Themenverantwortliche:
Matthias Jung, Andreas Buckenhofer
“Data Governance & Sovereignty” verstehen wir als fundamentale Grundlage für die Verwaltung und den Schutz von Daten in einer zunehmend digitalisierten und global vernetzten Welt. Im Kontext von Datenbanken bedeutet Data Governance vor allem die konsequente Verwaltung von Datenqualität, -sicherheit und -zugriffsrechten. DBAs spielen hierbei eine Schlüsselrolle, da sie die Verantwortung für die Implementierung und Überwachung von Richtlinien und Prozessen tragen, die eine ordnungsgemäße Nutzung und den Schutz der Daten sicherstellen. Data Sovereignty wird von uns so verstanden, dass Daten unter der rechtlichen und politischen Hoheit des Landes oder der Region stehen, in der sie gespeichert oder verarbeitet werden. Dabei spielt eine zentrale Rolle, wie und ob ein Anwender an ein Produkt, einen Konzern oder eine Institution gebunden ist. Es wird die Herausforderung thematisiert, wie einfach oder schwer es ist, Alternativen zu nutzen, ohne dass der Wechsel mit hohen Kosten oder Einschränkungen verbunden ist. Dies hat nicht nur technische, sondern auch tiefgehende Auswirkungen auf die Compliance und den Datenschutz, insbesondere im Hinblick auf internationale Regelungen wie die DSGVO.