Das war die DOAG 2020 Noon2Noon

  • Erstellt von Martin Klier
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Am 23. und 24. Januar 2020 fand die sechste DOAG Noon2Noon statt. Diesmal in München, ganz zentral in einem Hotel am Hauptbahnhof.

Was ist eigentlich ein DOAG Noon2Noon? Ein Noon2Noon steht für 24 Stunden Technik, Technologie und Interaktion. Von 12 Uhr mittags bis 22 Uhr am Abend, und von 9 Uhr morgens bis 16 Uhr am zweiten Tag gab es ein sehr intensives Programm aus Vorträgen, Labs und Hilfe zur Selbsthilfe.

Alles drehte sich um Interna, wie VMware mit realen Ressourcen umgeht, wie Oracle diese virtualisiert nutzt und wie der DBA und der VMware-Administrator die Funktionen und die Features beider Technologien zusammen einsetzen können. Immer mit dem Ziel, die optimale Leistung bei möglichst kleinen Kosten zu erhalten.

Am Donnerstag führte Valentin Bondzio (VMware Cork) in VMware Core-Funktionen ein: Das CPU Accounting, die IO-Technologien, vMotion, Failsafe und viele mehr. Anschließend leitete Sudhir Balasubramanian (VMware Palo Alto) durch zwei große Laborübungen, die die Teilnehmer teils bis nach 21 Uhr zu intensiver Arbeit und geschäftiger Gruppenarbeit anhielten. Aber natürlich kamen besonders zu späterer Stunde der lockere Austausch, zwangloses Beisammensein und genüssliches Fachsimpeln nicht zu kurz.

Der Freitag begann mit einem tollen Überblick über die Praxis der Lizenzierung von Oracle-Datenbanken unter VMware. Arno Mastik (License Consulting) war eigens aus den Niederlanden angereist, um beim DOAG Noon2Noon von der richtigen Vorbereitung auf mögliche Lizenzaudits („Beat Oracle Before Oracle Beats You“) und über die erfolgversprechendsten Strategien im Umgang mit Oracle LMS und Oracle Legal zu sprechen.

Danach gab es wieder technische Hintergrundinformationen, diesmal zu Snapshots, Host Affinity Rules und Performance Troubleshooting für VMware-Umgebungen. Den Ausklang bildeten am frühen Nachmittag dann technische Diskussionen zu den Laborübungen, aus der Praxis und die fundierte Behandlung „unerklärlicher“ Beobachtungen.

Die 38 Teilnehmer, die aus ganz Deutschland und der Schweiz angereist waren, bewiesen großes Engagement, sorgten für gute Stimmung und lieferten hervorragendes Feedback. Die fachliche Tiefe und Relevanz für die Arbeit im Spannungsfeld zwischen Datenbank und virtueller Systemtechnik wurden von vielen ausdrücklich gelobt.