Ein vielfältiges Programm zu den sechs Streams "Datenbank", "Development", "Infrastruktur", "Data Analytics & KI", "Strategie & Softskills" sowie "Data Analytics & KI" erwartete die Besucherinnen und Besucher. Zusätzlich gab es die vielen Sessions der parallel im NCC stattfindenden KI Navigator zu den Streams "KI & Technolgie", "KI & Gesellschaft" und "KI & Wirtschaft", zu der die Teilnehmenden der Anwenderkonferenz ebenfalls Zugang hatten. Zusätzlich gab es als Konferenz auch noch die Low-Code Creator im Messezentrum, die sich an Entwicklerinnen und Entwickler richtete. Auf den Ausstellungsflächen boten für alle Besucherinnen und Besucher knapp 40 Partner die Gelegenheit mit Firmen ins Gespräch zu kommen.
Der erste Tag
Der erste Konferenztag startete am Dienstag um 8:30 Uhr mit 15 parallelen Early-Bird-Sessions. Um 9:30 Uhr begrüßten dann Vorstandsvorsitzender Björn Bröhl sowie Oracle Deutschland Chef Thorsten Herrmann im großen Saal Tokio alle Konferenz-Besucherinnen und -Besucher und ermutigten alle den Community-Charakter weiterhin zu stärken. Anschließend eröffnete Hasan Rizvi, EVP of Database Engineering, mit seiner Keynote Oracle AI Database 26ai: Innovate Faster, Scale Smarter, Protect Stronger die DOAG Anwenderkonferenz. Darin erläuterte er wie sich schneller Innovationen mit einer konvergenten Datenarchitektur erschaffen lassen, die die Implementierung von Agentic AI beschleunigt und es ermöglicht, KI mithilfe des neuen Autonomous AI Lakehouse schnell für private und öffentliche Daten zu nutzen. Des Weiteren zeigte er, wie sich intelligenter skalieren lässt mit der Flexibilität, Workloads vor Ort, in bevorzugten öffentlichen Clouds und über Oracle Cloud@Customer bereitzustellen und zu erweitern.
In einer der ersten frühen Sessions des ersten Konferenztages vermochte es auch Beda Hammerschmidt von Oracle mit seinem Vortrag zum Thema Performance-Tuning von JSON Workloads in der Oracle Datenbank seine zahlreichen Besucherinnen und Besucher in den Bann zu ziehen. Thimo Fußbroich interessierte mit seiner Session Team heißt nicht "Toll ein anderer machts" – Wege zu einem erfolgreichen Team eine große Schar neugieriger Zuhörerinnen und Zuhörer. Einen Hit landete Dani Schnider mit seinem amüsanten Rückblick auf seine bisher 35 Berufsjahre in seiner Session Learning from Mistakes: Meine größten Fehler in Datenbankprojekten im Raum Istanbul. In diesem selbstkritischen Vortrag blickte er zurück auf seine folgenschwersten Fehlentscheide und peinlichsten Designfehler. Ein Erfahrungsbericht mit Augenzwinkern, gespickt mit amüsanten Anekdoten und der Erkenntnis, was man aus Fehlern lernen kann.
Über das wichtige Thema Sicherheit konnte man im Security Panel: Datenbanksicherheit mit KI-Unterstützung? mit Cornelia Heyde und Dr. Matthias Mann und den vier Panelteilnehmern Bettina Schäumer, Michael Fischer, Stefan Oehrli und Dr. Benjamin Linnik diskutieren.
Zur Mittagszeit stellte Rainer Willems Neue Transaktionsansätze in 23ai: Reservierungen, Prioritäten und mehr vor und Gunther Pippèrr führte neben Theorie vor allem an praktischen Beispielen vor, was den Oracle AI - Vector Datentyp, sein Index und der Einsatz für Architekten & DBAs ausmacht. Martin Klier lud mit seiner Session Gateway to Hell – Network Basics für DBAs, DEVs und DevOps alle DBAs, Developer und DevOperatoren dazu ein, die Grundlagen der Netzwerktechnik neu für sich zu entdecken. Markus Michalewicz von Oracle konnte mittags mit seinen Vortrag zum Thema Diamant-Klasse: Next-Generation Oracle Maximum Availability Architecture (MAA) seine zahlreichen Besucherinnen und Besucher im Saal Tokio in den Bann ziehen.
Im Vortrag Meine Anwendung ist langsam, die Datenbank ist schuld! erörterte Johannes Ahrends, welche Gründe es für "schlechte" Performance gibt und warum die Datenbank immer Schuld ist. Dabei ging es vor allem um praktische Erfahrungen und die immer wieder notwendigen Anpassungen des eigenen Wissens durch Änderungen des Oracle Optimizers. In dem dreiteiligen Workshop Oracle Database 23ai, now a Vector Database? Let's do a deep dive! konzentrierten sich Tirthankar Lahiri und Markus Kißling auf die Technologie hinter Oracle AI Vector Search und gingen ausführlich auf die zugrunde liegenden Mechanismen und Vorteile ein. Am Nachmittag machte Martin Bach seinen Zuhörenden klar, dass Ohne Git kein DevOps, ohne DevOps keine moderne Softwareentwicklung möglich ist. Alain Fuhrer zeigte hingegen in seinem Vortrag Postgres & Oracle. Das Beste aus zwei Welten anstelle entweder oder auf, dass es gute Gründe gibt eine Strategie zu fahren welche auf beide Produkte setzt, um so für Kunden den besten DB-Service anzubieten.
