Ähnlich wie mit dem Release von Oracle Database 12c hatte sich Oracle in Bezug auf den Veröffentlichungstermin von E-Business Suite (EBS) 12.2 bedeckt gehalten. Nach einer langen Ungewissheit, die zu einer Verlängerung des Extended Support für das Release 12.1 bis Dezember 2018 führte, ist das Release endlich da. Die Software steht auf edelivery.oracle.com zum Download zur Verfügung.
Der Grund für diese Verzögerung? Genau wie Oracle Database 12c ist auch EBS 12.2 eine Großbaustelle gewesen. Die Fusion Middleware kann nun unter EBS genutzt werden. Somit ergeben sich ganz andere Möglichkeiten der Integration, beispielsweise mit dem WebLogic-Server.
Für Firmen, die auf eine Hochverfügbarkeit ihrer Applikation angewiesen sind, stellt sicherlich das neue Online-Patching eine tolle Neuerung dar. Dadurch können Wartungs- und Patch-bedingte Ausfallzeiten signifikant reduziert werden.
Neben den technischen Neuerungen begrüßt der Leiter der EBS-Community Dirk Blaurock das Release vor allem aufgrund der Investitionssicherheit, die damit verbunden ist: „Für das Release 12.1 endet der Premier Support bereits im Mai 2014, das Ende des Extended Supports ist für Dezember 2018 vorgesehen. Nun haben Unternehmen endlich eine EBS-Version, die langfristig vom Support unterstützt wird“.
Die DOAG 2013 Applications Konferenz widmet dem Thema Migration nach EBS 12.2 einen eintägigen Workshop. Angesprochen werden die funktionalen und technischen Besonderheiten und Unterschiede der Releases 12.1 und 12.2 sowie die Applikation- und Middleware-Strategie. Der Workshop liefert darüber hinaus Überlegungen und Empfehlungen für eine individuelle Migrationsstrategie. Dieser findet am Freitag, 11. Oktober 2013, in Berlin statt. Eine Anmeldung erfolgt über folgende Webseite.


