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Infrastruktur & Middleware

  • Von: Martin Meyer
  • RedStack Datenbank Infrastruktur & Middleware
  • 23.09.2020

Disaster-Recovery mit der Hybrid Data Guard in der OCI

Das Funktionieren einer produktiven Kundendatenbank ist für ein Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Wie lässt sich ein Totalausfall absichern?

Für den Schutz vor Standortausfällen bietet sich neben einer reinen On-Premises-Lösung zunehmend die Cloud als kostengünstige Disaster-Recovery-Alternative (DR) an. Unternehmen haben so die Möglichkeit, sich die Kosten für ein Ausweichrechenzentrum zu sparen und dennoch in der Lage zu sein, im DR-Fall wichtige Server schnell wieder online zu bringen.
Ob sich eine Cloud-Lösung für ein Unternehmen als DR-Plattform eignet, hängt im Allgemeinen von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem ist zunächst zu prüfen, ob sich die Anwendungen aus der Cloud mit annähernd derselben Performance wie im regulären Vor-Ort-Betrieb bereitstellen lassen.

Zu den wichtigsten Fragen beim Entwurf einer DR-Strategie zählt insbesondere auch, wie schnell die IT-Infrastruktur beziehungsweise die kritischsten IT-Systeme wieder laufen müssen.

Neben technischen Fragen, steht aber auch die Kostenfrage bei Unternehmen am Anfang. Als zu hoch betrachtete Kosten oder die Existenz eines Backups führen öfter dazu, dass Unternehmen über keine DR-Lösung verfügen. Die möglichen Folgekosten, der zeitliche Aufwand und andere Konsequenzen eines Totalausfalls werden unterschätzt oder verdrängt.

Unser Autor Thomas Rein zeigt, wie sich mittels einer Hybrid Data Guard mit der OCI und deren Werkzeugen relativ einfach ein „virtuelles Datacenter“ für Standby-Datenbanken bereitstellen lässt. Die Vorteile liegen nicht nur in der Absicherung eines Totalausfalls, sondern auch in der Flexibilisierung von Migrationen und Tests (Standby First Patching, Snapshot Standby).

Den vollständigen Artikel finden Sie im Red Stack Magazin 4/2020 ab Seite 57.