Apple's Swift trifft Oracle's Datenbank – Yes we can!

Apple's Swift ist eine Multiparadigmen-Programmiersprache für macOS/iOS sowie Linux und steht seit Dezember 2015 unter einer Open-Source-Lizenz. Bereits einen Monat später verkündete IBM, Swift sowohl in Cloud- als auch im Client-/Server-Umfeld anzubieten. Was macht Swift so interessant? Benchmarks zeigen, dass Swift's Performance in der Lage ist Platzhirsche wie Node.js um über 100% zu übersteigen. Hat Swift das Potenzial zum "next big thing"? Und wird sich Swift vor dem Hintergrund von RESTful Micro-/Webservices in Verbindung mit Datenbanken behaupten?

Swift kombiniert bewährte und moderne Konzepte wie Closures, Generics, Tupels und Nested Functions. Daher fühlen sich Java-Entwickler gleich wohl, wenn sie Swift-Code vorgesetzt bekommen. Apple spricht von "C ohne Ballast", denn die Speicherverwaltung erfolgt komplett automatisiert. Darüber hinaus wird gewährleistet, dass Variablen vor ihrer Verwendung initialisiert sowie Arrays auf mögliche Überläufe überprüft werden. Dank Typinferenz ist der Code weniger fehleranfällig und leichter zu pflegen. Der Vergleich mit C kommt nicht von ungefähr, denn auch hinsichtlich der Performance kann Swift mit wenigen Abstrichen mit der traditionellen Programmiersprache mithalten.

Der Vortrag führt in die grundlegende Entwicklung mit Swift ein. Praktische Beispiele verdeutlichen wie man sehr schnell einen RESTful Micro-/Webservices unter Linux aufbauen kann. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Kopplungsmöglichkeiten von Swift mit einer Oracle-Datenbank gelegt. Die Präsentation verdeutlicht, wie eine solche Kopplung über die Integration der Oracle Call Interface Libraries in das Swift-Umfeld gelingt. Ein Benchmark, der die Performance der Swift- mit einer vergleichbaren Node.js-Lösung gegenüberstellt, rundet den Vortrag ab.

Dienstag, 21.11.2017
12:00 - 12:45
Budapest
Anfänger
Deutsch
Development: Moderne UIs
Demo
Bagci

Burak Bagci

Knolle

Harm Knolle

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

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