Seit 2008 ist die Zahl der MINT-Studienanfängerinnen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) insgesamt um gut 70 Prozent gestiegen. Das belegen aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT“. Hatten sich im Jahre 2008 60.000 Studentinnen für ein MINT-Studiengang entschieden, so sind es sechs Jahre später 100.000. Es entspricht fast einem Drittel der MINT-Studenten.
Der Zuwachs an MINT-Studienanfängerinnen liegt damit deutlich über dem fächerübergreifenden Zuwachs an Studienanfängerinnen insgesamt. Ein Blick auf die Fächergruppen und Studienbereiche zeigt: Die Zahlen der Studienanfängerinnen sind in diesen Bereichen so hoch wie nie zuvor. Der Bereich Informatik hat mit einer Steigerung des Anteils an Studienanfängerinnen von 18,6 Prozent in 2008 auf 22,7 Prozent in 2013 zugelegt. 13.000 Studentinnen haben 2013 ein Informatik-Studium angefangen.
Der kontinuierliche Wandel schlägt sich auch in den Absolventinnen-Zahlen nieder. So schlossen 2013 über 50 Prozent mehr MINT-Absolventinnen als 2008 ihr Studium ab, 17.000 Absolventinnen mehr als in 2008. Ein positiver Trend ist auch bei den erwerbstätigen MINT-Akademikerinnen zu erkennen. Der Frauenanteil unter den unter 35-jährigen MINT-Akademikern ist seit dem Jahr 2000 von 22,4 Prozent auf 24,9 Prozent im Jahr 2012 angestiegen. Damit liegt der Frauenanteil in dieser Altersgruppe um mehr als 10 Prozentpunkte höher als bei den Personen ab 55 Jahre.
Weitere detaillierte Daten und Fakten zur Entwicklung von Studienanfängerinnen und Absolventinnenzahlen aller Fachbereiche, bundesweit und auf Länderebene, stehen kommentiert unter www.komm-mach-mint.de/Service/Daten-Fakten zur Verfügung.


