In diesem Jahr werden wieder zirka 2.000 Besucher erwartet.Ob Neuerungen zur der Oracle Open World, Erfahrungsberichte oder Fachvorträge - in den sechs Hauptstreams hat die DOAG versucht, den Besuchern der Konferenz das gesamte Wissen der Oracle-Community zur Verfügung zu stellen.
Datenbank aus dem Effeff
Der traditionell stark vertretene Stream Datenbank hat auch in diesem Jahr wieder einiges zu bieten: Von der Installation über die Konfiguration bis hin zum Tuning berücksichtigen die Referenten alle Aspekte der technischen Oracle-Datenbank- Produkte. Mit seinen mehr als 100 ausgesuchten Vorträgen und Keynotes bietet der Stream einen tiefen Einblick in die Besonderheiten der Datenbank und berücksichtigt die komplette Produktpalette von Oracle, angefangen bei den Administrations- und Überwachungswerkzeugen bis hin zum Betrieb von SAP-Systemen auf Oracle-Datenbanken und der Nutzung von MySQL im professionellen Umfeld.
Geballtes Fusion Middleware Know-How
Im Stream Middleware sind spannende Erfahrungsberichte und Fachvorträge zu den Themen „Überwachung“, „Performance“, „Hochverfügbarkeit“ und „Integration“ vertreten. Darüber hinaus zeigen vier Oracle ACE-Direktoren live in drei aufeinanderfolgenden Sessions die Umsetzung eines kompletten End-To-End-Praxisbeispiels mit der Fusion Middleware- Produktpalette. Beginnend mit einer Java-EE-Anwendung erfolgen im ersten Schritt O/R-Mapping bis die Spezialisten dann mithilfe der SOA Suite die Komponenten in die SOA/ BPM-Welt integrieren. Darauf aufsetzend entstehen neue Oberflächen für die abgebildeten Prozesse und am Ende steht eine komplett neue Anwendung.
Praxistauglichkeit der Entwicklungswerkzeuge
Der Stream Development nimmt die Praxistauglichkeit der Oracle-Entwicklungswerkzeuge unter die Lupe. Während die Zukunft von Apex gesichert zu sein scheint, betreibt Oracle großen Aufwand, um die Vorteile der komplexen ADF-Technologie herauszustellen. Im Schatten der beiden neueren Produkte hält sich Forms über Wasser und erweist sich als Zufluchtsort für Unternehmen, die eine Migration nicht wagen oder nach einer Portierung wieder zu Forms zurückgekehrt sind. Projekt- Verantwortliche erhalten Entscheidungsgrundlagen hinsichtlich der Tool-Strategie und erfahren alles über neue Features und Praxistauglichkeit der Produkte. Hinzu kommt SOA/BPM: Systemintegration und Prozessautomatisierung profitieren von der sinnvollen Anwendung der passenden SOA-Prinzipien. Abgerundet wird der Stream durch Vorträge zu SQL, PL/ SQL, Datenbank-Programmierung, SQL Developer und .Net. Auch toolübergreifende Aspekte wie Life Cycle Management oder Mobile Computing stehen auf dem Programm.
Infrastruktur: Exkursion durch die komplette Produktpalette
Der Hype um Cloud Computing hat seinen Höhepunkt erreicht und scheint, sich zu bewähren: Datenbanken wie Oracle und MySQL können auf Stundenbasis gemietet werden und versprechen bei extrem kurzer Deployment-Zeit eine hochflexible Umgebung zu geringen Kosten. Kann dieses Versprechen unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Sicherheit der Daten gehalten werden? Neben Solaris kommen auch Virtualisierungslösungen wie zum Beispiel die VM Virtual Box zur Sprache. Die Teilnehmer machen im Stream Infrastruktur eine Exkursion durch die sogenannten Sun-Produkte.
Das Beste aus BI und Data-Warehouse
Der Stream Data-Warehouse und BI bietet Facts & Features, Best Practices sowie konkrete Erfahrungen aus der Praxis. Cloud- und Mobile-Computing sind in vollem Gange, Data Governance ist auch hier ein Thema und die Exadata Database Machine bringt mehr Performance ins Data Warehouse.
