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  • Von: DOAG Online
  • Themen
  • 17.03.2016

Starker Dollar setzt Oracle weiter zu

Im dritten Geschäftsquartal hat Oracle erneut Schwächen im traditionellen Geschäft mit dem Verkauf von Lizenzen und Wartung gezeigt, die auch ein Umsatzanstieg im Cloud-Geschäft nicht überwinden konnte. Wie bereits in den vorherigen Quartalen belastete der starke Dollar die Zahlen zusätzlich.

Im dritten Geschäftsquartal hat Oracle erneut Schwächen im traditionellen Geschäft mit dem Verkauf von Lizenzen und Wartung gezeigt, die auch ein Umsatzanstieg im Cloud-Geschäft nicht überwinden konnte. Wie bereits in den vorherigen Quartalen belastete der starke Dollar die Zahlen zusätzlich.

Wie Oracle zum Ende seines dritten Geschäftsquartals mitgeteilt hat, fiel der Umsatz des Unternehmens um 3,4 Prozent auf neun Milliarden US-Dollar. Auch der Nettogewinn ging um 14 Prozent auf 2,14 Milliarden US-Dollar zurück. Grund dafür sind neben des zurzeit starken Dollars vor allem die stark rückläufigen Verkäufe von Software-Lizenzen und Wartung: Die Umsätze im Kerngeschäft sanken um vier Prozent auf 6,3 Milliarden US-Dollar, während sich die Umsatzeinbußen in der Hardware- und Servicesparte auf jeweils 13 Prozent (1,1 Milliarden US-Dollar) bzw. sieben Prozent (793 Millionen US-Dollar) beliefen.

Oracle versucht weiterhin, die Einbußen im traditionellen Geschäft durch Zuwächse im Cloud-Bereich wettzumachen. Ein Umsatzanstieg von 40 Prozent auf 735 Millionen US-Dollar reicht jedoch wie schon im vorherigen Quartal nicht aus, um dagegen anzukommen, machen die Cloud-Umsätze doch lediglich rund zehn Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Trotz des allgemeinen Umsatz- und Gewinnrückgangs zeigen sich die Oracle CEOs Safra Catz und Mark Hurd zuversichtlich. Letzterer betont insbesondere den enorm gewachsenen Bruttoumsatz im Saas- und PaaS-Bereich um 96 Prozent. Außerdem hätte man im dritten Quartal 942 neue SaaS-Kunden gewonnen. Laut Larry Ellison, Oracle-Vorsitzender und CTO, wachse das Unternehmen in diesem Bereich außerdem weit schneller als die Konkurrenz.