Das Linked Open Data Warehouse

Daten sind einer der wichtigsten Rohstoffe der digitalen Welt, mit wachsender wirtschaftlicher Bedeutung, für Unternehmen und öffentliche Verwaltung. So wird laut einer Studie der Europäischen Kommission, der indirekte- und direkte Nutzen offener Daten alleine in Europa auf 140 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt, andere Studien gehen sogar von einem jährlichen Mehrwert von bis zu 300 Milliarden Euro aus. Um dieses Potential auszuschöpfen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass heterogene Daten unterschiedlichster Quellen miteinander verknüpft und kombiniert werden können.
Ein vielversprechender Lösungsansatz hierzu sind Semantische Technologien, die vom W3C standardisiert werden. Eine große Herausforderung besteht jedoch darin, wie sich dieses Konzept in bereits etablierte Prozesse und bestehende Infrastruktur integrieren lässt.
In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, wie Informationen verschiedenster Quellen durch ein Data Warehouse, basierend auf Oracle Spatial und Graph, verarbeitet werden können. Das Data Warehouse erlaubt durch eine OGC-konforme Datenhaltung, dass bereits etablierte Technologien weiterverwendet werden können, um heterogene Daten verschiedener offener-, sowie privater Quellen miteinander zu kombinieren.
Datenlieferanten können somit eigene Daten vorverarbeiten und per Dienst, oder mit Hilfe semantischer Technologien Verfügung stellen. Einem Datenkonsumenten hingegen erlaubt es die einfache Integration offener Daten unterschiedlichster Quellen in die eigene Datenlandschaft.

Dienstag, 21.11.2017
16:00 - 16:45
Helsinki
Anfänger
Deutsch
Data Analytics
Figura

Richard Figura

CISS TDI GmbH
Business Development für CISS TDI GmbH
Willner

Alexander Willner

TU Berlin
Dr.-Ing. Alexander Willner is the head of the Industrial Internet of Things (IIoT) Center at the Fraunhofer Institute for Open Communication Systems (FOKUS) and the head of the IIoT research group at the Technical University Berlin (TUB). He is working with his groups in applying standard-based Machine to Machine (M2M) and Internet of Things (IoT) technologies to industrial domains. With a focus on moving towards the realization of the Fog Computing paradigm based on semantic annotations and the orchestration of microservices, particular attention is being paid to the fields of application Smart Manufacturing and Industrie 4.0. Prior research positions include the University Bonn, he holds an M.Sc. and a Ph.D. (Dr.-Ing.) in computer science from the University Göttingen and the Technical University Berlin respectively. His research interests are on semantics-enabled distributed information systems, linked data, the Graph of Everything, communication middleware and service-oriented architectures. He is active in relevant standardization activities and holds according course offerings at the Technical University Berlin.

Weitere Vorträge, die Sie interessieren könnten

Einsatz von Ähnlichkeitsmetriken zur Objektidentifizierung
21.11.2017
Riga
17:00 - 17:45
Tobias Lindner
Use Oracle without storing data in it?
21.11.2017
Helsinki
17:00 - 17:45
Hermann Baer
DWH-Automatisierung mit Data Vault 2.0
21.11.2017
Oslo
17:00 - 17:45
Andre Dörr
Data Lineage mit ODI und OEMM
22.11.2017
Oslo
17:00 - 17:45
Dr. Holger Dresing
Hadoop and Oracle: Let Them Talk Together !
22.11.2017
Helsinki
17:00 - 17:45
Laurent Leturgez