Im Gespräch mit Verena Strobel beleuchtet Asan Stefanski, Bereichsleiter für digitale Transformation bei Advisori, die Potenziale und Herausforderungen von KI im Softwareentwicklungsprozess. “KI ist wundervoll, aber auch nicht-deterministisch”, warnt Stefanski. Diese Eigenschaft erschwert die Kontrolle und birgt Risiken, etwa durch fehlerhafte Prompts, die Sicherheitslücken schaffen können.
Besonders heikle Bereiche sind Agentensysteme und die Qualitätssicherung im Secure Software Lifecycle. Stefanski empfiehlt klare Prozesse und die Integration von KI mit bestehenden Tools wie SonarQube, um Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und Kosten zu sparen. “Policies, Prozesse und Schulungen sind das A und O”, betont er.
Der “Shift-to-Left”-Ansatz – die frühzeitige Berücksichtigung von Sicherheits- und Qualitätsanforderungen – ist für Unternehmen essenziell, um die Vorteile von KI effektiv zu nutzen. Stefanski hebt hervor, dass KI nicht den Menschen ersetzt, sondern unterstützt. Praxisbeispiele aus seinem Unternehmen zeigen, wie automatisierte Prüfungen oder KI-basierte Chatbots die Effizienz und Qualität in der Softwareentwicklung steigern. “Die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung fordert von uns ständiges Lernen”, so Stefanski abschließend.
Hinweis: Asan Stefanski präsentierte einen Vortrag zu seinem beruflichen Kerngebiet auf der KI Navigator 2024 im November des vergangenen Jahres: Revolutionäre Software-Sicherheit: Wie KI die ISO 27001-Compliance automatisiert und Entwickler produktiver macht. Die Vortragsaufzeichnung ist für Besitzer eines regulären KI-Navigator-2024-Tickets nachträglich aufrufbar.
Interessierte können mit dem Erwerb eines entsprechenden On-demand-Tickets nachträglich auf das oben angesprochene Video – und alle weiteren Aufzeichnungen der Konferenz – Zugriff erhalten. Das Ticket ist ab Kauf ein Jahr gültig.

