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  • Von: Lisa Damerow
  • Lizenzierung Datenbank Infrastruktur & Middleware Business Solutions
  • 26.09.2017

Neues von Oracle: Autonome Datenbank, Quartalszahlen und Cloud-Kunden-Programme

Kurz vor Beginn der Oracle Open World 2017 lässt Oracle es sich nicht nehmen, bereits die ersten Neuigkeiten zu verkünden. Mit der autonomen Datenbank, neuen Cloud-Angeboten und Universal Credits befinden sich darunter einige tiefgreifende Neuerungen, die nicht nur kostengünstiger, sondern auch kundenfreundlicher sein sollen.

Laut Oracle CEO Larry Ellison liegt die Zukunft in autonomen Datenbanken, die sich selbst administrieren, optimieren, patchen und updaten. Diese möchte Oracle bereits Ende 2017 in der Cloud anbieten. Ellison verspricht dabei eine Verfügbarkeit von 99,995 Prozent, was einer Downtime von weniger als 30 Minuten pro Jahr entspricht. Zudem habe sich die Cloud-Strategie des Unternehmens geändert, so Ellison. Da sich mittlerweile kaum noch Möglichkeiten zur Übernahme weiterer, kleinerer Cloud-Unternehmen böten, werde man nun mehr auf Eigenentwicklung setzen. Dies verkündete Ellison im Rahmen der Veröffentlichung der ersten Quartalszahlen für 2018. Dass die Strategie bislang gut funktioniert, zeigt sich auch bei den Zahlen: Oracles Cloud-Umsatz erhöht sich um 51 Prozent, der Gesamtumsatz des Unternehmens um 7 Prozent. Detaillierte Informationen und weitere Neuigkeiten wird Oracle voraussichtlich Anfang Oktober auf der Oracle Open World 2017 bekanntgeben.

Des Weiteren wurde ein neues Cloud-Kunden-Programm vorgestellt. Das Konzept beinhaltet Verbesserungen in den Bereichen Automatisierung und Flexibilität, sorgt für Kostenreduzierung und einfacherer Lizenzierung. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DOAG und Leiter des Competence Center Lizenzierung Michael Paege bezeichnet diese Änderungen in seinem Blog als „deutlich und sehr kundenfreundlich“. „Meiner Meinung nach ist es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“, sagt er. Teil des Programms sind „Bring Your Own License für PaaS“ und „Universal Credits“, die jeweils ab 25. September 2017 zur Verfügung stehen. Sie beinhalten:

  • Bring Your Own License für PaaS
    Bisher gab es nur für Kunden mit On-Premises-Lizenzen die Möglichkeit, diese auf auf Oracle IaaS (Infrastructure as a Service) zu übertragen. Dieses Angebot wird mit Oracles neuem Programm erweitert: Bestehende Software-Lizenzen für Oracle PaaS (Platform as a Service), zum Beispiel Oracle Database, Oracle Middleware, Oracle Analytics und viele mehr, können ab sofort wiederverwendet werden. Damit können Kunden mit einer vorhandenen, standortgebundenen Lizenz, die Oracle Database Cloud zu einem Bruchteil des alten PaaS-Preises erwerben.
  • Universal Credits
    Die neuen Universal Credits ermöglichen es Oracle-Kunden, mit einem einzigen Vertrag unbeschränkten Zugang zu aktuellen und zukünftigen Oracle PaaS- und IaaS-Diensten auf Oracle Cloud und Oracle Cloud at Customer zu erhalten. Dabei erwerben die Kunden ein Guthaben, das nach Bedarf eingesetzt werden kann. Außerdem kann flexibel zwischen den verschiedenen PaaS- und SaaS-Services gewechselt werden, ohne Oracle informieren zu müssen. Es gibt drei verschiedene Preismodelle: Abrechnung nach Nutzung, monatliche sowie jährliche Universal Credits.


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