Auf der Suche nach dem heiligen Gra(a)l

  • Erstellt von Lisa Damerow
  • Java, Panorama

Seit ihrer Veröffentlichung Anfang 2019 ist Oracles Virtual Machine, GraalVM, ein spannendes Thema. Sie ermöglicht Java-Entwicklern, Anwendungen schnell und effektiv ahead-of-time zu kompilieren. 

Graal steht für „General Recursive Applicative and Algorithmic Language” und ist eine polyglotte, hoch performante virtuelle Maschine. Das bedeutet, sie kann nicht nur Java-Bytecode ausführen, sondern ist auch mit anderen Sprachen einsetzbar. Aus diesem Grund enthält der Name die Abkürzung VM statt JVM.

Doch ist die GraalVM, wie ihr Name andeutet, dem heiligen Gral gleichzusetzen? Dieser Frage gehen Karine Vardanyan und Stephan Rauh von Opitz Consulting in ihrem Artikel in der Java aktuell 1/20 ab Seite 30 nach. Die Autoren werfen einen genaueren Blick auf die GraalVM, untersuchen Vor- und Nachteile und bewerten, ob sie sich gegen Javas hauseigenen JIT-Compiler durchsetzen kann.