Die neuen Lizenzen würden in E-Mails als einfacher als bisher und ohne kompliziertes Tracking angepriesen, da einfach nur 15 US-Dollar im Monat pro Angestellten berechnet würden.
Oracle verschweige dabei aber, dass die Kosten nach dem Wechsel für manche große Unternehmen deutlich steigen könnten.
Zugrunde liegt den vermeintlichen E-Mail-Angeboten die erst im Januar neu eingeführte sogenannte Java SE Universal Subscription.
Oracle preist das Java-Lizenzabo als "ein einfaches, kostengünstiges Monatsabonnement, das Java-SE-Lizenzierung und -Support für die Nutzung auf Desktops, Servern oder in der Cloud beinhaltet. Das Abonnement bietet Zugang zu getesteten und zertifizierten Leistungs-, Stabilitäts- und Sicherheitsupdates für Java SE."
Freie Alternativen
Um mögliche Kostensteigerungen zu umgehen, könnten Oracle-Kunden und Java-Anwender alternativ möglicherweise aber auch auf das freie OpenJDK wechseln, das frei lizenziert ist und als Referenzimplementierung für Java gilt. Bereitgestellt wird dies beispielsweise über Eclipse Adoptium. Zudem sei auf Microsoft und Amazon verwiesen, da diese jeweils eigene Java-Distributionen pflegen, die sie an ihre Kunden weiterreichen.
Kunden sollten daher grundsätzlich vorher genau durchrechnen, wie teuer die im Januar 2023 neu eingeführte Subscription (siehe DOAG-News) für sie wird.
Weitere Informationen: The Register


