CloudCamp
Den Startschuss für das viertägige Cloud Native Festival gab das CloudCamp am Dienstag, den 18. Juni ab 10 Uhr. Das Format erfreute sich im vergangenen Jahr großer Beliebtheit, sodass es diesmal als Warm-up einen ganzen Tag einnehmen sollte. Und auch dieses Mal ergriffen viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit und brachten spontan ihre Themen ein. Genau das macht das Barcamp-Format aus: Teilnehmende werden zu Teilgebenden. Das CloudCamp – organisiert von Björn Raupach, Teil des Programmkomitees der CloudLand 2024 – in der Community Hall im Quantum des Phantasialands ermöglichte so den Austausch von Wissen und Erfahrungen auf eine sehr interaktive und partizipative Weise. Nach einer halben Stunde voller Themenfindung wurden die Themen nach und nach auf der Bühne kurz vorgestellt und dann mit einem Zeit- und Raumslot versehen. Sobald das Programm stand, ging es los! Bis abends 19 Uhr wurde – natürlich mit Pausen dazwischen – gebrainstormt, Wissen ausgetauscht, gefragt, diskutiert und auch genetworkt.
Hacker School
Parallel zum CloudCamp fand eine Etage höher die "Hacker School: CloudLand Edition" statt. Die Hacker School wurde ins Leben gerufen, um bei Kindern und Jugendlichen die Leidenschaft für das Programmieren zu entfachen. Durch verschiedene Ansätze strebt die Hacker School danach, dass jeder junge Mensch vor seiner Berufswahl die Grundlagen des Programmierens beherrscht. Auf der CloudLand 2024 konnten zirka 50 Schülerinnen und Schüler mehr über das Programmieren lernen. An sieben Stationen erstellten sie über drei Stunden spielerisch KI-Videofilter, kleine Roboter und verschiedene Games mithilfe von Code. Unterstützt wurden sie unter anderem dabei von Matthias Feldmann von der Hacker School und David König, Teil des Programmkomitees der CloudLand 2024. Das Fazit: Es lief super, gerne nächstes Jahr wieder!
Zum Abschluss des ersten Festivaltages gab es leckeres Focaccia sowie Bier und andere Getränke mit Musik und weiteren lockeren Gesprächen in der Community Hall. Ein entspannter Ausklang für einen gelungenen Start in das Festival.
Erstklassiges Line-up
Die nächsten Tage waren voll mit spannenden Fachvorträgen, interessanten Workshops und interaktiven Beiträgen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Räumen und in den Lounges verfolgen konnten. Dieses Jahr waren die über 200 Sessions in andere Schwerpunktbereiche im Line-up eingeteilt: "Architecture", "AI & ML", "Data & BI", "Customer Stories", "DevOps", "Public Cloud", "Security & Compliance", "Organization & Culture".
Beispielsweise beschäftigte sich Johann-Peter Hartmann in seinem Vortrag "LLMs im Selbstbetrieb" mit der praktischen Anwendung von Künstlicher Intelligenz. Er betonte, dass KI nicht nur ein Thema zum Reden ist, sondern etwas, das aktiv umgesetzt werden muss. Erst dann merkt man, dass es sich um ganz normale Technologie handelt.
Union Filesystems sind die Magie hinter der Geschwindigkeit, Effizienz und Kapazität von Containern. Zu verstehen, wie Union-Dateisysteme funktionieren, ist entscheidend für die Erstellung optimierter Images und die effiziente Bereitstellung von Containern. In seinem Workshop "What you don't know about containers (and why it matters)" zeigte Sean Scott, was auf dem Host-Dateisystem passiert, wenn ein Container ausgeführt wird und wie dieses Wissen genutzt werden kann, um effizientere Container-Images zu planen und zu erstellen.
Damit der Einstieg in Azure leicht gelingen kann, ist ein wenig Begleitung wichtig. In der Session "Einstieg in Azure leicht gemacht" von Gregor Reimling beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Einmaleins der Azure-Grundlagen. Dabei ging er auf die Einstiegsmöglichkeiten ein und erläuterte, welche grundlegenden Themen adressiert werden sollten und welche Azure Services sich perfekt für den Anfang eignen, um mit den vielfältigen Facetten vertraut zu werden.
Im Vortrag "Cloud Migration? Ja klar! Aber was mach' ich mit meinen Teams?" geht es um die Herausforderungen während und nach der Migration in die Cloud. Anhand des Beispiels eines fiktiven Unternehmens führte Oliver Wünschel die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Hürden einer Cloudmigration mit dem Fokus auf Teamentwicklung und ging dabei vielen Fragen auf den Grund. Gemeinsam wurde eine Roadmap erstellt, die dabei hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen, die notwendigen Skills zu erlangen oder auch die eigene Kundschaft bestmöglich zu unterstützen.
Lounges & Silent Disco
Auch wurden wieder große CloudLounges, gebrandet mit den jeweiligen Sponsorenlogos, angeboten, die als Raum für die Sessions dienten – mit einer Verbesserung: Letztes Jahr gab es vermehrt das Feedback, dass die Lounges sehr cool sind, aber der Lautstärkepegel recht hoch war, sodass die letzte Reihe teilweise kaum den Speaker verstanden hat. Dieses Jahr haben wir Kopfhörer mit Empfängern organisiert und die Speaker mit Headsets ausgestattet, sodass auch die hinterste Reihe alles verstehen konnte. Angenehmer Nebeneffekt: Dadurch wurde es generell deutlich leiser in der Community Hall zwischen den Lounges. Leise Musik wurde dann für die abgespielt, die gerade keinen Vortrag verfolgten. Das Konzept hat die große Mehrheit der Besucherinnen und Besucher sehr positiv überzeugt. Vielen Dank an dieser Stelle für euer Feedback!
