Daten spiegeln ohne Grenzen

Bedrohungen wie Brand, Wasser, Terror; organisatorische Erfordernisse eines „Follow-the-sun“-Betriebes; Anforderungen aus der Revision und gesetzliche Bestimmungen: viele Gründe ein Standby-System räumlich getrennt vom produktiven Echt-System zu betreiben.

Anhand von Best Practices und konkreten Betriebserfahrungen mittelständischer und großer Unternehmen wird dargelegt, welche Ereignisse den Einsatz entfernter Disaster-Recovery-Standorte notwendig machen, welche Auswirkungen dies auf den operativen Betrieb haben kann, und wie diese Anforderungen speziell im Umfeld des Datenbanken- und Applikationsbetriebs umgesetzt werden können.

Der Vortrag zeigt auf, welche Möglichkeiten es gibt, Standby-Systeme im Zusammenhang mit optimierter Auslastung verfügbarer WAN-Bandbreiten zu nutzen.

Für die Spiegelung eines Applikationsservers gilt es auch, Filesysteme der Applikation zu überwachen und auf dem Standby-System synchron zu halten.

Überlegungen zur wirtschaftlichen Nutzung von Hardware-Ressourcen spielen dabei eine zentrale Rolle: Können ausgemusterte Altsysteme als Standby System dienen? Können mittels Cross-over-Spiegelung Ressourcen besser genutzt werden? Kann Virtualisierung durch situationsabhängige Ressourcenverteilung zu Kosteneinsparungen führen?

Es wird auch gezeigt, welchen zusätzlichen Nutzen das Standby-System zur Verfügung stellen kann, z.B. für Reporting oder Backup.

Zudem wird beleuchtet, welche Auswirkungen Netzwerk-Unterbrechungen auf den Betrieb eines Datenbankspiegels haben, wie der Umgang mit No-Logging-Transaktionen aussieht und wie unterschiedliche IP-Segmente gehandhabt werden.

Dienstag, 16.06.2015
12:00 - 12:45
Amsterdam 1
Anfänger
Deutsch
Hochverfügbarkeit
Diegruber

Franz Diegruber

Libelle AG

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