-Datenbank-Organisation und besitzt 18 Patente. Auch die neue In-Memory-Option für die Oracle-Datenbank hat Tirthankar Lahiri, zusammen mit seinem Team, entwickelt. Auf der DOAG 2015 Konferenz + Ausstellung stellt er in seiner Keynote Oracles In-Memory-Datenbank-Strategie vor. Drei Fragen an Tirthankar Lahiri:

Wer sollte die In-Memory-Option einsetzen?

Die Haupt-Zielgruppe sind Unternehmen, die große Datenmengen, also Data Warehouses oder Data Marts, in kürzester Zeit analytisch verarbeiten möchten. Auch große OLTP-Umgebungen zählen dazu. Die In-Memory-Option ist auch ideal für Applikationen wie PeopleSoft oder Siebel CRM, die ebenfalls umfangreiche analytische Arbeitsanforderungen haben.

Was ist der entscheidende Unterschied zwischen TimesTen und der Datenbank-In-Memory-Option?

Der Fokus von TimesTen liegt auf der OLTP-Verarbeitung ohne große Zeitverzögerung – also Transaktionen im Mikrosekunden-Bereich. Die Datenbank-In-Memory-Option ist weniger auf die Zeitverzögerung ausgelegt, sondern auf den hohen Durchsatz der Datenverarbeitung. Beide Lösungen nutzen gleichermaßen den Hauptspeicher, allerdings auf unterschiedliche Weise. Die Stärke von TimesTen besteht darin, dass die komplette Datenbank in die Anwendung eingebettet sein kann und dadurch die Client-Server-Kommunikation über das Netzwerk entfällt. Die In-Memory-Option läuft innerhalb der Datenbank mit dem Fokus auf extrem schnelle Abfragen.

Wie viel Know-how ist erforderlich, um die In-Memory-Option effizient einsetzen zu können?

Ein Datenbank-Anwender kann sehr schnell damit umgehen. Es ist genauso einfach, wie beispielsweise einen Index zu erstellen. Man muss nur den Speicher freigeben und die Tabelle auswählen, die In-Memory verarbeitet werden soll. Für die In-Memory-Option sind Änderungen weder an der Applikation noch an der Datenstruktur erforderlich.