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Wie können Oracle-Anwender ihre BI-Infrastruktur sinnvoll konsolidieren und sich gleichzeitig neue Technologien und Ansätze erschließen, um den Anforderungen von Fachabteilungen und Management gerecht zu werden? Wie lassen sich Strategien und Technologien vereinen? Diese Fragen beantwortet die DOAG 2014 Business Intelligence Konferenz mit einem vielfältigen Programm. Dieses ist nun online verfügbar und deckt mit vier Streams sowohl traditionelle als auch aufkommende Themen ab.
Wie üblich bietet die Veranstaltung auch viel Raum für den persönlichen Austausch, sei es in den Pausen oder in der begleitenden Ausstellung. Die Tageskonferenz findet am Donnerstag, 3. April, im Münchner Hilton statt. Zu diesem Zeitpunkt gilt noch der Frühbucherrabatt: Mitglieder können ihren Konferenzpass zum Vorteilspreis von 200 (Endanwender) und 400 Euro (Beratungs- und Systemhäuser) erwerben. Für Nicht-Mitglieder kostet das Ticket 250 bzw. 500 Euro. Über die Vorteile einer Mitgliedschaft können sich Interessierte hier informieren.
Wie Oracle sich eine ideale BI-Infrastruktur vorstellt, wird Harald Erb in seiner Keynote erklären: Die sogenannte "Unified Information Architecture" präsentiert der Oracle-Mitarbeiter anhand eines konkreten Beispiels. In einer anschließenden Demo zeigt er, wie die Oracle-Technologien in der Praxis zusammenspielen. Weiteres Highlight auf dieser Konferenz: Die In-Memory-Option von Oracle Database 12c, deren Auslieferung im dritten Quartal 2014 vorgesehen ist. Alfred Schlaucher von Oracle berichtet über die Folgen, die das Feature für den Bereich Datawarehousing haben wird.
OWB/ODI und Datenmanagement
Im Fokus der diesjährigen Auflage steht natürlich auch die Transition von Oracle Warehouse Builder (OWB) zu Oracle Data Integrator (ODI). Martin de Gooijer von Trivadis nimmt die Features der Migration Utility unter die Lupe und geht auf Anwendungsfälle und Einschränkungen des Tools ein. Anhand einer Demo am PC zeigt Holger Dresing von Oracle, wie sich eine Migration gestaltet. Wer sich für konkrete Projekterfahrungen interessiert, der besuche den Vortrag von Christian Piasecki. Der enpit-Mitarbeiter macht auf die Dinge aufmerksam, die man als OWB-Umsteiger bei der Arbeit mit ODI beachten sollte.
Weil ETL-Tools wiederkehrende Aufgaben nicht automatisch abnehmen, erklärt Christoph Hisserich von Trivadis, wie Generatoren bei der Erzeugung vieler DWH-Objekte unterstützen können. Auf die Stabilität und Robustheit von ETL-Prozessen geht Christian Borghardt ein. Der Mitarbeiter von areto zeigt, wie Mängel in der Datenqualität möglichst früh erkannt und Abbrüche des ETL-Prozesses vermieden werden können. Auch die Faktentabellen Accumulating Snapshots haben Auswirkungen auf die ETL-Prozesse. Denn diese haben die Besonderheit, dass Updates auf Fakten stattfinden. Alexander Voigt von areto erklärt in seinem Vortrag, worauf geachtet werden sollte.
Datenfehler werden besser an der Quelle vermieden. Deswegen nutzt die Firma DB Schenker Rail ihre APEX-Anwendung nicht nur als Tool für die Erfassung von Stammdaten. Die Applikation führt Quality Checks durch. Bertrand Caradec von CGI erläutert in seinem Erfahrungsbericht, wie dafür die PL/SQL Package API genutzt wird.

Auf die Suche im DHW wird Carsten Czarski eingehen. Wem die SQL-Abfrage mit WHERE-Klausel aufgrund von Sonderzeichen erschwert wird, kann die linguistischen SQL-Funktionen einsetzen. In weiteren Tipps und Tricks erklärt der Oracle-Mitarbeiter auch, wie Oracle TEXT helfen kann.
Big Data
Big Data wird langsam erwachsen und nun mit einem eigenen Stream einen festen Platz im Programm der Tageskonferenz gefunden. Jan Ott von Trivadis geht auf das Zusammenspiel zwischen RDBMS-DWH und Hadoop ein. Oliver Gehlert gibt einen Überblick der Tools und Frameworks wie Spark, Tajo, Stinger, Impala oder Presto, die einen Zugriff auf den gelben Elefanten mittels SQL auf vorhandene Daten ermöglichen.
Inwiefern Data Mining auch für technische Daten interessant sein kann, zeigt Michael Weiler anhand eines Beispiels aus der Praxis. In einer Demo führt er Aufbereitung der Daten, Einrichtung des Data-Mining-Algorithmus sowie Auswertung vor. In Sachen Hardware geht es hauptsächlich um die Big Data Appliance. Wie sich die Maschine in einer produktiven Umgebung macht, erfahren die Teilnehmer von Oracle-Mitarbeiter Gavin Dupre.
Unabhängig von der Frage der technischen Realisierung stellt sich auch die Frage der Interpretation der Daten. Als aufkommende Analyse-Sprache darf R nicht vergessen werden. Ob in der Datenbank, in BI-Dashboards oder in Kombination mit Engineered Systems – Matthias Fuchs von ISE geht auf die technische Realisierung sowie die Visualisierung ein. Auch Jens Rauch geht es um Letzteres: Für den Mitarbeiter der Informationsfabrik stellen Visual Analytics mehr als eine Datenvisualisierung dar. Der Ansatz soll technisch wenig versierten Fach-Anwendern ermöglichen, komplexe Datenanalysen zu realisieren. Ein Vortrag über Daten- und Informationsmanagement mit Cloudera Enterprise Data Hub rundet das Angebot ab.
Analytics und BI
In Puncto Analytics wird sich Vieles um die BI-Suite drehen. Die Firma Leuze electronic erklärt in einem Erfahrungsbericht, wie sie in einer heterogenen Datenumgebung mittels Oracle BI und OWB die Kennzahlen erhält, die für das Unternehmen absolut zukunftsweisend sind. Wie Sie das Oracle BI-Dashboad fit für multidimensionale Datenbanken machen, zeigt Dirk Fleischmann von cubus. Weitere Tipps und Tricks gibt es von Gerd Aiglstorfer. Der Mitarbeiter von G.A. itbs zeigt, wie Fach-Anwender mit Oracle BI Answers selbst Berichte, die als nicht realisierbar klassifiziert werden, selber erstellen können.
Mit der bisher wenig genutzten Oracle BI Publisher Webservice API können viele Funktionen des BI Publisher automatisiert werden. In einem Erfahrungsbericht erklärt Marco Fischer von Robotron, wie eine APEX-Anwendung die monatliche PDF-Generierung und den Druck tausender Dokumente über den BI Publisher steuert. Wer den Oracle BI Mobile App Designer noch nicht kennt, der gehe zum Vortrag von Björn Ständer. Der Oracle-Mitarbeiter führt in einer Demo vor, wie per "Drag & Drop" maßgeschneiderte mobile Applikationen erstellt werden können.
Welche Informationen schreiben Oracle BI und Weblogic in Logfiles und Tabellen? Diese Frage beantworten Stefan Hesse und Daniel Joray von Trivadis. Ein Vortrag über die Entwicklung von Oracle BI mit der Versionsverwaltungssoftware Git rundet das Angebot ab.