Im Anschluss lockten am frühen Abend die ersten Community-Aktivitäten. Um 18 Uhr fand die beliebte die sechste Ausgabe der DOAG-Edition der ARD-Quizsendung Wer weiß denn sowas – DOAG-Edition, die sechste statt. Gewonnen haben diesmal die Oracle ACEs mit Johannes Michler und Sven Illert gegen das Oracle Team mit Beda Hammerschmidt und Hans Viehmann. In der Gesamtwertung steht es jetzt 4:2 für die ACEs. Die Entwicklerinnen und Entwickler trafen sich anschließend zusammen mit dem Low-Code-Creator-Publikum im DOAG Development Biergarten. Die DOAG Datenbank Community fand sich zum Community Abend im Restaurant in Nürnberg zusammen.
Der zweite Tag
Auch am zweiten Tag bot die Konferenz in Vorträgen, Panels, Keynotes und Community-Aktivitäten ein volles Programm.
Am Morgen zeigte Dr. Holger Friedrich in einer der ersten Sessions mit dem Titel Geschwindigkeit ist keine Hexerei – Tuning mit SQL, PL/SQL, SQL Makros und mehr, wie sich der Verarbeitungsaufwand bei komplexen Berechnungen und Abfragen oftmals von Stunden oder gar Tagen auf Minuten reduziert lässt. Dirk Tschentscher zeigte in seinem Vortrag Materialized Views, wie gehe ich mit ihnen um? die gewaltigen Möglichkeiten mit Materialized Views, die Performance zu verbessern.
In seiner Session Dafür habe ich keine Zeit, lass uns das automatisieren stellte Martin Bach die Technologien Terraform, Ansible und Oracle REST Data Services vor, mit denen sich Routineaufgaben automatisieren und Zeit sparen lässt. Oren Nakdimon stellte in Design Patterns in PL/SQL and SQL Entwurfsmuster für verschiedene häufig auftretende Probleme in SQL und PL/SQL vor. In der Session Oracle AI Database 26ai for Developers von Chris Saxon wurden die neuesten SQL- und PL/SQL-Funktionen vorgestellt, die dabei helfen, bessere Anwendungen schneller zu entwickeln. Ulrike Schwinn bot in Suchen in der Oracle-Datenbank mit SQL und PL/SQL – relational, linguistisch, AI einen Überblick über die drei Suchtechniken und deren Anwendungsgebiete und fokussierte sich auf die neu implementierten Strukturen mit AI Vector Search. Miriam Waßmann gab am Nachmittag Psychologische Tipps und Tricks im Umgang mit Kunden und Anforderungen und lud zu einem Deep Dive in die menschliche Psyche im Saal Singapur ein.
Einen Höhepunkt lieferte am Abend mit seiner gemeinsamen Keynote von Anwenderkonferenz und KI Navigator Gedächtnisweltmeister vs. KI der Gedächtnisweltmeister Dr. Boris Nikolai Konrad. Er verstand es unterhaltsam und interaktiv zu vermitteln, wie Menschen durch gezielte Lern- und Gedächtnistechniken selbst schlauer werden können. Begeisternd und humorvoll demonstrierte seinem staunenden Publikum im Saal Memotechniken und ermutigte, eine Technologie wie KI, nicht nur zu nutzen, sondern mit ihr zu wachsen.
Am Abend gab es bei lockerem Zusammensein unsere Party mit Getränken. DJ Neils ließ die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu beliebten Pop- und Rockmusikklängen ausgelassen tanzen. Wer es etwas kommunikativer haben wollte, konnte sich bei Drinks in entspannter Atmosphäre Gesprächen mit Gleichgesinnten widmen.
Der dritte Tag
Zum letzten Konferenztag gab es ebenfalls nochmal viel Know-how zu entdecken So zeigte Nigel Bayliss in seiner gut besuchten Session What’s New in the Optimizer for Oracle Database 26ai? neue entwicklerfreundliche Funktionen für ein verbessertes Abfragedesign, erweiterte Diagnosemöglichkeiten, fortschrittliche Planverwaltungsfunktionen zur automatischen Behebung von Leistungseinbußen sowie neue Optimierungstechniken zur Verbesserung der Leistung bestehender Abfragen.
