Nachdem die Mitglieder des „Java Community Process“ (JCP) bereits im April über die Java-EE-7-Spezifikationen final abgestimmt hatten, hat Oracle die Verfügbarkeit von der neuen Version der Enterprise Edition bekanntgegeben.
Die Referenzimplementierung der Java-EE-Spezifikation, <link home aktuelle-news article fruehstart-fuer-glassfish-40-still-und-leise-veroeffentlicht.html>GlassFish 4.0, wurde bereits am Montagabend bereitgestellt. Der Applikationserver lag – zusammen mit der komplett überarbeiteten Webseite des GlassFish-Projekts – zwei Tage vor dem offiziellen Launch der Enterprise Edition überraschenderweise bereits vor.
Java EE 7 bietet eine skalierbare Infrastruktur, die durch geringere Response-Zeiten die Entwicklung von HTML5-Anwendungen erleichtert. Erreicht wird dies durch bidirektionale Kommunikation mit WebSockets, vereinfachtes Data-Parsing, den Austausch über JSON und die Unterstützung einer noch größeren Anzahl simultaner User durch asynchrone RESTful Web Services mit JAX-RS 2.0.
Zahlreiche weitere Features dienen dazu, den Entwicklungsprozess noch produktiver zu gestalten und die hohen Anforderungen an eine Unternehmensanwendung zu erfüllen, wie zum Beispiel die Auflösung von Batch-Jobs in einfach verwaltbare Einzelaufgaben für eine ununterbrochene OLTP-Performance. Die Funktionsweise des Java Message Service (JMS) 2.0 wurde deutlich vereinfacht und verbessert.
Eine komplette Liste der neuen Features und Funktionen von Java EE 7 ist hier verfügbar.
Es handelt sich um die erste Version der Enterprise Edition, die Oracle verantwortet. Der Release von Java EE 6 fand Ende 2009 unter dem Lead von Sun Microsystems statt, bevor das Unternehmen von Oracle gekauft wurde.