Alles rund um Lizenzierung und Projektmanagement
Die Anzahl der Lizenzprüfungen nimmt zu und die Vielfalt der Oracle-Produkte macht es nicht einfach, den Überblick über die Lizenzregelungen zu behalten. Dies wurde zuletzt bei der Übernahme von Sun deutlich. Neben der DOAG informieren zwei Oracle-Mitarbeiter der Abteilung License Management Services (LMS) darüber, was bei einem Audit auf ein Unternehmen zukommt und welche Dokumente zum Thema Lizenzierung relevant sind. Im Anschluss stehen die LMS-Mitarbeiter für zwei Q&A-Sessions bei der Unconference zur Verfügung.
Wer sich für Erfahrungen im Projektmanagement und um besondere Projekt-Konstellationen interessiert, ist in dem Stream Strategie und Business Practices ebenfalls gut aufgehoben: Ob verteilte Teams, Offshore- und Nearshore-Entwicklung oder Best-Practice-Ansätze - der Stream lässt keine Fragen offen. Auch Themen zur Governance, Compliance und dem Riskmanagement werden ausführlich thematisiert.
Mitmachen erwünscht: Die Unconference
Erfreuliche Nachricht: Nach den Vorträgen können die Teilnehmer zum gemütlichen Networking-Teil schreiten und an der Unconference teilnehmen. Diese findet in diesem Jahr wieder im Pressezentrum statt und ermöglicht den Besuchern, im lockeren Rahmen konkrete Aspekte der Vorträge mit den Referenten zu vertiefen. Da das Augenmerk auf Interaktion liegt, gehen die Sessions ohne Power-Point-Präsentationen über die Bühne. Geplant sind zirka 20 Slots à 45 Minuten. Und das Gute ist: Mitmachen ist erwünscht. Nur ein Teil der Slots werden im Vorfeld geplant. Wer also spontan ein Thema einreichen möchte, kann sich anmelden.
Exklusiver Launch des Enterprise Manager
Wer up-to-date bleiben will, sollte die Konferenz unbedingt am ersten Tag besuchen: Oracle zeigt die neue Version des Enterprise Managers exklusiv auf der DOAG Konferenz. Alle Neuerungen erfahren die Teilnehmer aus erster Hand, da Richard Sarwal, Produktverantwortlicher für den Oracle Enterprise Manager und Senior Vice President Oracle Corporation, in seiner Keynote die neue Version vorstellt. Alle Neuheiten, Configuration Management, Administration der Exadata Database Machine sowie Cloud Management und neue Features für die Datenbank sind weitere Themen, die Oracle-Mitarbeiter am ersten Konferenztag präsentieren.
Oracle Open World Highlights im Demo-Kino
Wer neue und spannende Demos entspannt bei Popcorn und Cola geniessen will, kann das Demo-Kino besuchen. Oracle Mitarbeiter zeigen praxisorientierte Demonstrationen zu neuen Produkten, OOW Highlights und Trailer zu bewährten Technologien. Natürlich stehen die Oracle-Experten im Anschluss für Fragen zur Verfügung.
Q&A: Bleiben die Kleinen zunehmend auf der Strecke?
„Bleiben die Kleinen zunehmend auf der Strecke?“ – das ist die Frage, die das Oracle-Management bei der diesjährigen Q&A-Session beantworten wird. Darüber hinaus werden offene Punkte der letzten Jahre noch mal aufgegriffen, wie zum Beispiel Support-Fragen.
Die Konferenz rockt
Am Mittwoch, 16. November 2011, sorgen Rolf Stahlhofen und Freunde für einen unvergesslichen Abendevent. Der frühere Frontmann der Söhne Mannheims präsentiert ein musikalisches Programm, das keine Wünsche übrig lässt und sorgt mit PopSoul, Funk-und Rockeinflüssen für beste Stimmung. An seiner Seite sind dieses Jahr der Entertainer Max Mutzke sowie die ehemalige Gesangspartnerin von Mousse T. Emma Lanford zu hören.