Summer Night
Ein großes Highlight war die allseits beliebte Summer Night am zweiten Abend des Festivals, zu der auch gleichzeitig die zweite deutsche Partie der Fußball-Europameisterschaft der Männer 2024 stattfand. Das Public Viewing wurde durch den Tourbus möglich, mit dem Monate vor dem Festival die Highway to CloudLand veranstaltet wurde. Bei kühlem Bier und Softgetränken nach Wahl feuerten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Team ihrer Wahl an den Bildschirmen vor und im Bus an. Die zweite Hälfte der Partie konnte zusätzlich in der Eventlocation auf der großen Leinwand bei einem köstlichen Barbecue bestaunt werden. Nach dem Essen folgte die Community Keynote des Programmkomitees, die über die nervenzerreibenden Hürden und witzigen Kuriositäten der Highway-to-CloudLand-Tour erzählten und schließlich noch ihre Teilnahme auf dem Macher-Festival mit einem Gastauftritt der Real Life Guys verkündeten. Ab 21 Uhr wurde es, wie es sich für ein Festival gehört, erneut musikalisch: Jean-Pierre Derinbay and Friends ft. Vanessa Iraci und Juan Daniél brachten die Leute mit Live-Musik aus Pop, Rock, Soul, Hip Hop und Latin Pop zum Tanzen, Singen und Feiern. Auch nach dem Live-Auftritt legten JP and Friends auf und animierten die Besucherinnen und Besucher zum Spaß haben. Allerdings war der Abend auch danach noch lange nicht vorbei: Wie elektrisiert ging auf dem Parkplatz beim DOAG-Tourbus die Party bis in die frühen Morgenstunden weiter.
Gaming Night
Zum Glück hat das Programmkomitee mitgedacht und die ersten Sessions am Donnerstag, den 20. Juni, nach einer langen unvergesslichen Nacht erst auf 11 Uhr angesetzt. Vorher konnte auf der Mainstage ein informatives Panel zum Thema „Cloud-Allianz und andere Versicherungen“ von Kurt Garloff mit seinen Diskussionsgästen Stefan Latuski, Tobias Schmitz, Harald Joos und Ulrich Arnold verfolgt werden. Im Laufe des Tages wurden wieder spannende Fachvorträge und Workshops rund um das Thema Cloud Native besucht. Wer den Kopf wieder etwas frei bekommen wollte, der nutzte unter anderem die Attraktionen des Freizeitparks Phantasialand.
Den Abend des dritten Festivaltages läutet das Hebocon-Turnier ein. Bei einem Wettkampf traten die vorher in einem Workshop selbstgebauten Roboter gegeneinander an und kämpften im K.O.-System um den Sieg auf der Mainstage. Die Roboter versuchten, einander aus einem kleinen Bereich rauszuschieben. Dabei ging es nicht nur um Stärke und Geschicklichkeit, sondern auch um Kreativität, denn auch das Aussehen eines Roboters wurde von einer Jury mit einem Preis belohnt.
Im Anschluss startete die Gaming Night in der Community Hall sowohl mit aktuellen Konsolenhits wie FIFA und Super Mario Kart als auch Retro-Spieleklassikern wie Street Fighter II und Tetris. Auch Arcade-Automaten mit Spielen wie Space Invaders und Pac-Man sowie Flippertische lockten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. In weiteren Lounges wurden unter anderem das Partyspiel Quiplash ausgepackt, bei dem passende und witzige Antworten auf Fragen gegeben werden sollte oder KI-Songs entwickelt und dazu spontan Karaoke gesungen.
Farewell
Der letzte Festivaltag am 21. Juni hatte eine reduzierte Agenda, da für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Heimreise anstand. Nach den letzten Sessions um 15 Uhr gab es ein paar abschließende dankende Worte von André Sept, Teil des Programmkomitees, und Fried Saacke, Geschäftsführer der DOAG, und schließlich die Verabschiedung.
Fazit & On-demand-Angebot
Insgesamt war es eine sehr gelungene dritte Ausgabe des Cloud Native Festivals mit einem vielfältigen Line-up und abwechslungsreichem Rahmenprogramm. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen die Vortragsaufzeichnungen im Line-up automatisch frei zur Verfügung. Für die, die leider nicht an der CloudLand 2024 teilnehmen konnten, gibt es das On-demand-Ticket. Dadurch habt ihr ein Jahr lang Zugriff auf alle verfügbaren Vortragsaufzeichnungen und -dokumente. Einfach Ticket buchen, Line-up aufrufen, Vortrag auswählen, runterscrollen und Video abspielen beziehungsweise die Materialien herunterladen.
Save the Date
Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Speakern, Sponsoren, Ausstellern, dem Personal des Phantasialands sowie dem Orga-Team für die Unterstützung und freuen uns bereits auf nächstes Jahr! Datum und Ort für die CloudLand 2025 werden in Kürze auf unserer Website veröffentlicht. Außerdem bleibt ihr über unsere Social-Media-Kanäle und unserem Newsletter immer top informiert. Auf unserer Archivseite werden wir in den nächsten Tagen eine Bildergalerie abbilden.