In ihrem Vortrag Is VS Code THE new Tool for APEX Developers? lud Mirela Ardelean APEX-Developer dazu ein, zu untersuchen, ob VS Code die traditionellen APEX-Entwicklungsabläufe effektiv ergänzen oder ersetzen kann.
Olaf Nowatzki demonstrierte in Demos Test-Datenbanken in Sekunden erstellen – mit Snapshot Copy PDBs,während Luca Marie Lösch Backup & Recovery Basics mit RMAN einem neugierigen Auditorium vermittelte.
In Zero Downtime, keine Code-Änderungen: Oracle Database mit Application Continuity konnten die Zuhörenden von Markus Michalewicz erfahren, wie Sie Application Continuity mit Oracle Database 19c und 23ai so konfigurieren, dass Anwendungen selbst bei Ausfällen oder Wartungsarbeiten unterbrechungsfrei weiterlaufen.
Im großen Saal Tokio zog am Nachmittag Martin Berger mit seinem Vortrag Oracle Enterprise Manager 24ai: AI-Driven Database Management noch viele Wissbegierige in den Saal Tokio um diesen einen Blick auf die neuesten Entwicklungen in Oracle Enterprise Manager 24AI zu ermöglichen.
Zum Ende von drei intensiven und informativen Konferenztage konnten sich alle Besucherinnen und Besucher beim gemeinsamen Farewell bei Getränken nochmal austauschen.
Stimmen aus der Community
Vielfach wurde die gute Organisation und die gelungene Verzahnung von klassischen Anwenderkonferenz-Themen mit den sehr interessanten Themen aus der Welt der künstlichen Intelligenz gelobt, die im Programm der KI Navigator angeboten wurden. Des Weiteren begeisterte die interessante Mischung aus Oracle- und Open-Source-Themen, die zahlreichen Streams, das Angebot von themenübergreifenden Vorträgen sowie die hohe Qualität der Sessions.
So schrieb uns P. Alejandro García Elez aus Madrid "Nach einer großartigen Woche in Nürnberg komme ich schon von DOAG2025 zurück. Es war das erste Mal, dass ich an dieser unglaublichen Veranstaltung in der Welt der Oracle-Gemeinschaft teilgenommen habe, und es war eine großartige Gelegenheit, mit einigen interessanten Menschen zu sprechen. Ich habe eine riesige Gemeinschaft entdeckt, mit großem Wissen und offen dafür, in innovativen Bereichen zu arbeiten. Jetzt ist es Zeit, aktiv zu werden und gemeinsam daran zu arbeiten".
Schulungstag
Den Abschluss der DOAG 2025 Konferenz + Ausstellung bildete schließlich der Schulungstag am Freitag. Hier bot sich von 9 bis 17 Uhr noch einmal die Gelegenheit, an ebenso spannenden wie hilfreichen Workshops teilzunehmen und Wissen zu vertiefen. Nach vier Tagen Konferenz gab es schließlich viel positives Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
On-demand-Angebot
Alle Präsentationen wurden aufgezeichnet und stehen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Events nach der Veranstaltung über die Agenda zur Verfügung.
Wer das Event in diesem Jahr verpasst hat, dem empfiehlt sich unser On-demand-Ticket, mit dem ihr ein Jahr lang Zugriff auf alle verfügbaren Inhalte der Veranstaltung hat.
Save the date
Wir freuen uns schon jetzt, euch im kommenden Jahr erneut zu begrüßen. Ihr könnt euch schon einmal den Termin im Kalender notieren: Die DOAG 2026 Konferenz + Ausstellung findet vom 17. bis 20. November 2026 in Nürnberg statt.
SUPER-SAVER-Tickets für die #DOAG2026
Die Tickets für die DOAG 2026 Konferenz + Ausstellung bieten wir bis zum 29. Januar 2026, 23:59 Uhr MEZ zum SUPER SAVER-Preis von nur 1.470 EUR statt 2.100 EUR an. Das bedeutet eine Ersparnis von 30 Prozent unterhalb des Normalpreises. Mitglieder erhalten auf diesen Preis weitere 15 Prozent und zahlen somit bis 29. Januar 2026 sogar nur 1.249,50 EUR.
Aussteller und Sponsoren erhalten noch bis 31. Dezember 2025, 23:59 Uhr MEZ den Aktionspreis. 20 bis 22,5 Prozent unter dem Normalpreis.
Unsere SUPER-SAVER-Tickets könnt ihr euch in unserem Shop sichern.
Ihr seid Datenbank-Freunde?
Aktuell läuft der Call for Papers für unsere Datenbank-Konferenz DOAG 2026 Datenbank mit Cloud Infrastructure und ist noch bis zum 19. Januar 2026 geöffnet. Wenn ihr die Konferenz mitgestalten wollt, reicht euren Abstract ein. Wir freuen uns. Die Konferenz findet am 18. und 19. Mai 2026 im Heide Park Soltau in Niedersachsen statt. Early-Bird-Tickets sind bis 6. April 2026 erhältlich.














