Die Hauptbotschaft dieses Vortrags: Oracle hat die Cloud vielleicht nicht erfunden, aber das Unternehmen hat sie wenigsten neuerfunden. „Die Cloud ist so rasant aufgekommen, dass sie auch ein bisschen unsauber war. Sie war nicht unbedingt ideal für uns alle“, erklärt le Guisquet. Laut dem EMEA-Chef ist mit der Oracle Cloud eine neuartige Cloud entstanden, die er Cloud 2.0 tauft. Die Oracle Cloud biete eine vereinheitlichte Infrastruktur, die mehr Standards mitbringe und mit weniger Schnittstellen auskomme. Oracle lege auch einen besonderen Wert auf die Sicherheit der Daten. Mit der künftigen Oracle Database 12c, die eine Datenisolierung auf dem Datenbanklevel ermögliche, sei dies gewährleistet, meint er.
Neben dem bereits existierenden Angebot auf Saas-Ebene (CRM, HCM, ERP) erinnert le Guisquet daran, dass auf Paas-Ebene auch die Oracle Datenbank und Java verfügbar sind. Die letzte Ebene – PaaS (Platform as a Service) – ermöglicht le Guisquet einen Ausblick Richtung Engineered Systems. Bei einer horizontalen Layer-Struktur integriert der Anwender die Komponenten selber. Wenn eine Komponente gewechselt wird, muss in dem Fall alles neu überdacht werden. Im Gegensatz dazu sei es mit den Engineered Systems einfach, argumentiert le Guisquet. In dem Bereich PaaS werde noch Einiges passieren, kündigt er an.
Wie wichtig das Thema Cloud für Oracle ist, zeigt die neue Veranstaltungsreihe Oracle CloudWorld. Das Event startet am 15. Januar 2013 in Dubai mit einer Keynote von Oracle President Mark Hurd. Im April macht dann die Oracle CloudWorld Station in München. Für Anwendungsentwickler und Datenbank-Administratoren werden Seminare angeboten, in denen sich Anwender mit den Datenbank- und Java-Angeboten vertraut machen können.

