Warum wird eigentlich so viel über Replikation geredet?

War Replikation in den letzten Jahren eher eine Nischenanwendung, wird inzwischen doch sehr viel darüber geredet. Das hat seinen Grund: Die Anforderungen an Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und redundante Haltung von Daten steigen und Datenverlust wird immer schwerer tolerierbar. Früher war es für die meisten Anwendungen in Ordnung, das Datenbank-Backup von gestern einzuspielen, um ein Problem zu lösen. Die Zeiten sind schon lange vorbei.

Oracle und andere Hersteller bieten schon seit einiger Zeit Replikationslösungen an. Es gibt viele verschiedene Mechanismen, Techniken und Produkte, die sich teilweise sehr stark voneinander unterscheiden. So ist es ein himmelweiter Unterschied, ob man Informationen blockweise direkt aus dem Dateisystem repliziert, ob die physischen Änderungen in der Datenbank des Zielsystems appliziert werden oder der Datenbestand von zwei oder mehreren unabhängigen Datenbanken logisch synchronisiert wird.

Eine Replikationslösung zu betreiben bedeutet die Einführung einer zusätzlichen Schicht in die Systemarchitektur. Diese muss in Sachen Verwaltung und Prozessen Berücksichtigung finden. In den meisten Fällen überwiegen die Vorteile der Replikation. Viele nützliche Anwendungsszenarien werden einem erst klar, wenn man sich eingehender mit dem Thema beschäftigt.

Wofür kann Replikation eingesetzt werden , welche Replikationstechniken und -Methoden gibt es und welche Technik ist für welchen Einsatzzweck sinnvoll? Diese Fragen werden im Vortrag beantwortet.

Dienstag, 16.06.2015
12:00 - 12:45
Düsseldorf 2+3
Anfänger
Deutsch
Hochverfügbarkeit
Klughardt

Thomas Klughardt

AppDynamics GmbH

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