Java-CPU: Oracle stopft fünf weitere Schwachstellen

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Oracle hat in der Nacht zu Mittwoch ein weiteres Java CPU (Critical Patch Update) veröffentlicht, das fünf Schwachstellen in Java schließt. Diese hatten in dem außerplanmäßigem CPU Anfang Februar nicht mehr berücksichtigt werden können. Da diese Lecks alle ohne Authentifizierung ausgenutzt werden können, wird empfohlen, Java-Installationen möglichst schnell zu aktualisieren.

Drei der Sicherheitslücken, die mit dem Patch geschlossen werden sollen, haben die höchste Gefährdungsstufe (CVSS Score 10). Diese Schwachstellen (CVE-2013-1487, CVE-2013-1486 und CVE-2013-1484) betreffen Deployment-Komponenten, die Bibliotheken und die Java Management Extensions (JME). Die vierte Schwachstelle (CVE-2013-1485) mit einem Gefährdungswert von 5.0  ist ebenfalls in den Librairies angesiedelt. Alle vier Lecks können durch die Ausführung von Java Web Start oder Java-Applets im Browser ausgenutzt werden.

Die letzte Sicherheitslücke (CVE-2013-0169), die ebenso unter dem Namen „Lucky Thirteen“ bekannt wurde,  betrifft das TLS/SSL-Protokoll. Sie betrifft den serverseitigen Einsatz von Java und wurde mit einem CVSS-Wert von 4.3 als nicht sehr bedrohlich eingestuft.

Developer können das letzte Update hier herunterladen. Für Endanwender steht die letzte Version auf der Java-Webseite zur Verfügung. Unter Windows kann auch die Autoupdate-Funktion genutzt werden, um das letzte Release zu bekommen.