Rund 80 Begeisterte haben sich am 23. April in München getroffen, um sich über die neuesten Trends im Bereich Business Intelligence und Data Warehousing zu informieren und auszutauschen. Die Veranstaltung punktete mit innovativen Themen und einem Workshop-Stream für die Grundlagen.
Dirk Schmachtenberg führte in seiner Keynote mit eindrucksvollen Beispielen vor, wie sich die Welt immer wieder aufs Neue verändert. Haben in der Vergangenheit die Mechanisierung, der Gebrauch von Elektrizität und die Massenproduktion von Gütern das Leben der Menschen nachhaltig geprägt, entwickelt sich auch in der jetzigen Zeit Bestehendes immer weiter. Beispiele hierfür sind die Verdrängung der analogen Fotografie oder die Ablösung des traditionellen Handys. Parallel dazu wächst die Bedeutung von Unternehmen, die die Vernetzung und Informationen zu ihrem Geschäftsmodell machen.
Player wie Google, Facebook oder Ebay zeigen laut Schmachtenberg, wie man die Regeln des Marktes verändern kann. Für die zukünftige Positionierung und Entwicklung von Unternehmen stellt er zwei Modelle vor: die Evolution und die Revolution. Die Evolution umfasst eine Weiterentwicklung des Bestehenden und hat in der Regel kurzfristige Erfolgs-Chancen. Bei der Revolution hingegen wird Grundlegendes hinterfragt und verändert. Entsprechend länger lässt der Erfolg auf sich warten.
Peter Welker stellte als DOAG-Themenverantwortlicher das Programm der Veranstaltung zusammen. Auch er hat sowohl evolutionäre als auch revolutionäre Vorträge berücksichtigt. Eindeutig in die Zukunft weisen Themen wie „Big Data“, „Self Service/BI“ und „In-Memory“. Aktuell hingegen arbeiten viele Teilnehmer mit „Data Management“, „Performance Gewinn“ und „Data Warehouse Architekturen“. Ein dritter Schwerpunkt ist als neuer Versuch erstmals im Programm: Im Grundlagen-Stream erfuhren Teilnehmer, die sich noch nicht unmittelbar mit den Themen der Konferenz beschäftigt haben, das Wichtigste zum Einstieg in die BI- und DWH-Thematik.
So wie Welker hat auch Michael Klose für die neu gegründete BI Community der DOAG große Ziele. Da die Arbeit aber jetzt auf viele Schultern verteilt ist, ließen sich laut Klose weitaus mehr Themen angehen, mehr Infos aufbereiten und mehr Veranstaltungen organisieren. Ein Ziel sei es, die DOAG Business Intelligence Konferenz künftig auf zwei Tage auszuweiten.

