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  • Von: Marcos López
  • Veranstaltung
  • 28.08.2019

Die Studie „Accelerate State of DevOps 2019“ belegt: Anteil der Elite-Performer steigt fast um das Dreifache

Gemeinsam mit Google Cloud haben die Experten von DORA (DevOps Research & Assessment) bereits zum sechsten Mal in Folge den Status Quo zum Thema DevOps veröffentlicht. Dabei sind im Bericht "Accelerate State of DevOps 2019" die Befragungsergebnisse von über 31.000 Fachleuten weltweit eingeflossen.

Es ist die größte und am längsten laufende Studie dieser Art.

Die Studie belegt, dass sich der DevOps-Ansatz in Unternehmen immer stärker durchsetzt. Der Anteil an Organisationen, die dabei zur Elite unter den DevOps-Vorreitern zählen, weil sie die Prozessverbesserungs-Ansätze aus den Bereichen Softwareentwicklung und Systemadministration im unternehmerischen Prozess fest etabliert haben, stieg von 7 auf 20% und damit fast um das Dreifache. Der Report bietet zudem realisierbare Anleitungen für Unternehmen jeder Art und Größe, um die DevOps-Performance insgesamt zu verbessern.

 

Open-Source-Lösungen im Kommen

Wesentliche Erkenntnisse der Reports „Accelerate State of DevOps 2019“ wurden im Blog-Beitrag von Nicole Forsgren (Research and Strategy, Google Cloud) vorgestellt:

  • Insgesamt verbessern Unternehmen aus allen Branchen ihre DevOps-Expertise

  • Elite-Unternehmen nutzen die Cloud mit höherer Wahrscheinlichkeit, umfassender und effizienter

  • Während der Anteil der Elite Performer von 7 auf 20% stieg, nahm der Anteil der High Performer um mehr als die Hälfte ab (von 48 auf 23%). Damit schrumpfte der Anteil von Elite und High Performern insgesamt um 12% im Vergleich zum Vorjahr (von 55 auf 43%) [Anm. der Redaktion: High Performer zählen wie Elite Performer zu den DevOps-Experten]

  • Die so genannten Medium Performer stellen nun mit 44% die größte Gruppe im DevOps Ranking dar

  • Elite und High Performer vertrauen in ihren Prozessen stärker auf Open-Source-Lösungen und weniger auf proprietäre Software, denn Kosten für die Wartung und den Support dafür können exorbitant werden

  • Der Einzelhandel sticht bezüglich einer besseren Leistung (Geschwindigkeit und Stabilität) im diesjährigen DevOps-Report heraus

  • Erstmals zeigen sich Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern instabiler und leistungsschwächer als Unternehmer mit weniger als 5.000 Mitarbeitern

  • Gleichzeitige Bemühungen auf der Team- und der Organisationsebene fördern den Erfolg von DevOps-Funktionen

 

Des Weiteren verwendete die diesjährige Studie zwei Forschungsmodelle, um der Frage nachzugehen, wie sich DevOps bezüglich Leistung und Produktivität verbessern lassen. Dabei kam unter anderem heraus, dass massiv angestoßene Veränderungsprozesse nicht funktionieren, ein Investment in benutzerfreundliche Tools und den Abbau technischer Schulden aber lohnenswert ist – nicht zuletzt durch eine reduzierte Burnout-Quote der Mitarbeiter.

 

Go DevOps 2019 in Berlin

Auf der Go DevOps 2019 am 2. und 3. September in Berlin gehen Experten auf die unterschiedlichen Aspekte von DevOps ein und nehmen Stolpersteine sowie Lösungsansätze unter die Lupe. Über 30 Slots beleuchten die wesentlichen Aspekte von DevOps und geben einen Ausblick auf angrenzende Trends wie Agilität, Continuous Integration, Microservices und vieles mehr. Mit den Jen Tong (Google: Security & DevOps) und Dr. Frank Munz (Amazon: Innovation & DevOps) erwarten Sie an den beiden Tagen zudem hochkarätige Keynote Speaker. Lernen Sie aus erster Hand, wie die zwei Internet-Riesen sich an die Spitze des Cloud-Geschäfts gesetzt haben und dabei einen Einblick in die Arbeits- und Denkweise ihrer DevOps-Teams geben. Ein Barcamp rundet mit seinem wilden Mix aus Vortrag, Diskussion und Fragenrunde das spannende Programm ab.