Im Rahmen der Oracle CloudWorld in Las Vegas hat Oracle mit der ODA X10-2 die neue Familie der Oracle Database Appliance (ODA) vorgestellt.
Die größte Änderung betrifft dabei die Prozessoren. Ab sofort verwendet Oracle AMD EPYC 9334-Prozessoren mit 32 Cores pro CPU. Diese ersetzen somit die bisher verwendeten Intel Xeon-Prozessoren. Mit dieser Änderung verspricht Oracle eine um bis zu 50 Prozent höhere Performance beim Online Transaction Processing (OLTP) sowie eine rund 150 Prozent höhere Systemperformance.
Allerdings stellt diese Neuerung nun Anwender der Oracle Database Standard Edition 2 (SE2) vor ein Problem. Da es sich bei den AMD-Prozessoren um Multi-Chip-Module handelt, ist die Nutzung der Standard Edition 2 auf ODA X10-2 gemäß der Oracle-Lizenzen nicht erlaubt.
Die DOAG hat sich daher mit dem Appell an Oracle gewandt, hier eine wie auch immer geartete Lösung zu schaffen. Schließlich setzen ein Drittel der ODA-L-Kunden die Standard Edition 2 ein, auf der ODA-S sind es sogar mehr als die Hälfte. Dies sollte nach Wunsch der DOAG aus Anwendersicht auch mit der neuen ODA X10-2-Familie weiterhin ermöglicht werden.
Neue ODA-Prozessoren sorgen für Lizenzprobleme bei SE2-Anwendern
Die DOAG appelliert an Oracle, seinen Kunden weiterhin die Nutzung der Standard Edition 2 auf ODA zu ermöglichen.


