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  • Von: Marcos López
  • Konferenz + Ausstellung
  • 19.11.2019

Der DOAG Projektpreis 2019 geht an fabe!

Auf der DOAG Konferenz + Ausstellung wurde am heutigen Dienstag der Gewinner des DOAG Projektpreises vorgestellt. 

Das Rennen machte die Non-Profit Organisation fabe. Die Entscheidung der Jury fiel dabei einstimmig aus. Fabe steht für for all a beautiful earth und ist eine innovative, mobile App, die den Menschen dabei helfen soll, gegen Klimawandel, Umweltzerstörung und Artensterben zu kämpfen. Dabei hat sich fabe drei r‘s auf die Fahne geschrieben: reduce (reduzieren), rescue (retten) und reconnect (besinnen).

Der Projektpreis wurde im Sommer 2019 ins Leben gerufen. Bis zum 16. September konnten Unternehmen ihre digitalen Projekte in den Ring werfen. Die Bedingungen: Umsetzung mit intensivem Einsatz von Oracle-Technologien und nicht älter als zwei Jahre. Der Preis: 2.000 Euro und drei Tickets für die DOAG 2019 Konferenz + Ausstellung. Der Projektpreis wurde in den Kategorien Applications und Technologie ausgelobt und richtete sich explizit an Firmen aus dem deutschsprachigen Raum. Die Sichtung der eingereichten Beiträge und die letztliche Auswahl der Gewinner erfolgte durch die sechsköpfige Projektpreis-Jury, der Vertreter des DOAG-Vorstands und der DOAG-Communities sowie unabhängige Experten angehörten.

Die Gründer von fabe, Steven Feuerstein und Vincent Morneau, hatten sich bei der Umsetzung für eine PWA als Lösung entschieden, einer Progressive Web App. Neben APEX wurde die Oracle Enterprise Datenbank in der Cloud unter anderem mit dem Tuning und Diagnostic Pack genutzt. E-Mails wurden in der Datenbank generiert und aus der Oracle Cloud gesendet. Das DB-Modell wurde mit dem SQL Data Modeler erzeugt, während der SQL Developer der entscheidende Faktor bei der Umgebungsentwicklung war. Die Technologie Oracle Rest Data Services diente schließlich zur Bereitstellung und Verwendung von Datenbankinhalten.

Fabe kann als Informationsquelle für viele Aktionen zum Artenschutz und gegen die Klimazerstörung benutzt werden. Dabei können Nutzer auch eigene Aktionspläne erstellen und durch die App und die Community motiviert werden, noch mehr zu tun und am Ball zu bleiben. Denn: „Wenn eine Million Menschen auf den Kauf von Wasser in Plastikflaschen verzichten, dann könnte dies auch die Produktion und den Handel beeinflussen“, so die Macher in ihrem Projekt-Prospekt.

Für Niels de Bruijn, Vorstand Development bei der DOAG, war nach Sichtung der Einreichungen fabe der klare Favorit: „Ich finde es eine großartige Initiative, die uns inhaltlich alle angeht. Das Projekt wurde ausschließlich mit Freiwilligen umgesetzt – und mit aktueller Oracle-Technologie!“ Michael Paege, stellvertretender Vorstandsvorsitz bei der DOAG, konnte sich dem nur anschließen: „Die Summe der Argumente für fabe war herausragend: Das weltumspannende Team mit seiner Basis in Deutschland, die Ehrenamtlichkeit der Mitarbeiter, die Benutzerfreundlichkeit der App – und das Ganze mit modernster Oracle-Technologie.“ Herzlichen Glückwunsch, fabe!