Der Arbeitskreis Lizenzierung der DOAG kann von Erfolg reden: Seit November 2013 ist der sogenannte Lizenzguide der DOAG im Umlauf. Das kompakte, digitale Heft vermittelt auf knapp 50 Seiten die wichtigsten Aspekte der Lizenzierung von technischer Oracle-Software. Bereits über 800 Mitglieder der DOAG haben mittlerweile das Helferlein bestellt. Hinzu kommen rund 450 Aufträge von den Anwendergruppen aus der Schweiz und Österreich, mit denen die DOAG kooperiert.
Michael Paege, stellv. Vorsitzender und Leiter Competence Center Lizenzierung der DOAG, zieht ein erstes Fazit: "Nicht jeder im Unternehmen beschäftigt sich mit dem Thema Lizenzierung. Die Nachfrage hat mich demnach positiv überrascht".
Das bisherige Feedback zum Guide ist durchgehend positiv: "Der Guide wurde mit einem anerkennenden Nicken angenommen. Offensichtlich schließt er im deutschsprachigen Raum eine Lücke", schlussfolgert Paege.
Für den Arbeitskreis Lizenzierung geht die Arbeit weiter: Die Experten wollen das Heft kontinuierlich erweitern und neue Themen abdecken. Angedacht ist eine stetige Erweiterung des bestehenden Lizenzguides. Die neuen Texte sollen nach Fertigstellung an das Dokument angehängt werden. Nachvollziehbar werden die Aktualisierungen in einem Änderungsjournal.
Für die Themen Oracle Database 12c, Outsourcing und Hosting, Cloud- und Middleware-Lizenzierung haben sich schon Autoren gefunden. Darüber hinaus sollen noch Lizenzmigrationen und -audits sowie kaufmännische Aspekte des Supports unter die Lupe genommen werden.
Ein Thema, das Paege am Herzen liegt, konnte aufgrund mangelnder Expertise bisher nicht abgedeckt werden: "Wir würden grundsätzlich auch gern die Lizenzierung von Oracle-Geschäftsapplikationen beleuchten. Allerdings kommen die Teilnehmer des Arbeitskreises eher von der technischen Seite. Wir suchen noch nach Autoren". Wer sich am Projekt beteiligen möchte, kann per E-Mail Kontakt zum Arbeitskreis aufnehmen.
Die jetzige Fassung des Lizenzguides kann übrigens weiterhin bezogen werden. Wer also noch nicht zugeschlagen hat, kann die PDF-Datei über die Webseiten der DOAG downloaden. Das Heft ist allerdings ein Privileg, das nur Mitgliedern der DOAG, SOUG (Swiss Oracle user Group) und AOUG (Autrian Oracle User Group) vorbehalten ist. Für die anderen bleibt aber eine Lösung: Mitglied werden.


