Zum Inhalt springen
  • Von: DOAG Online
  • Infrastruktur & Middleware Datenbank
  • 23.01.2015

Oracles neue Generation von Engineered Systems kommt mit neuer Preisstrategie

Oracle hat am vergangenen Mittwoch die neue Generation (X5) von Engineered Systems vorgestellt. Anwender sollen mit den neuen Systemlösungen bei reduzierten Kosten und weniger Komplexität deutlich mehr Leistung erhalten. Mit der neuen Preisstrategie sagt CTO und Executive Chairman Larry Ellison der Konkurrenz den Kampf an.

Oracle hat am vergangenen Mittwoch die neue Generation (X5) von Engineered Systems vorgestellt. Anwender sollen mit den neuen Systemlösungen bei reduzierten Kosten und weniger Komplexität deutlich mehr Leistung erhalten. Mit der neuen Preisstrategie sagt CTO und Executive Chairman Larry Ellison der Konkurrenz den Kampf an.

Oracle-Gründer Larry Ellison hat am Mittwoch höchstpersönlich die neue Generation von Systemlösungen vorgestellt, darunter die „Oracle Virtual Compute Appliance X5“, das „Oracle FS1 Series Flash Storage System“ und die sechste Generation der „Oracle Exadata Database Machine X5“.

Neben den Produktvorstellungen kündigte Ellison auch die neue Strategie des Unternehmens an: die Kosten der Appliances sollen demnach für die Kunden stark sinken, während der Mehrwert weiter steigt. Versuchte Oracle bisher, mit überlegener Leistung oder geringeren Betriebskosten zu überzeugen, spricht der US-Konzern bei der neuen „Virtual Compute Appliance X5“ nun zum ersten Mal von einem geringen Anschaffungspreis. Damit will sich Ellison insbesondere von der Konkurrenz abgrenzen: „Unsere Appliances und Engineered Systems bieten die größtmögliche Leistung zum kleinsten Kaufpreis für ein zentrales Rechenzentrum mit deutlichem Abstand zum Wettbewerb. Sie sind schneller, sicherer und zuverlässiger als jedes andere Angebot.“

Die neue Oracle Exadata Database Machine X5

Die neue Exadata-Maschine X5 ist Oracle zufolge mit 50 Prozent schnelleren Prozessoren und 50 Prozent mehr Arbeitsspeicher ausgestattet. Sie ist die Plattform für Oracle Database mit den geringsten Kosten und der höchsten Leistung. Die Exadata-Architektur umfasst Scale-Out-Datenbank-Server, schnelle PCIe Flash-Laufwerke, intelligente Scale-Out-Storage-Server und High-Speed-InfiniBand-Netzwerkverbindungen.

In Sachen Software erhält sie neue Funktionen wie ein schnelleres, rein spaltenbasiertes Flash-Caching, Datenbank-Snapshots, Ressourcen-Verwaltung für Flash-Cache, schnellste Erkennung ausfallender Server, I/O-Latency-Kappung, Offload von JSON und XML Analytics und Unterstützung von Oracle Linux 6. Für Investitionsschutz hat Oracle auch gesorgt: Die neuen Software-Funktionen werden auch von älteren Exadata-Generationen unterstützt.

Außerdem verkündete Oracle, dass die Exadata Database Machine X5 ab sofort auch Oracle VM Support bietet. Konsolidierte Umgebungen erreichen mit Oracle VM eine hohe Isolierung von Arbeitslasten und profitieren dabei von den Vorteilen ultraschneller InfiniBand-Verbindungen. Die auf virtuellen Maschinen basierende Lizensierung sorge für geringere Kosten, so Oracle.

Für die „Oracle Virtual Compute Appliance X5“ bedeuten die Neuerungen laut eigener Aussage von Oracle: sie sei sieben Mal schneller und um 50 Prozent günstiger als vergleichbare Systeme der Konkurrenz. Außerdem sei sie leichter zu installieren und Kunden reduzierten die Komplexität ihrer Infrastruktur um bis zu 70 Prozent. In Kombination mit dem „Oracle FS1 Series Flash Storage System“ könnten Anwender die „Oracle Virtual Compute Appliance“ innerhalb weniger Stunden einsetzen. Kosten, Risiken und Verwaltungsaufwand ließen sich auf diese Weise erheblich reduzieren, so Oracle. 

Ergänzt wird sie durch die „Oracle Database Appliance X5“  auch ein System, in dem Hardware, Networking, Storage und Software aufeinander abgestimmt sind. Die Appliance verfügt über Flash-Caching, eine integrierte InfiniBand-Konnektivität, mehr Rechenkerne und größeren Speicher, der die Konsolidierungsdichte bis auf das Vierfache verbessert. 

Mit der „Oracle Big Data Appliance X5“ liefere der Hersteller umfassende und sichere Hadoop- und NoSQL-Funktionalitäten. Außerdem ist in dieser Appliance die jüngste Version von „Oracle Big Data SQL“ verfügbar, die Oracle SQL auf Hadoop und NoSQL erweitert. 

Die ebenfalls neue „Oracle Zero Data Loss Recovery Appliance X5“ soll die Gefahr eines Datenverlustes über alle Oracle-Datenbanken hinweg verhindern. Mit schnelleren Prozessoren und bis zu 30 Prozent erweiterter Kapazität in jedem Rack ermöglicht die Appliance schnellere Wiederherstellung, höheren Durchsatz und verbesserte Datenbank-Backup-Konsolidierung.