Einmal mehr stand die Strategie von Oracle als Software- und Hardware-Hersteller im Mittelpunkt. Auf die Frage, ob die Kunden von Oracle die Zukäufe der letzten drei Jahre nachvollziehen könnten, räumte Hurd ein, es sei nicht immer einfach darzustellen. Oracle wolle mit seinem breiten Angebot aus Hard- und Software das Geschäft seiner Kunden zu 100 Prozent abdecken. Um diese Botschaft noch deutlicher zu vermitteln, sollen Vertrieb sowie Key-Account-Management und Architektenteams Verstärkung bekommen.
In diese Strategie fügen sich die sogenannten Engineered Systems. Indem Oracle Soft- und Hardware aus einer Hand liefere, sorge das Unternehmen für eine Vereinfachung der IT. Mit den vorkonfigurierten Appliances hätten Unternehmen die Möglichkeit, ihre IT-Investitionskosten in den Griff zu kriegen, betonte Hurd. Parallel dazu sei es allerdings notwendig, die Unternehmensprozesse zu vereinfachen.
Auch die Cloud-Strategie von Oracle stehe unter dem Motto „Simplify IT“. Darüber hinaus sorge die Oracle-Cloud mit ihrer einfachen Administration für mehr Flexibilität im Unternehmen. Je nach Anforderungen könnten sich Organisationen aus den Bereichen SaaS, PaaS und IaaS die Dienste zusammenstellen, die sie brauchen. Dabei betonte Hurd, dass die Cloud nicht die Lösung für alle IT- und Business-Probleme sei. Deswegen wolle Oracle seinen Kunden die Wahl überlassen, ob sie diese Dienste in einer Private Cloud, Public Cloud oder On-Premise betreiben wollen.
Die abschließende Frage bezog sich auf die Wahrnehmung der User Groups. Mark Hurd betonte, dass Oracle in Zukunft wieder mehr Energie in den Dialog mit den Anwendergruppen stecken wolle. Es sei für das Unternehmen notwendig, die Rolle des Hörenden und Lernenden einzunehmen.


