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  • Von: DOAG Online
  • Themen Lokalisierung Datenbank
  • 24.11.2015

Ein großer Schritt für die Oracle-Lizenzierung in virtuellen Umgebungen

In einem gemeinsamen Gespräch der DOAG, SOUG (Swiss Oracle User Group) und AOUG (Austrian Oracle User Group) vom 18. November auf der DOAG 2015 Konferenz + Ausstellung mit Andrew Mendelsohn, Executive Vice President Database Server Technologies bei Oracle, wurde deutlich, dass es im Bereich der lange diskutierten Lizenzierungsproblematik hoffnungsvolle Fortschritte gibt.

In einem gemeinsamen Gespräch der DOAG, SOUG (Swiss Oracle User Group) und AOUG (Austrian Oracle User Group) vom 18. November 2015 auf der DOAG 2015 Konferenz + Ausstellung mit Andrew Mendelsohn, Executive Vice President Database Server Technologies bei Oracle, wurde deutlich, dass es im Bereich der lange diskutierten Lizenzierungsproblematik hoffnungsvolle Fortschritte gibt.

Gespräch der DOAG, SOUG (Swiss Oracle User Group) und AOUG (Austrian Oracle User Group) vom 18. November auf der DOAG 2015 Konferenz + Ausstellung mit Andrew Mendelsohn, Executive Vice President Database Server Technologies bei Oracle

Bisher ist es je nach eingesetzter Hypervisor-Version vorgeschrieben, den Cluster, alle von der Management-Konsole erreichbaren Host oder die gesamte virtuelle Infrastruktur zu lizenzieren. Bei VMware wäre das bis einschließlich Version 5.0 der Cluster, ab Version 5.1 das vCenter und ab Version 6.0 die gesamte virtuelle Infrastruktur (wir berichteten).

Laut Mendelsohn gibt es Anzeichen dafür, dass die Segmentierung der Hypervisor- oder VM-Umgebung mit VLAN-Technologie zunehmend akzeptiert wird.

Eine Segmentierung der virtuellen Netze in logische Gruppen hat den Vorteil der Trennung der Umgebungen bei gleichzeitiger Beibehaltung von Datenkommunikation. Das VLAN kann somit als Begrenzung des lizenzpflichtigen Bereichs angenommen werden, so dass nur die Host-Server innerhalb des VLANs lizenziert werden müssen, da es mit den derzeit bekannten Hypervisor-Technologien nicht möglich ist, virtuelle Maschinen im Betrieb über die Grenze des VLANs hinaus zu verschieben. 

Die VLAN-Lösung gilt sinngemäß für alle Hypervisor-Anbieter, die das Verschieben virtueller Maschinen im Betrieb über Clustergrenzen hinaus möglich machen.

Derzeit muss dies auf dem Wege eines Einzel-Approvals durch Oracle genehmigt werden. 

Dies ist noch nicht die von den Usergroups und von vielen Kunden und Partnern erwartete allgemeingültige Lösung.

Die DOAG, SOUG und AOUG begrüßen diesen wichtigen Schritt aber ausdrücklich und ermutigen ihre Mitglieder, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Allerdings raten sie dazu, das Verhalten der virtuellen Maschinen mit System Logs zu dokumentieren und zu archivieren.

Die Usergroups wünschen sich jedoch noch immer eine einheitliche und allgemeingültige Regelung.